M0077 Gruppen-Versandkostenfreigrenzen für Gambio
Handbuch
1. WAS DAS MODUL LEISTET
Ihr Shop kennt von Haus aus genau eine Grenze, ab der Sie versandkostenfrei liefern. Für alle Kunden dieselbe Zahl - für den Endkunden ebenso wie für den Händler, für die Lieferung nach Hamburg ebenso wie für die Lieferung nach Frankreich.
Das Modul löst diese eine Zahl auf. Jede Kundengruppe Ihres Shops bekommt ihre eigene Freigrenze, und auf Wunsch bekommt jede Kundengruppe zusätzlich je Lieferland eine eigene Grenze. Damit lässt sich abbilden, was im Verkauf alltäglich ist: Stammkunden werden früher versandkostenfrei, Wiederverkäufer erst bei größeren Mengen, und eine Sendung nach Österreich braucht einen anderen Warenwert als eine Sendung innerhalb Deutschlands.
Das Modul erweitert dafür die beiden Stellen, an denen Ihr Shop über die Versandkosten entscheidet:
- die Versandart „freeamount“ - die kostenlose Versandart, die dem Kunden angeboten wird, sobald sein Bestellwert hoch genug ist;
- die Zusammenfassung „ot_shipping“ - die Stelle, an der die Versandkosten in der Bestellübersicht auf null gesetzt werden.
Beide Erweiterungen wirken unabhängig voneinander; Sie können eine davon nutzen oder beide. Dazu kommt der Hinweis für Ihre Besucher, wie viel bis zur Versandkostenfreiheit noch fehlt - wahlweise mit Fortschrittsbalken, auf der Warenkorbseite, im kleinen Warenkorb und auf der Artikelseite.
2. WO SIE DAS MODUL IM BACKEND FINDEN
Die Einstellungen erreichen Sie über Kundenkonto → Setups. Suchen Sie dort den Eintrag mit dem Namen des Moduls und klappen Sie ihn auf.
Die eigentlichen Beträge tragen Sie an zwei weiteren Stellen ein, dort, wo Sie sie ohnehin erwarten würden:
- Module → Versandarten → freeamount für die kostenlose Versandart,
- Module → Zusammenfassung → ot_shipping für die Ausnullung der Versandkosten in der Bestellübersicht.
3. DAS SETUP - ALLE EINSTELLUNGEN
Das Setup ist kurz. Es legt fest, wie das Modul rechnet und anzeigt - die Beträge selbst gehören in die beiden Shopmodule (Kapitel 6 und 7).
3.1 Modul und Lizenz
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Modulstatus - Gruppen-Versandfreiheit | Der Hauptschalter. Steht er auf Ausgeschaltet, verhält sich Ihr Shop exakt so wie ohne das Modul: Es gilt wieder die eine gemeinsame Freigrenze. Ihre eingetragenen Gruppenbeträge bleiben dabei erhalten und wirken sofort wieder, sobald Sie erneut einschalten. (Standard: Ausgeschaltet) |
| Ihr Lizenzschlüssel | Hier tragen Sie den Schlüssel ein, den Sie von uns erhalten haben. Ohne gültigen Schlüssel arbeitet das Modul nicht. |
| Ihre Lizenz: | Zeigt an, welche Lizenz erkannt wurde. Das Feld ist eine reine Anzeige und lässt sich nicht bearbeiten. |
3.2 Anzeige im Shop
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Differenzanzeige | Der Hauptschalter für alle Hinweise. Eingeschaltet erfährt Ihr Besucher, welcher Betrag ihm noch bis zur Versandkostenfreiheit fehlt - und, sobald er die Grenze erreicht hat, dass er versandkostenfrei bestellt. Maßgeblich ist dabei die Grenze seiner Kundengruppe. Ist für die Kundengruppe gar keine Freigrenze vorgesehen, wird nichts angezeigt. (Standard: Ja, Hinweis anzeigen. Empfehlung: eingeschaltet lassen - der Hinweis ist eines der wirksamsten Mittel, den Bestellwert zu erhöhen.) |
| Position oben | Bestimmt, wo der Hinweis auf der Warenkorbseite erscheint: oberhalb der Artikelliste, also sofort im Blick, oder unterhalb bei den Summen, direkt neben der Schaltfläche zur Kasse. (Standard: Nein, unterhalb) |
| Fortschrittsanzeige | Zeigt unter dem Hinweistext einen Balken, der den bereits erreichten Anteil der Freigrenze darstellt. Ist die Grenze erreicht, wechselt er auf Grün. Der Balken erscheint überall dort, wo auch der Hinweis erscheint. (Standard: Ja, Balken anzeigen) |
| Hinweis im kleinen Warenkorb | Zeigt den Hinweis zusätzlich im kleinen Warenkorb, der sich oben rechts aufklappt. Das erreicht Ihren Besucher auch dann, wenn er die Warenkorbseite gar nicht aufruft. (Standard: Nein, nur auf der Warenkorbseite) |
| Hinweis auf der Artikelseite | Zeigt den Hinweis zusätzlich auf der Artikelseite bei der Lieferzeit. Ist der Warenkorb noch leer, erscheint dort stattdessen der allgemeine Satz, ab welchem Bestellwert Sie versandkostenfrei liefern - der Kunde erfährt es also schon, bevor er das erste Mal etwas eingelegt hat. (Standard: Nein, nicht auf der Artikelseite) |
3.3 Berechnung
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Couponwerte | Legt fest, ob ein eingelöster Gutschein den für die Freigrenze maßgeblichen Bestellwert mindert. Bei Ja, entfernen wird der Gutscheinbetrag vor der Prüfung abgezogen - ein Warenkorb über 100 Euro mit einem 20-Euro-Gutschein zählt dann als 80 Euro. Bei Nein zählt der Warenwert vor Abzug. (Standard: Nein, nicht entfernen. Empfehlung: einschalten, wenn Sie verhindern möchten, dass Gutscheine zusätzlich den kostenlosen Versand auslösen.) |
3.4 Länder
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Länder benutzen | Erweitert die Freigrenzen um die zweite Dimension: Statt eines Betrages je Kundengruppe hinterlegen Sie dann je Kundengruppe eine Liste aus Land und Betrag (Kapitel 8). (Standard: Nein, keine Länder benutzen) |
| Standard-ISO-Code | Das Land, mit dem gerechnet wird, solange das Lieferland noch nicht feststeht - etwa bei einem Besucher ohne Kundenkonto, der gerade erst etwas in den Warenkorb gelegt hat. Tragen Sie den zweistelligen Ländercode ein, also DE, AT oder CH. Bleibt das Feld leer, wird DE angenommen. (Standard: DE) |
4. DIE EINRICHTUNG IN VIER SCHRITTEN
- Erstens: Lizenzschlüssel eintragen, im Setup entscheiden, ob Sie mit Ländern arbeiten möchten, und speichern.
- Zweitens: Modulstatus auf Eingeschaltet stellen und speichern. Dabei legt das Modul die Eingabefelder für Ihre Kundengruppen an.
- Drittens: Die Beträge je Kundengruppe eintragen und den bisherigen gemeinsamen Mindestbetrag außer Kraft setzen (Kapitel 6 und 7).
- Viertens: Zurück auf die Setupseite und den Prüfbericht lesen. Steht dort der Satz, dass alle Hinterlegungen schlüssig sind, ist die Einrichtung abgeschlossen.
5. DER PRÜFBERICHT AUF DER SETUPSEITE
Die Freigrenzen stehen an mehreren Stellen und in einer Schreibweise, in der sich leicht ein Fehler einschleicht. Deshalb prüft das Modul Ihre Hinterlegungen selbst und schreibt das Ergebnis oben auf seine Setupseite.
Ist alles in Ordnung, sehen Sie einen grünen Hinweis. Andernfalls erscheint eine gelbe Liste, die jeden Punkt einzeln benennt - mit Kundengruppe und betroffenem Shopmodul, sodass Sie sofort wissen, wo Sie nachsehen müssen. Erkannt werden unter anderem:
- eine Länderangabe, obwohl die Ländernutzung ausgeschaltet ist - und umgekehrt eine einzelne Zahl, obwohl Länder erwartet werden;
- ein Ländercode, den Ihr Shop nicht kennt, oder eine Angabe, die kein zweistelliger Code ist;
- ein Komma statt eines Punktes als Dezimaltrennzeichen;
- ein Wert, der gar keine Zahl ist, oder ein leer gebliebenes Feld;
- unterschiedliche Beträge in der Versandart „freeamount“ und in der Zusammenfassung „ot_shipping“ für dieselbe Kundengruppe;
- ein gemeinsamer Shopwert, der noch niedrig steht und deshalb zu früh greift;
- eine in der Zusammenfassung „ot_shipping“ abgeschaltete Versandkostenfreiheit - dann werden die Versandkosten nie auf null gesetzt, auch nicht durch die Werte der Kundengruppen;
- eine fehlende Steuerklasse in der Zusammenfassung „ot_shipping“, obwohl es Kundengruppen ohne Steuerausweis gibt.
Ist das Modul ausgeschaltet, steht an derselben Stelle ein roter Hinweis darauf - damit Sie nicht lange nach der Ursache suchen, wenn im Shop nichts passiert.
6. DIE FREIGRENZEN DER VERSANDART „FREEAMOUNT“
Die Versandart „freeamount“ ist die kostenlose Versandart Ihres Shops. Sie wird dem Kunden angeboten, sobald sein Bestellwert den hinterlegten Mindestbetrag erreicht.
Ohne das Modul gibt es dort genau ein Feld „Mindestbetrag“. Ist das Modul eingeschaltet, erscheint darunter für jede Kundengruppe Ihres Shops ein eigenes Feld, beschriftet mit dem Namen der Gruppe.
Der ursprüngliche, gemeinsame Mindestbetrag hat dann keine Wirkung mehr - mit einer Ausnahme: Er dient weiterhin als Rückfallwert, falls für eine Kundengruppe einmal nichts hinterlegt ist. Damit dabei nicht versehentlich zu früh versandkostenfrei geliefert wird, setzen Sie ihn auf einen bewusst hohen Wert, zum Beispiel 99999. Der Prüfbericht erinnert Sie daran, falls Sie es vergessen.
Die übrigen Felder der Versandart - Bezeichnung, Sortierreihenfolge, Steuerklasse, Zonen - verhalten sich unverändert. Auch die Einstellung, ob die Versandart unterhalb der Grenze angezeigt werden soll, wirkt wie gewohnt weiter.
7. DIE FREIGRENZEN DER ZUSAMMENFASSUNG „OT_SHIPPING“
Die Zusammenfassung „ot_shipping“ ist die zweite Stelle, an der über Versandkosten entschieden wird: Sie setzt die Versandkosten in der Bestellübersicht auf null, sobald der Bestellwert hoch genug ist - unabhängig davon, welche Versandart der Kunde gewählt hat.
Auch hier erscheint nach dem Einschalten des Moduls je Kundengruppe ein eigenes Feld. Der bisherige gemeinsame Wert „Versandkostenfrei ab“ wird zum Rückfallwert und sollte, wie oben beschrieben, hoch gesetzt werden.
8. EIGENE GRENZEN JE LAND
Ist im Setup „Länder benutzen“ eingeschaltet, tragen Sie in die Felder der Kundengruppen keine einzelne Zahl mehr ein, sondern Paare aus Ländercode und Betrag:
LÄNDERCODE:BETRAG DE:100
Mehrere Länder trennen Sie durch ein Semikolon; als Dezimaltrennzeichen dient der Punkt:
DE:100;AT:200;FR:299.50
Für die Kundengruppe „Händler“ eingetragen, bedeutet das: Händler aus Deutschland sind ab 100,00 Euro portofrei, Händler aus Österreich ab 200,00 Euro und Händler aus Frankreich ab 299,50 Euro. Maßgeblich ist immer das Land der Lieferadresse.
Ist ein Land in der Liste nicht aufgeführt, gilt für dieses Land der gemeinsame Rückfallwert des jeweiligen Shopmoduls. Steht das Lieferland noch nicht fest, rechnet das Modul mit dem Standard-ISO-Code aus dem Setup.
de:100 ; AT:200 wird ebenso verstanden. Der Prüfbericht meldet Ihnen jede Angabe, die das Modul nicht zuordnen kann.9. EINE KUNDENGRUPPE AUSDRÜCKLICH AUSNEHMEN
Soll eine Kundengruppe überhaupt keine Versandkostenfreiheit erhalten, tragen Sie für sie den besonderen Wert 999999 ein:
999999 bei aktivierter Ländernutzung: DE:999999;AT:999999
Bei diesem Wert schaltet das Modul die Freigrenze für diese Kundengruppe - und bei Ländernutzung für diese Kombination aus Gruppe und Land - vollständig ab. Die kostenlose Versandart wird nicht angeboten, die Versandkosten werden nicht ausgenullt, und auch der Hinweis im Shop bleibt aus. Letzteres ist beabsichtigt: Es wäre wenig hilfreich, einem Kunden einen Betrag zu nennen, den er nie erreichen kann.
10. DIE HINWEISE IM SHOP
Ist die Differenzanzeige eingeschaltet, erfährt Ihr Besucher an bis zu drei Stellen, wo er auf dem Weg zur Versandkostenfreiheit steht.
10.1 Auf der Warenkorbseite
Hier erscheint der Hinweis in einem hervorgehobenen Kasten - je nach Einstellung „Position oben“ über der Artikelliste oder unten bei den Summen. Solange die Grenze noch nicht erreicht ist, nennt er den fehlenden Betrag; ist sie erreicht, bestätigt er die Versandkostenfreiheit und der Rahmen wechselt auf Grün. Legt Ihr Besucher etwas nach oder ändert er eine Menge, aktualisiert sich der Hinweis ohne Seitenwechsel.
10.2 Im kleinen Warenkorb
Ist „Hinweis im kleinen Warenkorb“ eingeschaltet, steht derselbe Text unten im aufklappenden Warenkorb oben rechts. Das erreicht auch die Besucher, die weiterstöbern, ohne die Warenkorbseite aufzurufen.
10.3 Auf der Artikelseite
Ist „Hinweis auf der Artikelseite“ eingeschaltet, steht der Hinweis zusätzlich bei der Lieferzeit. Ist der Warenkorb noch leer, erscheint dort der allgemeine Satz, ab welchem Bestellwert Sie versandkostenfrei liefern - der Kunde weiß also schon vor dem ersten Klick, worauf er hinarbeitet.
10.4 Der Fortschrittsbalken
Ist „Fortschrittsanzeige“ eingeschaltet, steht unter dem Text ein Balken, der den bereits erreichten Anteil zeigt und mit dem Erreichen der Grenze auf Grün wechselt. Er erscheint an allen eingeschalteten Stellen und aktualisiert sich mit dem Text.
11. BRUTTO, NETTO UND KUNDENGRUPPEN OHNE STEUERAUSWEIS
Die Beträge tragen Sie immer so ein, wie Ihre Endkunden sie sehen - also brutto, einschließlich Steuer.
Für Kundengruppen, die im Shop ohne Steuer rechnen - typischerweise Ihre Händler oder B2B-Gruppen -, rechnet das Modul den hinterlegten Betrag selbsttätig auf netto herunter und vergleicht ihn mit dem Nettowarenwert. Verwendet wird dafür die Steuerklasse, die Sie in der Zusammenfassung „ot_shipping“ eingestellt haben; sie ist im Setup der Beträge auch als Hinweis vermerkt.
Sie müssen also nichts umrechnen. Wichtig ist nur, dass in der Zusammenfassung „ot_shipping“ die richtige Steuerklasse hinterlegt ist - andernfalls prüft Ihr Shop bei diesen Gruppen gegen einen zu hohen Wert.
12. GUTSCHEINE UND RABATTE
Ob ein eingelöster Gutschein die Freigrenze beeinflusst, entscheidet die Einstellung „Couponwerte“ im Setup.
Ist sie ausgeschaltet, zählt der Warenwert, den der Kunde tatsächlich in den Warenkorb gelegt hat. Ein Gutschein verändert die Freigrenze dann nicht - der Kunde behält den kostenlosen Versand, auch wenn er nach Abzug des Gutscheins weniger bezahlt.
Ist sie eingeschaltet, wird der Gutscheinbetrag vor der Prüfung abgezogen. Ein Kunde, der knapp über der Grenze liegt und einen Gutschein einlöst, rutscht dann darunter und bekommt keine Versandkostenfreiheit mehr. Der Hinweis im Warenkorb rechnet in beiden Fällen genauso wie die Versandart - Anzeige und Wirkung gehen also nicht auseinander.
13. NEUE ODER GELÖSCHTE KUNDENGRUPPEN
Legen Sie eine neue Kundengruppe an, braucht sie ein eigenes Feld für ihre Freigrenze - und eine gelöschte Kundengruppe hinterlässt ein Feld, das niemand mehr braucht.
Um beides kümmert sich das Modul selbst. Es merkt sich, welche Kundengruppen es zuletzt gesehen hat, und legt fehlende Felder an beziehungsweise räumt überzählige weg, sobald sich daran etwas ändert. Sie müssen dafür nichts tun; ein Aufruf des Adminbereichs genügt.
Ihre bereits eingetragenen Beträge bleiben dabei unangetastet. Neue Felder starten mit dem üblichen Vorgabewert, den Sie anschließend auf Ihre Konditionen setzen.
14. MODULTEXTE ÄNDERN
Die Texte des Moduls können Sie - wie bei allen Modulen von uns - über die Shopfunktion „Texte ändern“ im Admin-Bereich an Ihre eigene Ansprache anpassen. Das betrifft die Hinweise im Shop: den Satz mit dem noch fehlenden Betrag, die Bestätigung der Versandkostenfreiheit und den allgemeinen Satz „ab … versandkostenfrei“ auf der Artikelseite.
In diesen Sätzen stehen Platzhalter, an deren Stelle der Shop den Betrag und das Lieferland einsetzt. Lassen Sie die Platzhalter stehen und formulieren Sie nur den Text darum herum um. Möchten Sie das Land nicht nennen, lassen Sie dessen Platzhalter einfach weg - der Satz funktioniert auch ohne ihn.
15. SHOPUPDATE UND MODULPFLEGE
Bevor Sie Ihren Shop auf eine neue Version anheben, prüfen Sie bitte auf unserer Seite, ob das Modul für diese Shopversion freigegeben ist.
Beim Update installieren Sie immer beides: die neueste Version des Moduls und die neueste Version der Modulumgebung. Ein Modul passt sich einer neuen Shopversion nicht von selbst an - wer nur den Shop aktualisiert, sucht anschließend an der falschen Stelle nach der Ursache.
Nach dem Update lohnt ein kurzer Blick auf die Setupseite: Der Prüfbericht sagt Ihnen in einem Satz, ob alle Hinterlegungen noch schlüssig sind. Legen Sie danach zur Probe einen Artikel in den Warenkorb und sehen Sie nach, ob der Hinweis erscheint.
16. HÄUFIGE STOLPERSTEINE
| Beobachtung | Woran es meistens liegt |
|---|---|
| Es erscheinen keine Felder für die Kundengruppen | Rufen Sie einmal die Setupseite des Moduls auf - dabei legt es die Felder an und sagt Ihnen im Prüfbericht, was es vorgefunden hat. Prüfen Sie außerdem, ob der Modulstatus auf „Eingeschaltet“ steht. |
| Alle Kunden werden zu früh versandkostenfrei | Der ursprüngliche gemeinsame Mindestbetrag steht noch niedrig. Setzen Sie ihn auf einen hohen Wert wie 99999, damit ausschließlich die Gruppenwerte greifen. Der Prüfbericht weist ausdrücklich darauf hin. |
| Eine Kundengruppe bekommt trotz Eintrag keinen kostenlosen Versand | Prüfen Sie, ob dort der Sperrwert 999999 steht, und - bei Ländernutzung - ob das Lieferland in der Liste überhaupt aufgeführt ist. |
| Bei Ländernutzung greift immer der Rückfallwert | Meist ein Schreibfehler in der Hinterlegung. Der Prüfbericht benennt die betroffene Kundengruppe und den beanstandeten Eintrag. |
| Der Gast sieht eine andere Grenze als erwartet | Solange ein Besucher nicht angemeldet ist, kennt Ihr Shop seine Kundengruppe nicht - es gilt die Grenze der Gastgruppe. Erst nach der Anmeldung wechselt die Grenze. |
| Der Hinweis erscheint nicht | Entweder ist die Differenzanzeige im Setup ausgeschaltet, oder für die Kundengruppe des Besuchers ist mit 999999 gar keine Freigrenze vorgesehen, oder der Warenkorb ist leer. |
| Der Hinweis fehlt im kleinen Warenkorb oder auf der Artikelseite | Beide Anzeigeorte sind ab Werk ausgeschaltet und werden im Setup einzeln eingeschaltet. |
| Der Fortschrittsbalken fehlt | Die Einstellung „Fortschrittsanzeige“ steht auf „Nein“. Nach dem Umstellen kann Ihr eigener Browser noch die alte Fassung halten; ein Neuladen mit gedrückter Umschalttaste hilft. |
| Die kostenlose Versandart wird angeboten, die Versandkosten bleiben aber stehen | In der Versandart „freeamount“ und in der Zusammenfassung „ot_shipping“ stehen unterschiedliche Beträge. Der Prüfbericht nennt Ihnen die betroffene Kundengruppe. |
| Der Hinweis sagt „versandkostenfrei“, die Versandkosten bleiben aber stehen | Zwei häufige Gründe: In der Zusammenfassung „ot_shipping“ steht „Versandkostenfrei erlauben“ auf „nein“ - dann greift die Ausnullung grundsätzlich nicht. Oder es fehlt dort die Steuerklasse, während Ihre Kundengruppe ohne Steuer rechnet. Der Prüfbericht meldet beides. |
| Bei Händlern liegt die Grenze scheinbar zu hoch | Kundengruppen ohne Steuerausweis rechnen netto. Prüfen Sie, ob in der Zusammenfassung „ot_shipping“ die richtige Steuerklasse eingestellt ist. |
| Ein Gutschein kostet den kostenlosen Versand | Die Einstellung „Couponwerte“ steht auf „Ja, entfernen“. Stellen Sie sie um, wenn der Gutschein die Freigrenze nicht mindern soll. |

