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Inhaltsverzeichnis

M0009 Produkterinnerung für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-08 (Modulversion 12.48) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Was das Modul für Sie tut

Ein Kunde findet genau den Artikel, den er sucht – und der ist ausverkauft. Ohne eine Möglichkeit, sich benachrichtigen zu lassen, ist dieser Besuch für Sie verloren: Der Kunde kauft woanders und kommt in aller Regel nicht von selbst zurück.

Genau hier setzt das Modul an. Es blendet bei ausverkauften Artikeln automatisch eine Schaltfläche ein, über die sich Ihr Kunde für eine Benachrichtigung vormerken kann. Sobald der Artikel wieder Bestand hat, verschickt der Shop von sich aus eine E-Mail an alle Vorgemerkten – ohne dass Sie etwas tun müssen.

Sie gewinnen damit zweierlei: einen konkreten Kaufinteressenten statt eines abgesprungenen Besuchers, und eine belastbare Aussage darüber, welche Artikel Ihre Kunden tatsächlich vermissen. Die Verwaltung zeigt Ihnen jederzeit, für welche Artikel wie viele Vormerkungen offen sind – eine sehr direkte Entscheidungshilfe für die Nachbestellung.

2. Schnellstart

Für den ersten Einsatz genügen wenige Schritte:

  • Modul im Setup einschalten (Kapitel 3 und 4).
  • Betriebsart wählen – wir empfehlen für den Anfang automatisch (Kapitel 5).
  • Im Menü „Toolbox“ ► „Zeitgesteuerte Aufgaben“ die Aufgabe für die Produkterinnerung aktivieren und ein Intervall wählen (Kapitel 10).
  • Einen ausverkauften Artikel im Shop aufrufen und prüfen, ob die Schaltfläche erscheint.
Tipp: Tragen Sie sich als Erstes selbst für eine Produkterinnerung ein und buchen Sie den Artikel danach wieder ein. So sehen Sie den kompletten Ablauf einmal aus Kundensicht, bevor echte Kunden ihn durchlaufen. Damit Sie dafür die Adresse Ihres Shops verwenden können, gibt es im Setup die Option „Shopinhaber-Adresse zulassen“.

3. Wo Sie das Modul im Backend finden

Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module“ ► „Kundenkonto / Setups“ und dort über den TAB „Produkterinnerung“.

Die Verwaltung der eingegangenen Vormerkungen liegt als eigener Eintrag „Produkterinnerung“ direkt im Menü „Xycons-Module“.

Die E-Mail-Vorlagen pflegen Sie an gewohnter Stelle unter „Kunden“ ► „E-Mails“ ► TAB „E-Mail-Vorlagen“, die zeitgesteuerte Aufgabe unter „Toolbox“ ► „Zeitgesteuerte Aufgaben“.

4. Das Setup – alle Einstellungen erklärt

Alle Einstellungen finden Sie an der in Kapitel 3 genannten Stelle. Zu jeder Option steht dort zusätzlich eine kurze Erklärung direkt am Eingabefeld. Nachfolgend finden Sie jede Einstellung mit ihrer Wirkung und einer Empfehlung.

4.1 Grundeinstellungen

Einstellung Bedeutung und Wirkung
Modulstatus
(Standard: ausgeschaltet)
Schaltet das Modul insgesamt ein oder aus. Im ausgeschalteten Zustand ruhen sämtliche Funktionen: Es erscheinen keine Schaltflächen im Shop, es werden keine Vormerkungen angenommen und der Hintergrundversand läuft nicht an. Bereits gespeicherte Vormerkungen bleiben dabei erhalten.
Lizenzschlüssel Ihr persönlicher Schlüssel für dieses Modul. Ohne gültigen Schlüssel arbeitet das Modul nicht.
Lizenzart Zeigt die erkannte Lizenz an. Dieses Feld dient nur Ihrer Information.

4.2 Wann die Erinnerung angeboten wird

Betriebsart
(Standard: automatisch)
Die wichtigste Einstellung des Moduls. Automatisch richtet sich nach Ihrem Lagerbestand: Fällt ein Artikel oder eine Variante auf null, erscheint die Erinnerung von selbst. Manuell berücksichtigt ausschließlich Artikel, die Sie ausdrücklich gekennzeichnet haben – unabhängig vom Bestand. Ausführlich in Kapitel 5.
Nicht käufliche Produkte
(Standard: ja)
Bietet die Erinnerung zusätzlich bei Artikeln an, die im Artikelstamm als nicht käuflich gekennzeichnet sind – also unabhängig davon, ob Bestand vorhanden ist. Sinnvoll für Artikel, die Sie ankündigen, aber noch nicht verkaufen.
Gäste erlauben
(Standard: ja)
Bietet die Erinnerung auch Besuchern an, die nicht angemeldet sind. Schalten Sie das ab, sehen nicht angemeldete Besucher die Schaltfläche überhaupt nicht – weder auf der Artikelseite noch auf den Kacheln. Da die meisten Interessenten für ausverkaufte Artikel nicht angemeldet sind, empfehlen wir, diese Option aktiviert zu lassen.

4.3 Darstellung im Shop

Anzeigetyp
(Standard: Grafik)
Legt fest, ob die Erinnerung als Textlink oder als Grafik erscheint. Der Textlink fügt sich in fast jedes Design unauffällig ein, die Grafik fällt stärker auf.
Große Grafik
(Standard: nein)
Verwendet auf der Artikeldetailseite die größere der beiden mitgelieferten Grafiken. Wirkt nur, wenn als Anzeigetyp die Grafik gewählt ist.
Auf Kacheln anzeigen
(Standard: ja)
Zeigt die Erinnerung zusätzlich in Kategorie- und Übersichtsseiten, also direkt auf den Artikelkacheln. Damit erreichen Sie Kunden schon in der Übersicht, ohne dass sie den Artikel öffnen müssen.
Grafik auf Kacheln
(Standard: nein)
Verwendet auf den Kacheln die Grafik statt des Textlinks. Wir empfehlen den Textlink: Grafiken wirken auf den kleinen Kachelflächen je nach Größe schnell unruhig.
Kachelhöhe
(Standard: 350)
Mindesthöhe der Artikelkachel in Pixeln. Da die Erinnerung nur bei einem Teil der Artikel erscheint, wären die Kacheln sonst unterschiedlich hoch und das Raster würde springen. Erhöhen Sie den Wert, wenn Ihre Kacheln trotzdem ungleich wirken.
Warenkorb-Schaltfläche ausblenden
(Standard: ja)
Blendet bei aktiver Erinnerung die Schaltfläche „In den Warenkorb“ sowie die Mengenauswahl aus. Das verhindert, dass ein Kunde einen nicht lieferbaren Artikel in den Warenkorb legt.
Eigenes Symbol
(Standard: Briefumschlag)
Das Symbol vor dem Textlink. Siehe Abschnitt 4.6.



4.4 Das Formular

Formular im Fenster öffnen
(Standard: nein)
Öffnet das Erfassungsformular in einem Fenster über der Artikelseite, statt auf eine eigene Seite zu wechseln. Der Kunde verliert den Artikel dabei nicht aus den Augen, was die Abbruchquote spürbar senkt.
Sicherheitscodeabfrage
(Standard: ja)
Verlangt vor dem Absenden die Eingabe eines Sicherheitscodes. Da das Formular eine E-Mail auslöst, schützt das vor automatisiertem Missbrauch. Wir raten davon ab, diese Option abzuschalten.
Name als Pflichtfeld
(Standard: ja)
Verlangt die Eingabe eines Namens. Ohne Namen ist eine persönliche Anrede in der Benachrichtigung nicht möglich.
Datenschutz-Auswahlfeld
(Standard: ja)
Zeigt im Formular das Auswahlfeld zur Bestätigung Ihrer Datenschutzhinweise, das der Kunde vor dem Absenden setzen muss.
Mailadresse vorbelegen
(Standard: nein)
Füllt bei angemeldeten Kunden die Adresse aus dem Kundenkonto bereits vor. Spart dem Kunden einen Schritt.
Opt-In-Verfahren
(Standard: nein)
Verlangt eine Bestätigung per Link, bevor die Vormerkung gültig wird. Ausführlich in Kapitel 9.

4.5 Versand und Datenpflege

Kopie an
(Standard: leer)
Eine zusätzliche Adresse, die eine Kopie jeder eingehenden Anforderung erhält. Praktisch, wenn Sie oder Ihr Einkauf zeitnah mitbekommen möchten, welche Artikel nachgefragt werden. Bleibt das Feld leer, wird keine Kopie verschickt.
Shopinhaber-Adresse zulassen
(Standard: nein)
Erlaubt die Vormerkung auch mit der E-Mail-Adresse Ihres Shops. Normalerweise wird diese Adresse abgelehnt, damit sich der Shop nicht selbst anschreibt. Für eigene Tests schalten Sie die Option vorübergehend ein.
Aufbewahrungsfrist
(Standard: 84 Tage)
Alter in Tagen, ab dem eine Vormerkung als veraltet gilt und in der Verwaltung hervorgehoben wird. Der Wert 0 schaltet die Prüfung ab. Siehe Abschnitt 7.4.
Protokollmodus
(Standard: nein)
Schreibt ein ausführliches Protokoll der Vorgänge. Nur zur Fehlersuche einschalten und danach wieder abschalten, sonst wachsen die Protokolldateien unnötig.

4.6 Ein eigenes Symbol hinterlegen

Vor dem Textlink zeigt das Modul standardmäßig einen Briefumschlag. Möchten Sie ein anderes Symbol, hinterlegen Sie im Setup-Feld „Eigenes Symbol“ den vollständigen Symbol-Eintrag der Schriftart FontAwesome, zum Beispiel für einen ausgefüllten Briefumschlag:

<i class="fa fa-envelope" aria-hidden="true"></i>

Eine Übersicht der verfügbaren Symbole finden Sie unter fontawesome.com/v4.7.0/icons. Der hinterlegte Eintrag wird unverändert an der passenden Stelle eingesetzt.

Hinweis zum Theme „Malibu“: Dort wird das Symbol nur in der Kategorielistung unterstützt. Auf der Artikeldetailseite verwendet der Shop selbst eine andere Art der Linkdarstellung.

5. Die beiden Betriebsarten

Die Betriebsart entscheidet darüber, wann Ihren Kunden die Erinnerung überhaupt angeboten wird. Nehmen Sie sich dafür kurz Zeit – alle anderen Einstellungen bauen darauf auf.

5.1 Automatisch

In dieser Betriebsart richtet sich das Modul nach Ihrem Lagerbestand. Fällt ein Artikel auf null, erscheint die Schaltfläche von selbst; wird er wieder eingebucht, verschwindet sie und die vorgemerkten Kunden werden benachrichtigt. Bei Artikeln mit Varianten wird die jeweils gewählte Variante bewertet, nicht der Artikel als Ganzes: Eine ausverkaufte Größe löst die Erinnerung aus, auch wenn andere Größen vorrätig sind.

Das ist der empfohlene Normalfall – Sie müssen an keinem einzelnen Artikel etwas einstellen.

5.2 Manuell

Hier greift ausschließlich Ihre eigene Kennzeichnung: Die Schaltfläche erscheint nur bei Artikeln, die Sie ausdrücklich dafür markiert haben – unabhängig vom Lagerbestand. Das ist sinnvoll, wenn Sie die Funktion gezielt auf einzelne Artikel oder Sortimente beschränken möchten.

Wichtig zu wissen: In der manuellen Betriebsart wird nicht zwischen einzelnen Varianten unterschieden. Die Vormerkung gilt für den gesamten Artikel, weil hier allein Ihre Kennzeichnung entscheidet und nicht der variantenbezogene Bestand.

5.3 Einzelne Artikel kennzeichnen

Beim Bearbeiten eines Artikels finden Sie im Artikelstamm ein Auswahlfeld, mit dem Sie die Produkterinnerung für diesen Artikel ausdrücklich aktivieren. Das wirkt in beiden Betriebsarten: In der automatischen Betriebsart bieten Sie die Erinnerung damit auch dann an, wenn der Artikel eigentlich Bestand hat.

Gleich daneben sehen Sie, wie viele Kunden für genau diesen Artikel bereits vorgemerkt sind, und können sich die Liste ohne Umweg über die Verwaltung anzeigen lassen.

Für viele Artikel auf einmal nutzen Sie die Serienpflege über Kategorien (Kapitel 11) oder den CSV-Import (Kapitel 12).

6. So erleben es Ihre Kunden

Bei einem ausverkauften Artikel erscheint auf der Artikelseite – je nach Einstellung als Textlink oder als Grafik – der Hinweis auf die Produkterinnerung, auf Wunsch zusätzlich auf den Artikelkacheln der Übersichtsseiten.

Ein Klick öffnet das Formular: Name und E-Mail-Adresse, je nach Einstellung mit Sicherheitscode und Datenschutz-Bestätigung. Nach dem Absenden erhält der Kunde sofort eine Bestätigung am Bildschirm und eine E-Mail, die auch einen Link zum Austragen enthält.

Sobald der Artikel wieder verfügbar ist, bekommt der Kunde die Benachrichtigung mit einem direkten Link zum Artikel.

Bei Artikeln mit Eigenschaften: Damit das Modul auf die Auswahl Ihres Kunden reagieren kann, muss die Darstellung der Eigenschaften auf eine auswählbare Variante eingestellt sein (Auswahlfeld). Bei einer reinen Anzeigeform kann die Auswahl nicht ausgewertet werden.

7. Die Verwaltung der Erinnerungen

7.1 Die Liste

Die Übersicht zeigt alle offenen Vormerkungen mit Kunde, E-Mail-Adresse, Artikel samt gewählter Variante, Artikel- und Preisstatus sowie den Zeitpunkten von Eintragung und Versand. Bestandskunden und Gäste sind farblich unterschieden, sodass Sie sofort sehen, wer bereits ein Kundenkonto hat.

Sie können nach jeder Spalte sortieren und die Liste filtern. Ihre Einstellung wird pro Backend-Benutzer gemerkt – Sie finden die Liste beim nächsten Aufruf so vor, wie Sie sie verlassen haben. Einzelne Einträge lassen sich jederzeit löschen.

Ein Eintrag bleibt so lange stehen, bis der Artikel wieder Bestand hat und die Benachrichtigung verschickt wurde – oder bis Sie den Artikel als nicht mehr lieferbar gemeldet haben.

7.2 Die beiden Auswertungen

Zusätzlich zur Liste finden Sie zwei Auswertungen:

  • Manuell gekennzeichnete Artikel – alle Artikel, für die Sie die Erinnerung ausdrücklich aktiviert haben. Sehr nützlich, um in der manuellen Betriebsart den Überblick zu behalten.
  • Artikel mit den meisten Vormerkungen – nach Häufigkeit sortiert. Das ist Ihre Einkaufsempfehlung: Dort steht, worauf Ihre Kunden warten.

7.3 Artikel als nicht mehr lieferbar melden

Manche Artikel kommen nicht zurück. Damit Ihre Kunden nicht endlos warten, können Sie einen Artikel als endgültig nicht mehr lieferbar melden. Wählen Sie ihn dazu in der Verwaltung aus der Auswahlliste – sie enthält alle Artikel, für die Vormerkungen vorliegen – und bestätigen Sie die Verarbeitung.

Die betroffenen Vormerkungen werden für den nächsten Lauf vorgemerkt und farblich hervorgehoben. Beim nächsten Durchlauf erhalten die Kunden die entsprechende Nachricht, danach verschwinden die Einträge aus der Liste.

7.4 Alte Vormerkungen archivieren

Vormerkungen, die älter sind als die eingestellte Aufbewahrungsfrist, werden in der Liste hervorgehoben. Sie können sie gesammelt archivieren: Die Einträge verschwinden aus der Arbeitsliste, bleiben aber erhalten und gehen nicht verloren.

Warum das sinnvoll ist: Eine Vormerkung von vor zwei Jahren ist keine Verkaufschance mehr – eine Benachrichtigung darauf wirkt eher befremdlich. Die Aufbewahrungsfrist hält Ihre Liste aussagekräftig und ist zugleich im Sinne sparsamer Datenhaltung.

8. Die E-Mails an Ihre Kunden

8.1 Die drei Vorlagen

Sie finden die Vorlagen unter „Kunden“ ► „E-Mails“ ► TAB „E-Mail-Vorlagen“. Das Modul bringt drei mit:

  • Eingangsbestätigung – geht sofort nach dem Eintragen hinaus und enthält den Link zum Austragen. Bei aktivem Opt-In enthält sie zusätzlich den Bestätigungslink.
  • Wieder verfügbar – sobald der Artikel wieder Bestand hat, mit Link zum Artikel.
  • Nicht mehr lieferbar – wenn Sie den Artikel entsprechend gemeldet haben.

Passen Sie die Vorlagen an Ihr Erscheinungsbild an und senden Sie sich anschließend eine Testnachricht, bevor sie an Kunden geht. Denken Sie dabei auch an die Text-Fassung der Vorlagen, damit Kunden ohne HTML-Darstellung ebenfalls eine ansprechende Nachricht erhalten.

Bitte beachten: Maßgeblich für die Benachrichtigung „wieder verfügbar“ ist der Lagerbestand. Haben Sie einen Artikel zusätzlich von Hand für die Produkterinnerung gekennzeichnet oder als nicht käuflich gesetzt, muss diese Kennzeichnung ebenfalls wieder entfernt werden – sonst gilt der Artikel weiterhin als nicht verfügbar und es geht keine Nachricht hinaus.

8.2 Platzhalter für Ihre Vorlagen

Zusätzlich zu den im Shop üblichen Platzhaltern stehen Ihnen in diesen Vorlagen folgende zur Verfügung:

Platzhalter Inhalt
{$PRODUCTS_NAME} Name des Artikels
{$PRODUCTS_MODEL} Artikelnummer
{$PRODUCTS_IMAGE} Artikelbild als verlinktes Bild
{$PRODUCTS_LINK} Verlinkter Artikelname
{$PRODUCTS_REMINDER_LINK} Adresse der Artikelseite
{$PRODUCTS_VARIANT} Die vorgemerkte Variante, sofern vorhanden
{$PRODUCT_REMINDER_DELETION_LINK} Link zum Austragen (nur Eingangsbestätigung)
{$REMINDER_OPTIN_LINK} Bestätigungslink des Opt-In-Verfahrens (nur Eingangsbestätigung)
{$CUSTOMERS_NAME} Vor- und Zuname des Kunden
{$CUSTOMERS_FIRSTNAME} Vorname
{$CUSTOMERS_LASTNAME} Nachname
{$CUSTOMERS_GENDER} Anrede-Kennzeichen des Kunden

9. Das Opt-In-Verfahren

Auf Wunsch verlangt das Modul eine ausdrückliche Bestätigung, bevor eine Vormerkung gültig wird. Der Kunde erhält dann zunächst die Eingangsbestätigung mit einem Bestätigungslink; erst wenn er darauf klickt, wird die Vormerkung übernommen. Ob Sie das benötigen, hängt von den rechtlichen Anforderungen an Ihrem Standort ab – im Zweifel halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Rechtsbeistand.

Ist das Verfahren aktiv, sehen Sie unbestätigte Anfragen in der Verwaltung als eigene Liste und können sie dort im Bedarfsfall auch selbst bestätigen.

Unbedingt vorher prüfen: Der Bestätigungslink muss in der Vorlage der Eingangsbestätigung auch tatsächlich vorkommen – in der HTML- und in der Text-Fassung. Fehlt er, erhält der Kunde eine Nachricht ohne jede Möglichkeit zu bestätigen, und seine Vormerkung wird nie gültig. Ergänzen Sie den Platzhalter aus Abschnitt 8.2, bevor Sie das Verfahren einschalten.

10. Der Zeitplan (Cronjob)

Die Benachrichtigungen verschickt der Shop im Hintergrund. Die zugehörige Aufgabe finden Sie im Menü „Toolbox“ ► „Zeitgesteuerte Aufgaben“. Aktivieren Sie sie dort und wählen Sie über das Stift-Symbol das gewünschte Intervall. Für die meisten Shops ist stündlich ein guter Wert.

Voraussetzung: Der minütliche Basis-Cronjob des Shops muss eingerichtet und aktiv sein, sonst wird auch diese Aufgabe nie ausgeführt. Hinweise dazu finden Sie im Shop-Handbuch. Ohne ihn sammeln sich zwar Vormerkungen an, es geht aber keine einzige Benachrichtigung hinaus.

Möchten Sie nicht bis zum nächsten geplanten Lauf warten, können Sie den Versand in der Verwaltung jederzeit von Hand auslösen. Der reguläre Zeitplan bleibt davon unberührt. Nach dem Lauf sehen Sie direkt im Backend, was verschickt wurde.

Beim Umstieg von einer älteren Modulversion: Frühere Fassungen wurden über eine eigene Adresse aufgerufen. Diese wird nicht mehr ausgeführt – entfernen Sie einen solchen alten Eintrag aus Ihrer Serverkonfiguration, er läuft sonst wirkungslos ins Leere.

11. Serienpflege über Kategorien

Die manuelle Kennzeichnung müssen Sie nicht Artikel für Artikel setzen. In der Kategorieverwaltung können Sie sie für alle Artikel einer Kategorie gemeinsam setzen oder entfernen – auf Wunsch auch für alle darunterliegenden Kategorien.

Vorsicht bei Mehrfachzuordnungen: Die Änderung wirkt auf alle Artikel der gewählten Kategorie. Ist ein Artikel zusätzlich in weiteren Kategorien verlinkt, wirkt sich eine spätere Serienänderung dort ebenfalls auf ihn aus und kann Ihre erste Einstellung wieder überschreiben.

12. CSV-Import und -Export

Das Modul erweitert den Artikel-Import und -Export des Shops, sodass Sie die manuelle Kennzeichnung für die Produkterinnerung auch über CSV pflegen können. Damit setzen Sie die Kennzeichnung für sehr viele Artikel in einem Durchgang.

Dazu ergänzen Sie Ihre CSV-Konfiguration einmalig um eine zusätzliche Spalte:

Feld Eintrag
Name der Spalte p_reminder
Inhalt der Spalte {p_reminder}

Speichern Sie die Konfiguration anschließend. Ab diesem Zeitpunkt gilt:

  • Beim Export wird die Kennzeichnung für jeden Artikel mit ausgegeben.
  • Sie können die Werte in der Datei bequem außerhalb des Shops bearbeiten.
  • Beim Import übernimmt der Shop die geänderten Werte über den gewohnten Weg.

In der Spalte gilt: 0 bedeutet nicht gekennzeichnet, 1 bedeutet für die Produkterinnerung gekennzeichnet.

Tipp: Exportieren Sie zuerst einmal ohne Änderungen und sehen Sie sich die Datei an. So erkennen Sie sofort, ob die Spalte richtig eingerichtet ist, bevor Sie größere Mengen bearbeiten.

13. Eigene Grafiken verwenden

Die mitgelieferten Grafiken können Sie durch eigene ersetzen, um sie an Ihr Erscheinungsbild anzupassen. Legen Sie Ihre Grafik dafür unter dem vorgegebenen Dateinamen in diesem Verzeichnis ab:

/GXModules/Xycons/M0009/Shop/assets/images/

Findet das Modul dort eine Datei, verwendet es Ihre Fassung; andernfalls greift es auf die mitgelieferten Standardgrafiken zurück. Diese liegen zum Vergleich – und um die richtigen Dateinamen und Maße abzulesen – hier:

/GXModules/Xycons/M0009/Shop/assets/defaults/
Warum getrennte Verzeichnisse: Ihre eigenen Grafiken liegen dadurch außerhalb der mitgelieferten Dateien und bleiben bei einem Modulupdate unangetastet. Legen Sie Ihre Grafiken deshalb nie im Verzeichnis der Standardgrafiken ab.

14. Erscheinungsbild anpassen

Position, Abstände und Farben der Anzeige lassen sich über die Gestaltungsangaben des Moduls beeinflussen. Nehmen Sie Änderungen aber bitte nicht in den Dateien des Moduls vor, sondern über die Funktion „Eigenes CSS hinzufügen“ in Ihrem Design beziehungsweise im Templatemanager.

Grund: Die Gestaltungsdatei des Moduls wird bei einem Update überschrieben. Änderungen, die Sie dort direkt eingetragen haben, sind danach verloren – im eigenen Design abgelegt bleiben sie erhalten.

15. Modultexte ändern

Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern“ im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen. Das betrifft zum Beispiel die Beschriftung der Erinnerungsschaltfläche, den Einleitungstext im Formular oder die Betreffzeilen der Benachrichtigungen.

Sie brauchen dafür keine Dateien zu bearbeiten, und Ihre Anpassungen bleiben bei einem Modulupdate erhalten.

16. Shopupdate und Modulpflege

Bevor Sie Ihren Shop auf eine neue Version aktualisieren, prüfen Sie bitte auf unserer Seite www.xycons.de, ob das Modul für die neue Shopversion freigegeben ist.

Installieren Sie beim Shopupdate außerdem immer die neuesten Versionen des Moduls und der Modulumgebung – nicht nur den Shop allein.

Warum das wichtig ist: Ein älteres Modul passt sich nicht von selbst an eine neue Shopversion an. Wer nur den Shop aktualisiert, hat danach unter Umständen ein Modul, das nicht mehr richtig arbeitet – und sucht die Ursache erfahrungsgemäß an der falschen Stelle.

17. Häufige Stolpersteine

Es gehen keine Benachrichtigungen hinaus. In den allermeisten Fällen liegt es am Zeitplan: Entweder ist die Aufgabe unter „Zeitgesteuerte Aufgaben“ nicht aktiviert, oder der minütliche Basis-Cronjob des Shops läuft nicht. Prüfen Sie beides (Kapitel 10). Über den Knopf in der Verwaltung können Sie den Versand zum Test sofort auslösen.

Ein Artikel hat wieder Bestand, die Kunden bekommen aber nichts. Dann trägt der Artikel vermutlich noch die manuelle Kennzeichnung für die Produkterinnerung oder ist weiterhin als nicht käuflich gesetzt. Beides muss entfernt sein (Kapitel 8).

Die Schaltfläche erscheint nicht. Prüfen Sie zuerst die Betriebsart: In der manuellen Betriebsart erscheint sie ausschließlich bei ausdrücklich gekennzeichneten Artikeln. Ist „Gäste erlauben“ ausgeschaltet, sehen nicht angemeldete Besucher die Schaltfläche ebenfalls nicht.

Die Schaltfläche fehlt auf den Kategorieseiten. Die Anzeige auf Kacheln lässt sich getrennt ein- und ausschalten (Abschnitt 4.3).

Nach Änderungen an Texten, Vorlagen oder Grafiken ändert sich nichts. Leeren Sie die Caches des Shops; Texte, E-Mail-Vorlagen und Gestaltungsangaben werden zwischengespeichert.

Die CSV-Spalte bleibt leer. Prüfen Sie, ob Name und Inhalt der Spalte exakt wie in Kapitel 12 eingetragen sind und ob Sie die Konfiguration nach der Änderung gespeichert haben.

Artikel mit Eigenschaften und Attributen gleichzeitig. Diese Kombination sieht der Shop selbst nicht vor und wird vom Modul nicht unterstützt. Entscheiden Sie sich je Artikel für eine der beiden Varianten-Arten.

Bei Eigenschaften reagiert die Anzeige nicht auf die Auswahl. Dann steht die Darstellungsart der Eigenschaften vermutlich nicht auf einer auswählbaren Variante (Kapitel 6).

Ein Kunde meldet, er könne sich nicht eintragen. Nach mehreren Anforderungen in kurzer Folge bremst das Modul weitere Absendungen bewusst aus, um Missbrauch zu verhindern. Nach kurzer Wartezeit ist der Weg wieder frei.

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Stand: 2026-08-24 21:29:24