M0071 Google Rezensionen & Produktbewertungen für Gambio
Handbuch
1. Was das Modul für Sie tut
Google bietet Händlern mit den Google Kundenrezensionen ein kostenloses Programm an, mit dem Sie Ihre Käufer nach dem Einkauf um eine Bewertung bitten können. Die gesammelten Bewertungen fließen in Ihr Händler-Sterne-Rating ein – also in die Sterne, die potenzielle Kunden in der Google-Suche und in Google Shopping neben Ihrem Shopnamen sehen.
Damit das funktioniert, muss Ihr Shop zwei Dinge tun: nach einer Bestellung die Einwilligung des Kunden einholen und dabei die notwendigen Angaben an Google übergeben, und im Shop selbst das Bewertungs-Abzeichen anzeigen. Genau diese beiden Aufgaben übernimmt das Modul für Sie – ohne dass Sie eine Zeile Code in Ihrem Template anfassen müssen.
1.1 Die Bewertungsabfrage nach dem Kauf
Direkt nach Abschluss einer Bestellung erscheint auf der Bestellbestätigungsseite eine von Google gestaltete Einblendung. Der Kunde wird dort gefragt, ob er bereit ist, den Einkauf später zu bewerten. Sagt er zu, meldet sich Google einige Zeit nach dem voraussichtlichen Lieferdatum per E-Mail bei ihm und bittet um die Bewertung.
Das Modul stellt Google dafür genau die Angaben zur Verfügung, die für diesen Ablauf gebraucht werden: die Bestellnummer, die E-Mail-Adresse des Kunden, das Lieferland und das voraussichtliche Lieferdatum. Wie dieses Datum berechnet wird, steuern Sie selbst – siehe Abschnitt 4.4.
Die Einblendung stammt von Google und wird von Google gestaltet. Sie können ihre Position auf der Seite bestimmen, nicht aber ihr Aussehen oder ihren Text.
1.2 Das Bewertungs-Badge im Shop
Zusätzlich blendet das Modul auf allen Shopseiten das Google-Bewertungs-Abzeichen ein – das kleine Feld, das Ihre durchschnittliche Bewertung und die Anzahl der Bewertungen zeigt. Es liegt fest am unteren Bildschirmrand und scrollt nicht mit. Sie können wählen, ob es links oder rechts erscheint, und Sie können es vorübergehend ganz ausblenden.
Das Abzeichen erscheint nicht sofort. Ob es angezeigt wird, entscheidet nicht das Modul, sondern Google: Es braucht eine Mindestzahl an Bewertungen, damit überhaupt eine Bewertung dargestellt werden kann. Üblicherweise werden dafür rund 100 Bewertungen innerhalb der letzten zwölf Monate genannt.
Bis diese Schwelle erreicht ist, bleibt die Stelle im Shop leer – auch dann, wenn Ihre Einrichtung vollständig und richtig ist. Das ist kein Fehler und lässt sich von unserer Seite auch nicht beschleunigen. Die Bewertungsanfragen nach dem Kauf laufen in dieser Zeit ganz normal weiter, Sie sammeln also bereits.
Google kann diese Vorgaben jederzeit ändern; maßgeblich ist immer das, was im Merchant Center steht.
1.3 Produktbewertungen über die Artikelcodierung
Auf Wunsch fragt Google nicht nur nach einer Bewertung für Ihren Shop, sondern auch nach Bewertungen für die einzelnen gekauften Artikel. Diese Produktbewertungen erscheinen später direkt bei den Artikeln in Google Shopping. Damit Google die Artikel zuordnen kann, braucht es deren Codierung.
Das Modul sucht sie für jede Bestellposition in dieser Reihenfolge: zuerst die EAN der bestellten Variante, dann die EAN des Artikels, und wenn dort nichts steht, die Zusatzcodierungen UPC, JAN und ISBN. Die Herstellernummer bleibt bewusst außen vor – sie ist keine Artikelcodierung im Sinne von Google.
Jeder gefundene Wert wird zusätzlich auf Plausibilität geprüft: Er muss aus 8, 12, 13 oder 14 Ziffern bestehen und die eingebaute Prüfziffer stimmen. In der Praxis stehen in EAN-Feldern häufig interne Artikelnummern oder Platzhalter – solche Werte werden übergangen, statt Google eine unbrauchbare Angabe zu schicken. Artikel ohne verwertbare Codierung fallen einfach weg; die Bewertung für Ihren Shop läuft davon unberührt weiter.
Die Abfrage läuft dabei einfach mit: Es gibt keine zweite Einblendung und keinen zweiten Ablauf. Ihr Kunde stimmt einmal zu, und Google fragt ihn später sowohl zu Ihrem Shop als auch zu den gekauften Artikeln.
Damit Produktbewertungen etwas bewirken, muss Google Ihre Artikel kennen. Die Artikelcodierung ist nur ein Schlüssel – zuordnen kann Google eine Bewertung erst, wenn der Artikel aus Ihrem Produktdatenfeed im Merchant Center bekannt ist. Ohne diesen Feed läuft die Bewertung Ihres Shops ganz normal weiter, die Produktbewertungen haben aber nichts, woran sie sich festmachen könnten.
Für Sie heißt das: Diese Option lohnt sich, wenn Sie ohnehin Produktdaten an Google übertragen. Tun Sie das nicht, können Sie sie ausgeschaltet lassen – Sie verlieren dadurch nichts an Händlerbewertungen.
Ob Produktbewertungen überhaupt abgefragt werden, entscheiden Sie im Setup (Abschnitt 4.2). Ohne gepflegte Artikelcodierungen bringt die Option nichts – die Einrichtungsprüfung weist Sie darauf hin.
2. Voraussetzungen bei Google
2.1 Am Programm teilnehmen
Bevor das Modul etwas ausgeben kann, müssen Sie bei Google für die Kundenrezensionen freigeschaltet sein. Sie brauchen dafür ein Konto im Google Merchant Center. Dort aktivieren Sie das Programm einmalig und akzeptieren die zugehörigen Bedingungen.
https://www.google.com/retail/solutions/merchant-center/
2.2 Ihre Merchant-ID finden
Melden Sie sich im Merchant Center an. Über das Einstellungs- bzw. Zahnradmenü erreichen Sie den Punkt „Kundenrezensionen". Auf dem Reiter „Einstellungen" finden Sie dort unter anderem Ihre Merchant-ID. Diese Nummer kopieren Sie später in das Setup des Moduls.
Die Merchant-ID ist eine reine Zahl. Kopieren Sie sie ohne Leerzeichen, ohne Bindestriche und ohne weitere Zeichen. Ist der Wert nicht rein numerisch, gibt das Modul weder die Bewertungsabfrage noch das Abzeichen aus – das ist Absicht, weil Google an dieser Stelle sonst mit einem Fehler reagiert.
3. Wo Sie das Modul im Backend finden
Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module" ► „Kundenkonto / Setups" und dort über den TAB „Google Rezensionen & Produktbewertungen".
Alle Einstellungen, die das Modul kennt, liegen auf dieser einen Seite. Eine weitere Bedienoberfläche gibt es nicht – ist das Modul einmal eingerichtet, arbeitet es im Hintergrund.
Ganz oben auf dieser Seite meldet Ihnen das Modul außerdem laufend, ob die Einrichtung vollständig ist – siehe Abschnitt 4.9.
4. Das Setup im Einzelnen

4.1 Grundeinstellungen
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Modulstatus | Der Hauptschalter. Steht er auf Ausgeschaltet, gibt das Modul überhaupt nichts mehr aus: keine Bewertungsabfrage, kein Abzeichen, keine Datenübermittlung an Google. Nutzen Sie das, wenn Sie die Teilnahme vorübergehend aussetzen wollen, ohne alles neu einrichten zu müssen. (Standard: Ausgeschaltet) |
| Ihr Lizenzschlüssel | Der Schlüssel, den Sie beim Kauf von uns erhalten haben. Ohne gültigen Schlüssel arbeitet das Modul nicht. |
| Ihre Lizenz | Zeigt die erkannte Lizenzart an. Das Feld ist reine Anzeige und lässt sich nicht ändern. |
4.2 Google Bewertungen
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Google Bewertungen | Schaltet die eigentliche Funktion ein. Ist sie ausgeschaltet, entfallen sowohl die Bewertungsabfrage nach der Bestellung als auch das Abzeichen im Shop – auch dann, wenn der Modulstatus eingeschaltet ist. (Standard: Ausgeschaltet) |
| Merchant ID | Ihre Händlernummer aus dem Merchant Center (siehe Abschnitt 2.2). Ohne diesen Wert kann Google die eingehenden Daten keinem Konto zuordnen, deshalb bleibt das Modul ohne gültige ID stumm. (Standard: leer) |
| Produktbewertungen abfragen? | Legt fest, ob Google zusätzlich zur Bewertung Ihres Shops auch nach den einzelnen gekauften Artikeln fragen darf (siehe Abschnitt 1.3). Dafür werden die Artikelcodierungen der bestellten Artikel mit übermittelt. Schalten Sie die Option ab, wenn Sie ausschließlich Händlerbewertungen sammeln möchten oder Ihre Artikelcodierungen nicht gepflegt sind. (Standard: Ja, mit abfragen) |
4.3 Einwilligung Ihrer Besucher
Wenn die Bewertungsabfrage erscheint, werden Daten Ihres Kunden an Google übermittelt. Sie entscheiden hier, ob das eine vorherige Einwilligung voraussetzt.
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Einwilligung erforderlich? | Nur nach Einwilligung koppelt das Modul an das Cookie-Consent-Panel Ihres Shops. Bewertungsabfrage und Abzeichen bleiben stillgelegt, bis Ihr Besucher dort zugestimmt hat. Immer ausliefern gibt beides ohne Vorbehalt aus – das war das Verhalten früherer Versionen. (Standard: Nur nach Einwilligung) |
Bevor Sie auf „Nur nach Einwilligung" umstellen: Das Modul legt dafür in Ihrer Consent-Verwaltung einen Einwilligungszweck an, dessen Name und Beschreibung Ihre Kunden im Cookie-Hinweis zu sehen bekommen. Dieser Text ist rechtlich Ihre Einwilligungserklärung. Wir liefern einen Formulierungsvorschlag mit – prüfen Sie ihn und passen Sie ihn an Ihren Shop an. Näheres in Abschnitt 7.2.
Betreiben Sie Ihren Shop außerhalb der EU und unterliegen keiner Einwilligungspflicht, lassen Sie die Einstellung einfach auf Immer ausliefern stehen. Das Modul rührt die Consent-Verwaltung dann überhaupt nicht an: Es wird kein Einwilligungszweck angelegt und nichts abgefragt.
Haben Sie das Modul bereits vor diesem Update im Einsatz gehabt, bleibt Ihre Einrichtung zunächst auf Immer ausliefern stehen. So ändert sich durch das Update nichts an Ihrem Shop, ohne dass Sie es bemerken – die Umstellung treffen Sie bewusst selbst. Bei einer Neuinstallation ist von vornherein Nur nach Einwilligung voreingestellt.
4.4 Das voraussichtliche Lieferdatum
Google fragt den Kunden nicht sofort nach einer Bewertung, sondern erst, wenn die Ware voraussichtlich angekommen ist. Dafür braucht Google ein Datum – und dieses Datum liefert das Modul mit jeder Bestellung mit.
Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
- der längsten Lieferzeit unter den bestellten Artikeln, wie sie an den Artikeln in Ihrem Shop hinterlegt ist, und
- den Bearbeitungstagen bis zum Versand, die Sie hier im Setup für das jeweilige Lieferland angeben.
Gezählt werden dabei nur Werktage: Samstage, Sonntage und die gesetzlichen Feiertage werden übersprungen. Fällt das Ergebnis auf einen Feiertag oder auf eine Feiertagsbrücke – etwa auf die Weihnachtstage oder auf das Osterwochenende – rückt das Datum so lange weiter, bis wieder ein echter Werktag erreicht ist.
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Tage bis zum Versand | Die durchschnittliche Anzahl Tage, die Sie für Kommissionierung und Versand brauchen – getrennt nach Lieferland. Format: Ländercode:Tage, mehrere Angaben durch Semikolon getrennt. Der Ländercode ist der zweistellige Code des Lieferlandes. Der Sondercode XX gilt für alle Länder, die Sie nicht ausdrücklich aufführen. (Standard: DE:3) |
DE:3;AT:4;CH:5;XX:7
Das Beispiel liest sich so: nach Deutschland gehen drei Tage bis zum Versand ins Datum ein, nach Österreich vier, in die Schweiz fünf, in alle übrigen Länder sieben.
4.5 Die Bearbeitungszeit messen lassen
Statt fester Werte kann das Modul auch ermitteln, wie lange Sie tatsächlich brauchen. Dafür schaut es sich Ihre Bestellungen der letzten 90 Tage an und misst je Lieferland die Spanne zwischen Bestelleingang und dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung in den Status „versandt" gewechselt ist.
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Woher kommen die Bearbeitungstage? | Eingetragene Werte verwenden nimmt die Tabelle von oben. Aus den Bestellungen messen ermittelt die Zeiten selbst und greift nur dort auf Ihre Eintragung zurück, wo die Datenbasis zu dünn ist. (Standard: Eingetragene Werte verwenden) |
| Bestellstatus „versandt" | Der Status, den Sie in Ihrem Shop setzen, wenn die Ware das Haus verlassen hat. Er ist der Messpunkt. Wählen Sie hier den Status, den Sie tatsächlich pflegen – nicht etwa „in Bearbeitung". (Standard: der dritte Bestellstatus) |
Länder mit weniger als fünf Bestellungen im Messzeitraum behalten Ihren eingetragenen Wert; Messwerte über 30 Tage gelten als Datenfehler und werden verworfen. Was das Modul gemessen hat, sehen Sie in der Auswertung (Abschnitt 6.1). Die Werte werden einmal täglich neu berechnet.
Die Messung lohnt sich vor allem, wenn Ihre Bearbeitungszeit schwankt – saisonal, nach Lieferland oder bei wechselnder Auslastung. Sie pflegen dann keine Tabelle mehr nach, und das Lieferdatum bleibt trotzdem realistisch.
4.6 Feiertage und eigene freie Tage
Die bundesweiten Feiertage kennt das Modul von sich aus. Zusätzlich können Sie Ihr Bundesland angeben, damit auch dessen Feiertage übersprungen werden.
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Feiertage des Bundeslandes | Ergänzt die landesweiten Feiertage Ihres Bundeslandes – etwa Fronleichnam, Allerheiligen, den Reformationstag oder den Buß- und Bettag. (Standard: kein Bundesland) |
| Eigene freie Tage | Weitere Tage, an denen bei Ihnen nichts das Haus verlässt: Heiligabend, Silvester, Betriebsferien, Inventurtage. Format TT.MM für jedes Jahr, TT.MM.JJJJ für einen einmaligen Termin, mehrere Angaben durch Semikolon getrennt. (Standard: leer) |
24.12;31.12;27.05.2027
Feiertage, die nur in Teilen eines Bundeslandes gelten – etwa Mariä Himmelfahrt in Bayern oder Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens – sind bewusst nicht in der Bundeslandliste enthalten, weil sie vom Ort Ihres Lagers abhängen. Tragen Sie diese Tage bei Bedarf einfach als eigenen freien Tag nach.
Nehmen Sie unbedingt einen XX-Eintrag auf, wenn Sie über Deutschland hinaus liefern. Fehlt er, rechnet das Modul für alle nicht aufgeführten Länder mit null Bearbeitungstagen – das voraussichtliche Lieferdatum fällt dann zu früh aus, und Google fragt Ihre Kunden zu früh nach einer Bewertung.
4.7 Anzeige und Positionen
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| OptIn Position | Bestimmt, wo die Bewertungsabfrage auf der Bestellbestätigungsseite erscheint. Zur Wahl stehen ein Dialog in der Seitenmitte, eine Einblendung in einer der vier Ecken oder eine Leiste am unteren Seitenrand. Der Dialog in der Seitenmitte wird am zuverlässigsten wahrgenommen und bringt erfahrungsgemäß die meisten Zusagen; eine Ecke wirkt dezenter, wird aber auch häufiger übersehen. (Standard: Dialog in der Seitenmitte) |
| Badge Position | Bestimmt, ob das Bewertungs-Abzeichen im Shop unten links oder unten rechts sitzt. Wählen Sie die Seite, auf der Ihr Theme nichts anderes fest platziert hat – sonst überdecken sich das Abzeichen und zum Beispiel ein Cookie-Hinweis oder ein Chat-Button. (Standard: Unten links) |
| Widget unterdrücken? | Blendet das Abzeichen aus, ohne die Bewertungsabfrage abzuschalten. Das ist die richtige Einstellung für die Startphase: Sie sammeln bereits Bewertungen ein, zeigen aber noch kein Abzeichen, solange dort erst eine Handvoll Stimmen stünde. Sobald genügend Bewertungen zusammengekommen sind, schalten Sie die Anzeige einfach frei. (Standard: Nein, anzeigen) |
4.8 Fehlersuche
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Debug-Mode | Schreibt zu jeder Bestellung eine ausführliche Zeile ins Protokoll: welches Lieferdatum errechnet wurde, aus welchen Bestandteilen es sich zusammensetzt, wie viele EAN-Nummern übergeben wurden – und bei ausbleibender Ausgabe auch den Grund dafür. Das ist die schnellste Antwort auf die Frage „warum kommt bei mir nichts an?". Schalten Sie die Option nur zur Fehlersuche ein und danach wieder aus. (Standard: Nein) |
4.9 Die Einrichtungsprüfung
Bei jedem Aufruf des Setups prüft das Modul die eigene Einrichtung und zeigt das Ergebnis als farbigen Hinweis über den Einstellungen an. Sie müssen dafür nichts anklicken – nach jedem Speichern sehen Sie sofort den neuen Stand.
- Grün heißt: Es ist alles beisammen, Bewertungsabfrage und Abzeichen werden ausgeliefert.
- Gelb listet die Punkte auf, die noch offen sind, jeweils mit der Auswirkung im Shop.
- Rot erscheint, wenn das Modul insgesamt ausgeschaltet ist.
Geprüft werden unter anderem: eine gültige, rein numerische Merchant-ID; hinterlegte und lesbare Versandtage; ob es zu den Lieferländern Ihrer letzten Bestellungen überhaupt einen passenden Eintrag oder wenigstens den Auffangwert gibt; ob bei eingeschaltetem Einwilligungsvorbehalt ein Cookie-Consent-Panel vorhanden und der Zweck dort aktiviert ist; und ob Sie Produktbewertungen abfragen möchten, ohne Artikelcodierungen gepflegt zu haben.
Auch unauffällige, aber wirkungsvolle Einstellungen werden hier genannt – etwa ein unterdrücktes Abzeichen. Das ist kein Fehler, sondern erspart Ihnen die Suche, wenn im Shop etwas nicht so aussieht wie erwartet.
5. Inbetriebnahme Schritt für Schritt
- Melden Sie sich im Google Merchant Center für die Kundenrezensionen an und notieren Sie sich Ihre Merchant-ID.
- Öffnen Sie das Setup und tragen Sie den Lizenzschlüssel ein.
- Tragen Sie die Merchant-ID ein – nur die Ziffern.
- Hinterlegen Sie die Bearbeitungstage je Lieferland, mit einem XX-Eintrag als Auffangwert.
- Entscheiden Sie, ob nur nach Einwilligung ausgeliefert werden soll – und prüfen Sie in diesem Fall in der Consent-Verwaltung, ob der Zweck „Google Kundenrezensionen" dort aktiviert ist.
- Lesen Sie in diesem Fall den Wortlaut des Zwecks und passen Sie ihn an (Abschnitt 7.2) – das ist die Einwilligungserklärung Ihrer Kunden.
- Wählen Sie die Position der Bewertungsabfrage und die Seite für das Abzeichen.
- Solange Sie noch keine Bewertungen gesammelt haben: stellen Sie „Widget unterdrücken" zunächst auf „Ja".
- Schalten Sie „Google Bewertungen" ein und setzen Sie zuletzt den Modulstatus auf „Eingeschaltet".
- Entscheiden Sie, ob auch Produktbewertungen abgefragt werden sollen.
- Tragen Sie Ihr Bundesland und Ihre eigenen freien Tage ein.
- Prüfen Sie den Hinweis oben auf der Setupseite – er sollte grün sein.
- Lösen Sie eine Testbestellung aus und prüfen Sie, ob die Einblendung auf der Bestellbestätigung erscheint.
- Sehen Sie danach in der Auswertung nach, ob die Bestellung dort als ausgeliefert erscheint.
Nach der Anmeldung dauert es einige Tage, bis die ersten Bewertungen eintreffen. Bis Google Sterne in der Suche und das Abzeichen im Shop tatsächlich anzeigt, sind rund 100 Bewertungen aus den letzten zwölf Monaten nötig (siehe Abschnitt 1.2). Wenn am ersten Tag also noch nichts zu sehen ist, ist das der Normalfall – entscheidend ist zunächst, dass die Bewertungsanfrage nach der Bestellung erscheint.
6. Wo Sie Ergebnisse sehen
6.1 Die Auswertung im Backend
Sie finden die Auswertung im Menü „Xycons-Module" unter dem Eintrag „Google Bewertungen". Sie beantwortet die Frage, die sonst nur ein Blick ins Protokoll beantworten könnte: Kommt bei Google überhaupt etwas an – und wenn nicht, warum nicht?
Das Modul hält zu jeder abgeschlossenen Bestellung fest, ob eine Bewertungsanfrage ausgeliefert wurde. Sie wählen oben den Zeitraum – 30 Tage, 90 Tage, 12 Monate oder alles.
Der Überblick zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viele Anfragen ausgeliefert wurden, wie viele nicht, wie hoch die Quote ist, wie viele Artikelcodierungen dabei übermittelt wurden und wie viele Tage im Schnitt zwischen Bestellung und dem gemeldeten Lieferdatum liegen.
Darunter steht, warum nicht ausgeliefert wurde – nach Häufigkeit sortiert und im Klartext. Fehlt etwa die Merchant-ID oder war die Einwilligung nicht möglich, sehen Sie sofort, wie viele Bestellungen das betroffen hat. Genau hier zeigt sich auch der Nutzen des Einwilligungsvorbehalts: Sie sehen, wie viele Ihrer Kunden zugestimmt haben.
Rechnen Sie mit gemessenen Bearbeitungszeiten, erscheint zusätzlich eine Tabelle mit den gemessenen Werten je Lieferland. Ein Blick darauf lohnt sich: Weichen die Zahlen stark von Ihrer Erwartung ab, stimmt meist etwas an der Statuspflege nicht.
Ganz unten stehen die letzten Vorgänge einzeln – mit Bestellnummer, Zeitpunkt, Ergebnis, Grund, Lieferland, dem gemeldeten Lieferdatum und der Anzahl übermittelter Codierungen. Damit lässt sich eine einzelne Bestellung gezielt nachvollziehen, wenn ein Kunde nachfragt.
Die Aufzeichnung beginnt mit der Installation dieser Version – ältere Bestellungen erscheinen nicht. Einträge, die älter als zwei Jahre sind, werden beim Öffnen der Seite automatisch entfernt.
6.2 Wo die Bewertungen selbst liegen
Ein Punkt, der leicht für Verwirrung sorgt: Die abgegebenen Bewertungen kommen nicht in Ihren Shop zurück. Sie werden von Google eingesammelt, bei Google gespeichert und von Google angezeigt. Das Modul holt sie nicht ab und speichert sie nirgends – es sorgt nur dafür, dass Ihre Kunden gefragt werden.
Die Auswertung aus Abschnitt 6.1 zeigt deshalb bewusst nur die ausgehende Seite: welche Bewertungsanfragen hinausgegangen sind, nicht welche Bewertungen zurückkamen.
Die Bewertungen selbst finden Sie an diesen Stellen:
- Bewertungen Ihres Shops – im Google Merchant Center im Bereich der Kundenrezensionen. Dort steht auch, wie viele Bewertungen bereits zusammengekommen sind, also wie weit Sie von der Anzeigeschwelle aus Abschnitt 1.2 entfernt sind.
- Produktbewertungen – ebenfalls im Merchant Center, in dessen eigenem Bereich für Produktbewertungen. Sie erscheinen später bei den Artikeln in Google Shopping.
- Öffentlich sichtbar – über die Google-Seite für Verkäuferbewertungen zu Ihrer Shopdomain. So sehen Sie das, was auch Ihre Kunden zu sehen bekommen.
Die Bereiche im Merchant Center werden von Google gelegentlich umbenannt und umsortiert. Wenn ein hier genannter Menüpunkt nicht mehr passt, suchen Sie im Merchant Center nach „Kundenrezensionen" beziehungsweise „Produktbewertungen" – maßgeblich ist immer die aktuelle Oberfläche von Google.
7. Datenschutz und Einwilligung
Wenn die Bewertungsabfrage erscheint, werden die Bestellnummer, die E-Mail-Adresse des Kunden, das Lieferland und das voraussichtliche Lieferdatum an Google übermittelt. Auch das Bewertungs-Abzeichen im Shop lädt Programmcode von Google nach. Beides sind Vorgänge, für die Sie als Shopbetreiber eine Rechtsgrundlage brauchen – in aller Regel die Einwilligung Ihres Besuchers.
7.1 So arbeitet der Einwilligungsvorbehalt
Steht die Einstellung aus Abschnitt 4.3 auf Nur nach Einwilligung, liefert das Modul den Google-Code zwar mit der Seite aus, legt ihn aber still: Ihr Browser führt ihn nicht aus, und es geht keine Verbindung zu Google. Erst wenn Ihr Besucher im Cookie-Hinweis Ihres Shops zustimmt, wird der Code freigegeben.
Das gilt in beide Richtungen und ohne Neuladen der Seite: Stimmt Ihr Besucher erst später zu – etwa nachdem er den Cookie-Hinweis zunächst weggeklickt hat – startet die Bewertungsabfrage nach. Widerruft er, bleibt sie beim nächsten Seitenaufruf aus.
Ist in Ihrem Shop kein Cookie-Consent-Panel installiert oder der Zweck dort nicht aktiviert, wird in diesem Modus bewusst gar nichts ausgeliefert – weder Abfrage noch Abzeichen. Das ist so gewollt: Ohne Einwilligungsverwaltung im Shop kann das Modul keine Einwilligung feststellen und übermittelt dann lieber nichts. Der Debug-Modus nennt Ihnen diesen Grund im Klartext.
7.2 Der Zweck im Cookie-Consent-Panel
Beim ersten Seitenaufruf im Einwilligungsmodus trägt das Modul in Ihrer Consent-Verwaltung selbstständig einen neuen Zweck ein: „Google Kundenrezensionen", in der Kategorie Marketing. Ihre Besucher sehen ihn dort künftig im Auswahldialog und können ihn einzeln an- und abwählen. Sie müssen den Eintrag also nicht selbst anlegen.
Prüfen Sie nach der Umstellung einmal in der Consent-Verwaltung, ob dieser Zweck dort aktiviert ist – nur dann wird er Ihren Besuchern überhaupt angeboten.
Den Wortlaut sollten Sie prüfen. Name und Beschreibung dieses Zwecks sind das, was Ihre Kunden im Cookie-Hinweis lesen, bevor sie zustimmen – juristisch ist das Ihre Einwilligungserklärung. Der von uns mitgelieferte Text ist ein Vorschlag: Er benennt, dass Bestellnummer, E-Mail-Adresse, Lieferland und voraussichtliches Lieferdatum an Google übermittelt werden und dass das Bewertungsabzeichen angezeigt wird. Ob diese Formulierung für Ihren Shop ausreicht, können wir nicht beurteilen. Lesen Sie den Text, passen Sie ihn an Ihre übrige Datenschutzsprache an und lassen Sie ihn im Zweifel rechtlich prüfen – die Verantwortung dafür liegt bei Ihnen als Shopbetreiber.
Ändern können Sie Name und Beschreibung direkt in der Consent-Verwaltung beim Eintrag „Google Kundenrezensionen". Wichtig zu wissen: Unser Textvorschlag wird nur ein einziges Mal verwendet, nämlich beim erstmaligen Anlegen des Zwecks. Danach gehört der Text der Consent-Verwaltung. Spätere Modulupdates überschreiben Ihre Formulierung deshalb nicht – umgekehrt bringt es aber auch nichts, den Text an anderer Stelle zu ändern, wenn der Eintrag bereits existiert.
Wenn Sie den Eintrag versehentlich löschen, legt ihn das Modul beim nächsten Seitenaufruf mit unserem Vorschlagstext neu an – dann ist Ihre eigene Formulierung weg und muss erneut eingetragen werden.
Schalten Sie später wieder auf Immer ausliefern zurück, bleibt der einmal angelegte Eintrag in Ihrer Consent-Verwaltung stehen. Das Modul benutzt ihn dann nicht mehr, Ihre Besucher bekommen ihn im Cookie-Hinweis aber weiterhin zur Auswahl angeboten. Wir entfernen ihn bewusst nicht von selbst – Sie könnten den Text angepasst haben, und ein Modul sollte fremde Einträge in Ihrer Consent-Verwaltung nicht eigenmächtig löschen. Deaktivieren oder löschen Sie den Eintrag in diesem Fall bitte selbst.
7.3 Was Sie selbst regeln müssen
Die Datenübermittlung an Google gehört in Ihre Datenschutzerklärung. Google stellt für die Kundenrezensionen entsprechende Textbausteine und Hinweise bereit – übernehmen Sie diese und lassen Sie Ihre Datenschutzerklärung im Zweifel rechtlich prüfen. Der Betrieb des Programms und die Information Ihrer Kunden darüber liegen in Ihrer Verantwortung als Shopbetreiber; das Modul stellt Ihnen dafür die technischen Mittel bereit, nimmt Ihnen die Entscheidung aber nicht ab.
Wenn Sie die Teilnahme kurzfristig ganz stoppen wollen, genügt es, im Setup „Google Bewertungen" auf „Ausgeschaltet" zu stellen. Ab dem nächsten Seitenaufruf verlässt kein Datensatz mehr Ihren Shop.
8. Häufige Stolpersteine
Es erscheint weder Abfrage noch Abzeichen. Sehen Sie zuerst auf den Hinweis oben im Setup – dort steht in aller Regel schon, woran es liegt. Ansonsten prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Steht der Modulstatus auf „Eingeschaltet"? Steht „Google Bewertungen" auf „Eingeschaltet"? Ist die Merchant-ID eingetragen und besteht sie ausschließlich aus Ziffern? Schalten Sie andernfalls kurz den Debug-Mode ein – das Protokoll nennt den Grund im Klartext.
Es erscheint nichts, obwohl alles eingerichtet ist. Steht der Einwilligungsvorbehalt auf „Nur nach Einwilligung"? Dann prüfen Sie, ob Ihr Shop überhaupt ein Cookie-Consent-Panel hat und ob der Zweck „Google Kundenrezensionen" dort aktiviert ist. Und denken Sie daran, im Testbrowser selbst zuzustimmen – ohne Ihre eigene Zustimmung sehen auch Sie nichts.
Die Abfrage nach der Bestellung erscheint, das Abzeichen aber nicht. Das ist der häufigste Fall – und meist kein Fehler: Google zeigt das Abzeichen erst ab etwa 100 Bewertungen aus den letzten zwölf Monaten an (Abschnitt 1.2). Prüfen Sie zusätzlich, ob „Widget unterdrücken" versehentlich auf „Ja" steht. Ein verlässlicher Test ist außerdem nur auf Ihrer echten Shopdomain möglich: Auf Testadressen oder lokalen Installationen liefert Google das Abzeichen grundsätzlich nicht aus.
Das Abzeichen ist da, die Abfrage nach der Bestellung nicht. Die Abfrage erscheint ausschließlich auf der Bestellbestätigungsseite, und nur wenn zur Bestellung eine E-Mail-Adresse vorliegt. Prüfen Sie mit einer echten Testbestellung, nicht durch bloßes Aufrufen der Seite.
Das Abzeichen überdeckt einen anderen Baustein. Cookie-Hinweise, Chat-Fenster und Nach-oben-Buttons sitzen ebenfalls gern in den unteren Ecken. Stellen Sie das Abzeichen auf die jeweils andere Seite.
Die gemessene Bearbeitungszeit sieht falsch aus. Prüfen Sie, ob der ausgewählte Bestellstatus „versandt" wirklich der ist, den Sie beim Versand setzen – und ob Sie ihn zeitnah setzen. Wird er erst Tage später nachgepflegt, misst das Modul Ihre Pflegegewohnheit statt Ihrer Versandzeit.
Google fragt zu früh nach einer Bewertung. Dann ist das voraussichtliche Lieferdatum zu knapp gerechnet. Erhöhen Sie die Bearbeitungstage für das betroffene Land und stellen Sie sicher, dass an Ihren Artikeln realistische Lieferzeiten hinterlegt sind. Denken Sie auch an den XX-Eintrag für die Länder, die Sie nicht einzeln aufführen.
Es werden keine Produktbewertungen abgefragt. Steht der Schalter „Produktbewertungen abfragen?" auf „Ja"? Dann fehlen vermutlich die Artikelcodierungen. Pflegen Sie die EAN an den Artikeln – und bei Artikeln mit Varianten möglichst auch an den einzelnen Varianten. Achten Sie darauf, dass dort echte Codierungen stehen und keine internen Artikelnummern: Werte, die keine gültige Codierung sind, werden bewusst übergangen.
Nach dem Einrichten ändert sich nichts. Leeren Sie die Shop-Caches. Ihr Shop liefert Seiten teilweise aus einem Zwischenspeicher aus; frisch geänderte Einstellungen greifen sonst erst verzögert.
9. Modultexte ändern
Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern" im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen. Das betrifft hier die Bezeichnungen und Erklärungen im Setup, etwa wenn Sie die Beschreibung der Versandtage für Ihre Kollegen anders formulieren möchten.
Der Text der Bewertungseinblendung selbst stammt dagegen von Google und lässt sich weder über das Modul noch über den Shop verändern.
10. Shopupdate und Modulpflege
Vor einem Shopupdate sollten Sie auf unserer Seite prüfen, ob das Modul für die neue Shopversion freigegeben ist. Ein älteres Modul passt sich einer neuen Shopversion nicht von selbst an.
Führen Sie das Update durch, installieren Sie bitte immer auch die jeweils neueste Version des Moduls und die neueste Version der Modulumgebung – nicht nur den Shop selbst. Beide Teile greifen ineinander; wird nur der Shop aktualisiert, kann das Modul anschließend ausfallen, und die Ursache wird dann erfahrungsgemäß an der falschen Stelle gesucht.
Wenn wir das Update Ihres Shops für Sie durchführen, aktualisieren wir vorhandene Xycons-Module und die Modulumgebung immer mit, sofern sie für die neue Shopversion verfügbar sind.

