Xycons ShopTranslator
Benutzerhandbuch – Ihren Gambio-Shop in weitere Sprachen übersetzen
1. Was dieses Modul für Sie tut
Der Xycons ShopTranslator übersetzt Ihren kompletten Gambio-Shop in weitere Sprachen – vollautomatisch, aber unter Ihrer Kontrolle.
Einen Shop mehrsprachig zu machen klingt einfach, ist es aber selten. Es reicht nicht, ein paar Schaltflächen zu übersetzen. Eine wirklich fremdsprachige Shop-Version besteht aus tausenden Einzelteilen: den festen Texten der Oberfläche („Warenkorb", „Zur Kasse"), den Produktnamen und -beschreibungen, den Kategorietexten, den Inhaltsseiten wie „Über uns" oder „Widerrufsrecht", den Meta-Angaben für Google und den sprechenden Web-Adressen. Wer das von Hand macht, sitzt Wochen daran – und findet am Ende trotzdem noch vergessene Ecken.
Genau das nimmt Ihnen dieses Modul ab. Sie wählen eine Ausgangssprache (meist Deutsch) und eine Zielsprache, und das Modul übersetzt Schritt für Schritt jeden Bereich des Shops. Sie behalten dabei jederzeit die Übersicht: Vor jedem kostenpflichtigen Lauf sehen Sie eine Kostenschätzung, nach jedem Lauf können Sie zweifelhafte Stellen in Ruhe nachkontrollieren.
Das Besondere: Für die Übersetzung selbst nutzt das Modul moderne KI-Übersetzer (oder wahlweise DeepL). Die KI übersetzt nicht stur Wort für Wort, sondern versteht, dass ein Shop-Text verkaufen soll – und formuliert entsprechend natürlich in der Zielsprache.
2. Zwei Ebenen: die Oberfläche und die Inhalte
Um das Modul zu verstehen, hilft eine einzige Unterscheidung. Ein Shop besteht aus zwei ganz verschiedenen Arten von Text, und beide müssen übersetzt werden:
Die Oberfläche (die „Sprachdateien"). Das sind die festen Bausteine, die auf jeder Seite gleich sind: „In den Warenkorb", „Versandkosten", „Mein Konto", Fehlermeldungen, E-Mail-Vorlagen. Diese Texte stecken in sogenannten Sprachdateien. Für eine neue Sprache muss ein vollständiger Satz solcher Dateien angelegt und übersetzt werden – sonst erscheinen im Shop deutsche oder englische Brocken zwischen der neuen Sprache.
Die Inhalte (Ihre Daten). Das sind Ihre eigentlichen Shop-Inhalte: Produkte, Kategorien, Inhaltsseiten. Sie liegen in der Datenbank und sind bei jedem Shop anders. Diese werden über die Serienübersetzung bearbeitet.
3. Welcher Übersetzungsanbieter ist der richtige?
Das Modul kann vier verschiedene Übersetzungsdienste nutzen. Sie hinterlegen im Setup einen Zugangsschlüssel für einen oder mehrere davon und wählen bei jedem Lauf, welcher zum Einsatz kommt. Die Unterschiede in Kürze:
| Anbieter | Charakter | Ablauf |
|---|---|---|
| DeepL | Klassischer Fachübersetzer, sehr zuverlässig bei kurzen und mittleren Texten. | Sofort (synchron) – das Ergebnis steht direkt. |
| OpenAI (ChatGPT) | KI-Übersetzer, formuliert natürlich, versteht Zusammenhänge. | 24-Stunden-Stapel (asynchron). |
| Claude (Anthropic) | KI-Übersetzer, besonders stark bei langen, anspruchsvollen Texten. | 24-Stunden-Stapel (asynchron). |
| Gemini (Google) | KI-Übersetzer von Google. | 24-Stunden-Stapel (asynchron). |
Warum „24-Stunden-Stapel"? Die KI-Anbieter bieten einen günstigen Sammel-Tarif an: Sie reichen viele Texte auf einmal ein und erhalten das Ergebnis innerhalb von 24 Stunden zurück (meist deutlich schneller). Das ist erheblich preiswerter als Einzelanfragen und ideal für große Mengen wie einen ganzen Produktkatalog.
Das heißt für Sie: Sie starten den Lauf und können den Browser danach schließen. Die Übersetzung läuft beim Anbieter im Hintergrund weiter. Später holen Sie das fertige Ergebnis im Bereich „Batchverarbeitungen" per Klick ab („Pull"). Nur DeepL arbeitet sofort und direkt.
4. Der typische Weg zu einer neuen Sprache
Bevor wir jeden Bereich einzeln beschreiben, hier der rote Faden – so bringen Sie eine neue Sprache von null auf fertig:
- Schritt 1 – Anbieter einrichten. Einmalig im Setup den Zugangsschlüssel des gewünschten Übersetzers hinterlegen (siehe Abschnitt 7).
- Schritt 2 – Sprachdateien erzeugen. Die neue Sprache anlegen und das Oberflächen-Gerüst übersetzen lassen. Danach existiert die Sprache im Shop und die festen Texte sind übersetzt.
- Schritt 3 – Inhalte übersetzen (Serienübersetzung). Nacheinander die Bereiche Kategorien, Produkte, Content-Seiten und – falls nötig – Datenbank-Daten übersetzen lassen.
- Schritt 4 – Ergebnisse abholen. Bei den KI-Anbietern die fertigen Stapel unter „Batchverarbeitungen" einspielen.
- Schritt 5 – Prüffälle durchsehen. Die wenigen Stellen kontrollieren, bei denen die Automatik unsicher war.
- Schritt 6 – Sprache freischalten. In der Sprachverwaltung des Shops die neue Sprache für Ihre Kunden aktivieren.
5. Die Arbeitsbereiche im Einzelnen
Das Modul ist in Reiter (Tabs) gegliedert, die Sie oben im Fenster finden. Jeder Reiter deckt einen Schritt ab.
5.1 Sprachdateien erzeugen
Hier beginnt jede neue Sprache. Dieser Bereich legt das komplette Grundgerüst einer Sprache an: das nötige Verzeichnis, die Datenbank-Einträge und einen vollständigen Satz übersetzter Oberflächentexte – abgeleitet aus einer bereits vorhandenen Sprache.
Sie wählen die Zielsprache und starten. Das Modul kümmert sich um alles Weitere. Ist die neue Sprache angelegt, weist das Modul darauf hin, dass Sie sie anschließend in der Sprachverwaltung des Shops zur Nutzung aktivieren können.
Optional lassen sich auch die Texte Ihrer Themes und weiterer Module in die neue Sprache übernehmen, damit wirklich keine Oberflächen-Ecke deutsch bleibt.
5.2 Sprachdateien neu übersetzen
Dieser Bereich übersetzt eine bereits vorhandene Sprache erneut – zum Beispiel, wenn Sie den Anbieter gewechselt haben, den Übersetzungsstil ändern möchten oder nach einem Shop-Update neue Oberflächentexte hinzugekommen sind.
Der Delta-Scan. Damit Sie nicht jedes Mal den ganzen Bestand neu (und damit kostenpflichtig) übersetzen, vergleicht das Modul zunächst die Ausgangs- mit der Zielsprache und findet heraus, was tatsächlich fehlt oder sich geändert hat. Nur diese Lücken werden übersetzt. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Prüflauf an – das ist eine Statusanzeige des Vergleichs, keine Live-Zählung einzelner Treffer.
5.3 Serienübersetzung – Produkte, Kategorien, Inhalte
Das ist das Herzstück für Ihre eigenen Inhalte. Hier übersetzen Sie in einem Rutsch große Datenmengen. Sie wählen zuerst, welchen Bereich Sie übersetzen möchten:
| Bereich | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Kategorien | Namen und Beschreibungstexte Ihrer Warengruppen. |
| Produkte | Ihr Katalog – siehe die Feldauswahl unten. |
| Content-Seiten | Redaktionelle Seiten wie „Über uns", „Zahlungsarten", „Widerrufsrecht". |
| DB-Phrasen & Daten | Sprachabhängige Datensätze in Zusatztabellen (z. B. Status- und Label-Texte). |
Feine Auswahl bei Produkten. Sie bestimmen genau, welche Felder übersetzt werden – und sehen zu jedem Feld sofort die geschätzten Kosten:
- Produktname, Produktbeschreibung, Kurzbeschreibung
- Varianten / Eigenschaften
- Zusätzliche Suchbegriffe
- Meta-Titel, Meta-Beschreibung, Meta-Keywords (für Google)
- URL-Keywords (die sprechende Web-Adresse des Produkts)
Nur Neues wird übersetzt. Auch hier arbeitet der Delta-Scan: Vor dem Lauf ermittelt das Modul, welche Datensätze überhaupt fehlen oder sich geändert haben. So zahlen Sie beim zweiten Durchgang nicht erneut für längst übersetzte Produkte. Ein „Fortsetzungs-Status" zeigt, wie viel bereits erledigt und wie viel noch offen ist.
Aktiv oder alle. Sie entscheiden, ob nur aktive Datensätze übersetzt werden sollen oder auch inaktive – etwa um eine Sprache vollständig vorzubereiten, bevor Produkte online gehen.
5.4 Texte übersetzen
Dieser Bereich ist für den gezielten Fall gedacht: Sie möchten die bereits angelegten Oberflächen-Texte (Phrasen) einer vorhandenen Sprache übersetzen oder auffrischen, ohne gleich einen kompletten Neuaufbau anzustoßen. Praktisch, wenn Sie punktuell nacharbeiten wollen.
5.5 Sprache entfernen
Eine Servicefunktion, die eine Fremdsprache vollständig und sauber aus dem Shop entfernt: Sprachdateien, sprachabhängige Datenbankeinträge und die internen Merkdaten des Moduls werden gemeinsam bereinigt. Wenn eine Sprache weg soll, dann richtig – ohne Reste, die später Probleme machen.
5.6 Batchverarbeitungen & Batch-Übersicht
Hier laufen alle Aufträge zusammen, die Sie an die KI-Anbieter geschickt haben. Jeder Auftrag („Job") erscheint als Zeile mit Anbieter, Bereich, Sprachrichtung, Status und Fortschritt. Weil diese Läufe im Hintergrund beim Anbieter stattfinden, ist dies Ihre Kommandozentrale:
| Aktion | Bedeutung |
|---|---|
| Pull | Das fertige Ergebnis vom Anbieter abholen und in den Shop einspielen. |
| Re-Import | Ein bereits vorhandenes Anbieter-Ergebnis erneut einspielen – ohne neue Kosten. |
| Zurücknehmen | Die eingespielte Übersetzung dieses Laufs wieder entfernen. |
| Löschen | Die Job-Zeile aus der Liste entfernen. |
Ein Auto-Pull kann fertige Aufträge automatisch abholen, solange die Seite offen ist. Der Fortschritt zeigt an, wie weit das Einspielen ist. Große Kataloge werden dabei in Häppchen verarbeitet – bricht ein Durchgang ab, setzt der nächste genau dort fort, wo der letzte aufgehört hat.
5.7 Prüffälle – Ihre Qualitätskontrolle
Kein automatischer Übersetzer ist zu 100 % unfehlbar. Statt Fehler still durchzuwinken oder Sie mit tausenden Zeilen zur Kontrolle allein zu lassen, geht das Modul einen dritten Weg: Es meldet genau die Stellen, bei denen es selbst unsicher war – und nur diese.
Der Grundsatz dahinter: Der Inhalt geht nie verloren. Auch ein zweifelhafter Fall wird zunächst gespeichert, damit im Shop keine Lücke klafft. Er landet aber zusätzlich als Prüffall auf Ihrem Tisch. So sehen Sie sofort, worauf ein zweiter Blick lohnt, ohne den ganzen Katalog durchsuchen zu müssen.
Im Reiter „Prüffälle" sehen Sie je Fall den Quelltext und die gespeicherte Übersetzung nebeneinander. Sie haben drei Möglichkeiten:
- Übersetzung übernehmen – der gespeicherte Text war doch in Ordnung.
- Bearbeiteten Text speichern – Sie korrigieren selbst und speichern Ihre Fassung.
- Neu übersetzen lassen – Sie geben die Stelle noch einmal an den Übersetzer, zur erneuten Begutachtung.
Eine Zahl am Reiter zeigt jederzeit, wie viele offene Prüffälle noch auf Sie warten. Ist die Liste leer, war jede Übersetzung eindeutig.
6. Kosten verstehen und im Griff behalten
Übersetzungen sind kostenpflichtig – Sie bezahlen den jeweiligen Anbieter nach Textmenge. Das Modul macht diese Kosten vor jedem Lauf transparent, damit es keine Überraschungen gibt.
Die Schätzung. Sobald Sie Sprachen, Bereich und Felder gewählt haben, zeigt das Modul die voraussichtlichen Kosten an – berechnet aus der Zeichenzahl des Ausgangstextes. Bei Produkten sehen Sie die Schätzung sogar pro Feld, sodass Sie gezielt entscheiden können, was sich lohnt.
Erst wenn Sie den Lauf mit „Kostenpflichtig übersetzen" bestätigen, entstehen tatsächlich Kosten. Die Schaltfläche ist bewusst so benannt – Sie sollen immer wissen, wann es ans Budget geht.
7. Das Modul einrichten (Setup)
Das Setup öffnen Sie über die Modulverwaltung Ihres Shops. Hier hinterlegen Sie einmalig Ihre Zugangsdaten und legen fest, wie das Modul arbeiten soll. Die wichtigsten Punkte:
7.1 Anbieter und Zugangsschlüssel
Für jeden Übersetzungsdienst, den Sie nutzen möchten, tragen Sie den zugehörigen API-Schlüssel ein – das ist Ihr persönlicher Zugang beim jeweiligen Anbieter (DeepL, OpenAI, Claude, Gemini). Bei den KI-Anbietern wählen Sie zusätzlich das gewünschte Modell. Sie können mehrere Anbieter gleichzeitig hinterlegen und dann pro Lauf frei wählen.
7.2 So kommen Sie an einen API-Schlüssel
Ein API-Schlüssel ist Ihr persönlicher Zugang zu einem Übersetzungsdienst – vergleichbar mit einem Passwort, mit dem sich das Modul in Ihrem Namen beim Anbieter anmeldet. Jeder Anbieter rechnet direkt mit Ihnen ab: Sie legen dort ein Konto an, hinterlegen eine Zahlungsart und erzeugen den Schlüssel. Anschließend kopieren Sie ihn einmalig in das Modul-Setup. Sie brauchen nur einen Anbieter, um loszulegen – mehrere gleichzeitig sind möglich.
OpenAI (ChatGPT)
- Auf platform.openai.com ein Konto anlegen oder anmelden.
- Unter Settings → Billing eine Zahlungsart hinterlegen und ein Guthaben aufladen (abgerechnet wird nach Verbrauch).
- Zu API keys wechseln (platform.openai.com/api-keys), auf Create new secret key klicken und den angezeigten Schlüssel sofort kopieren – er wird nur einmal gezeigt.
- Im Modul-Setup bei „OpenAI API-Key" einfügen.
Google Gemini
- Mit einem Google-Konto bei Google AI Studio anmelden (aistudio.google.com).
- Oben auf Get API key (bzw. „API-Schlüssel erstellen") klicken und einen Schlüssel für ein Projekt erzeugen.
- Im Modul-Setup bei „Gemini API-Key" einfügen.
Google bietet für Gemini ein kostenloses Kontingent; für größere Mengen empfiehlt sich ein abgerechnetes Projekt in der Google Cloud.
Anthropic Claude
- Auf console.anthropic.com ein Konto anlegen oder anmelden.
- Unter Billing ein Guthaben aufladen.
- Zu API keys wechseln, auf Create Key klicken und den Schlüssel kopieren.
- Im Modul-Setup bei „Claude Direct API-Key" einfügen.
DeepL
- Auf deepl.com/pro-api einen API-Tarif wählen: DeepL API Free (begrenztes Freikontingent) oder DeepL API Pro.
- Im Konto unter Account → API-Schlüssel (englisch: „Authentication Key for DeepL API") den Schlüssel kopieren.
- Im Modul-Setup bei „DeepL API-Key" einfügen.
Achten Sie auf den Tarif: Ein Schlüssel des Free-Tarifs endet auf „:fx". Passend dazu stellen Sie im Setup den DeepL-Endpunkt auf „free" bzw. „pro".
7.3 Übersetzungsstil und eigene Anweisungen
Bei den KI-Anbietern bestimmen Sie den Tonfall der Übersetzung:
- Wörtlich (nah am Original) – bleibt eng am Ausgangstext.
- Shop-/UX-optimiert – formuliert natürlicher und verkaufsgerechter in der Zielsprache.
Darüber hinaus können Sie eine zusätzliche Übersetzungsanweisung hinterlegen – etwa „Marken- und Produktnamen niemals übersetzen" oder „Kunden durchgängig siezen". Diese Anweisung gibt das Modul bei jedem KI-Lauf mit.
7.4 Sichtbarkeit neuer Sprachen
Sie steuern, wie eine frisch erzeugte Sprache sich verhält, bevor Sie sie offiziell freigeben:
- Neue Sprachen inaktiv anlegen – die Sprache existiert, ist aber für niemanden sichtbar, bis Sie sie freischalten.
- Nur für Admins aktivieren – Sie sehen die Sprache im Frontend zum Prüfen, Ihre Kundschaft noch nicht.
Zusätzlich lässt sich festlegen, dass bestimmte Sprachen im Sprachwechsler des Shops nur für eingeloggte Admins erscheinen. So testen Sie eine Sprache in aller Ruhe im echten Shop, ohne dass Besucher sie schon sehen.
8. Die 14-Tage-Testversion
Nach der Installation arbeitet das Modul zunächst 14 Tage als Testversion, damit Sie es in Ruhe ausprobieren können. In dieser Zeit gelten sanfte Mengenbegrenzungen – Sie können den vollen Funktionsumfang erleben, aber nicht bereits den ganzen Shop kostenlos übersetzen.
Die jeweils geltenden Grenzen werden Ihnen direkt im Modul deutlich angezeigt, auf jeder Arbeitsseite. Wird eine Testgrenze erreicht, nennt Ihnen das Modul konkret, welche Datensätze betroffen waren – Sie müssen also nichts selbst heraussuchen.
Mit dem Erwerb einer Lizenz entfallen die Testgrenzen automatisch. Ihr Lizenztyp und – bei der Testversion – das Ablaufdatum werden Ihnen oben im Modul angezeigt.
9. Wenn das Modul ausgeschaltet ist
Im Setup lässt sich das Modul komplett abschalten. Ist es aus, dann ist es konsequent aus: Es finden keine Übersetzungen und keine Hintergrundprozesse mehr statt, und die Arbeitsseiten zeigen statt der Bedienoberfläche einen deutlichen, rot hinterlegten Hinweis, dass das Modul abgeschaltet ist. So gibt es keinen Zweifel über den Zustand – und keine Aktion läuft versehentlich ins Leere.
10. Häufige Fragen und Stolpersteine
Ich habe alles übersetzt, aber im Shop erscheinen trotzdem deutsche Texte. Vermutlich ist die neue Sprache noch nicht in der Sprachverwaltung des Shops aktiviert. Das Modul bereitet die Sprache vor – die Freischaltung nehmen Sie bewusst selbst vor.
Ich habe einen KI-Lauf gestartet, aber es passiert nichts. Das ist normal: KI-Anbieter arbeiten im 24-Stunden-Stapel. Der Lauf verarbeitet im Hintergrund. Schauen Sie später unter „Batchverarbeitungen" und holen Sie das Ergebnis per „Pull" ab – oder lassen Sie den Auto-Pull das übernehmen.
Muss der Browser offen bleiben? Bei den KI-Stapeln nicht – Sie können ihn nach dem Start schließen. Nur der direkte DeepL-Lauf verarbeitet, solange die Seite geöffnet ist. Für den unbeaufsichtigten Betrieb gibt es zusätzlich einen automatischen Hintergrunddienst (siehe Anhang).
Warum steht bei den Produkten weniger, als ich erwartet habe? Der Delta-Scan übersetzt nur Fehlendes und Geändertes. Was bereits übersetzt ist, wird übersprungen – das spart Kosten. Der „Fortsetzungs-Status" zeigt, wie viel schon erledigt ist.
Eine neue Sprache ist angelegt, aber für Gäste ist der Shop nicht erreichbar. Gambio pflegt die Sichtbarkeit für Kundengruppen je Sprache getrennt. Prüfen Sie, ob die neue Sprache auch für Gäste und alle relevanten Kundengruppen freigegeben ist.
Die Startseite einer neuen Sprache sieht leer aus. Die Startseite wird aus einer sprachspezifischen Vorlage aufgebaut. Fehlt diese für die neue Sprache, hilft ein erneutes Einspielen des Sprachdatei-Laufs (Re-Import) unter „Batchverarbeitungen" – das erzeugt die Vorlage neu.
11. Technischer Anhang (für Administratoren)
Dieser Abschnitt richtet sich an Betreiber und Administratoren und fasst die technischen Randbedingungen knapp zusammen.
Automatischer Hintergrunddienst (Cronjob)
Für den unbeaufsichtigten Betrieb bringt das Modul einen eigenen Cronjob mit. Er treibt laufende KI-Stapel voran und spielt fertige Ergebnisse ein, ohne dass ein Browserfenster geöffnet sein muss. Der Cronjob ist nach der Installation zunächst inaktiv und wird bei Bedarf in der Gambio-Cronjob-Verwaltung aktiviert.
Protokolle und Fehlersuche
Sämtliche Protokolle und Diagnosedaten des Moduls liegen gebündelt in einem Ordner (Logfiles) innerhalb des Modulverzeichnisses – praktisch, um bei einer Rückfrage den kompletten Stand in einem Zug zu übergeben. Beim Anlegen einer Sprache wird zusätzlich eine Sicherungskopie der erzeugten Sprachdateien abgelegt; beim Entfernen der Sprache wird diese Kopie wieder mitgelöscht.
Sprachen und Kundengruppen
Gambio pflegt einige Einstellungen je Sprache getrennt – darunter die Sichtbarkeit für Kundengruppen. Nach dem Anlegen einer Sprache empfiehlt sich ein kurzer Blick darauf, ob die neue Sprache auch für Gäste und alle relevanten Kundengruppen freigegeben ist, damit der Shop in der neuen Sprache für alle Besucher erreichbar ist.
Zugriffsrechte
Das Modul ist ein Admin-Werkzeug. Die Bedienung erfolgt ausschließlich im geschützten Administrationsbereich des Shops; im Frontend sind keine Funktionen des Moduls erreichbar.

