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Inhaltsverzeichnis

M0103 Verkaufsmelder für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-10 (Modulversion 2.18) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Was der Verkaufsmelder für Sie tut

Wer allein vor dem Bildschirm sitzt, sieht von Ihrem Geschäft nur die eine Seite, die gerade offen ist. Er sieht nicht, dass vor zwanzig Minuten jemand bestellt hat, und nicht, welche Artikel bei anderen Kunden gerade gut ankommen. Genau diese fehlende Information liefert das Modul nach: Es blendet in einer kleinen, dezenten Box ein, dass jemand aus einer Stadt einen bestimmten Artikel gekauft hat.

Der Effekt dahinter ist gut belegt: Menschen orientieren sich an dem, was andere tun. Ein Shop, in dem sichtbar etwas passiert, wirkt lebendig und vertrauenswürdig – gerade dann, wenn der Besucher Ihren Namen zum ersten Mal liest. Das Modul liefert diesen Eindruck, ohne den Besucher zu bedrängen: Die Box erscheint zeitversetzt, bleibt einige Sekunden stehen und verschwindet wieder.

Die Anzeige aus der Nähe: Einleitungszeile, Produktbild mit Bewertungssternen, Artikelzeile und kleingedruckte Absicherungszeile

Abbildung 1: Die Anzeige aus der Nähe: Einleitungszeile, Produktbild mit Bewertungssternen, Artikelzeile und kleingedruckte Absicherungszeile

Dieselbe Anzeige an ihrem Platz im Shop - oben links, klein und ohne den Blick auf die Ware zu verstellen

Abbildung 2: Dieselbe Anzeige an ihrem Platz im Shop - oben links, klein und ohne den Blick auf die Ware zu verstellen

Im Einzelnen können Sie damit:

  • echte Verkäufe aus einem von Ihnen gewählten Zeitraum anzeigen,
  • alternativ oder ersatzweise ausgewählte Artikel als Produkttipp hervorheben,
  • festlegen, wie stark die Anzeige personalisiert ist – von „Ein Kunde aus Köln" bis „P. S. aus K.",
  • Artikel, ganze Kategorien und einzelne Kundenkonten von der Anzeige ausnehmen,
  • die Anzeige während des Bestellvorgangs und auf Smartphones unterdrücken,
  • Position, Farben, Schriftgrößen, Anzeigedauer und Häufigkeit frei bestimmen.
Wichtig für den Anfang: Das Modul ist nach der Installation ausgeschaltet und zusätzlich auf den Admin-Modus eingestellt. Sie können also in aller Ruhe einrichten und ausprobieren – Ihre Besucher sehen währenddessen nichts.

2. Wo Sie das Modul im Backend finden

Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module" ► „Kundenkonto / Setups" und dort über den TAB „Verkaufsmelder".

Zwei weitere Bedienelemente liegen dort, wo sie gebraucht werden, und nicht im Setup: der Schalter zum Ausnehmen eines Artikels finden Sie in der Artikelbearbeitung, der Schalter für eine Kategorie in der Kategoriebearbeitung. Beides beschreibt Kapitel 4.

3. Das Setup Schritt für Schritt

Die folgenden Abschnitte erklären jede einzelne Einstellung: was sie bewirkt, was sie im Shop verändert und welcher Wert sich in der Praxis bewährt hat. Sie können das Setup von oben nach unten durcharbeiten – die Reihenfolge im Backend entspricht der hier gewählten Gliederung.

3.1 Grundeinstellungen

Der obere Teil des Setups: Modulstatus, Lizenz und der Block

Abbildung 3: Der obere Teil des Setups: Modulstatus, Lizenz und der Block "Betrieb"

Einstellung Bedeutung
Modulstatus - Verkaufsmelder Der Hauptschalter. Steht er auf „Ausgeschaltet", ruht das Modul vollständig: keine Anzeige im Shop, keine Abfragen, keine Schalter in der Artikel- und Kategoriebearbeitung. (Standard: Ausgeschaltet)
Ihr Lizenzschlüssel Hier tragen Sie den Schlüssel ein, den Sie von uns erhalten haben. Ohne gültigen Schlüssel arbeitet das Modul nicht.
Ihre Lizenz: Zeigt Ihnen an, welche Lizenz erkannt wurde. Das Feld dient nur der Anzeige und lässt sich nicht ändern.
Admin-Modus Ist er eingeschaltet, sieht nur ein angemeldeter Administrator die Anzeige. Das ist der richtige Zustand, solange Sie Farben, Texte und Häufigkeit ausprobieren. Erst wenn Sie zufrieden sind, stellen Sie auf „Nein, echter Betrieb für alle Besucher" um. (Standard: Ja, nur Admins)

3.2 Betrieb: woher die Meldungen stammen

Dieser Block entscheidet, worüber die Box überhaupt berichtet. Nehmen Sie sich hier die meiste Zeit – alle weiteren Einstellungen betreffen nur noch das Aussehen.

Einstellung Bedeutung
Betriebsmodus

Realistisch meldet ausschließlich Artikel, die tatsächlich gekauft wurden. Das ist der ehrlichste und rechtlich unbedenklichste Modus und unsere Empfehlung für alle Shops mit laufendem Bestellaufkommen.

Promotions meldet stattdessen Artikel aus einer von Ihnen gepflegten Liste oder zufällige Artikel aus Ihrem Sortiment. Es handelt sich dabei ausdrücklich nicht um Verkäufe.

Realistisch, ersatzweise Promotions ist der Mittelweg: Solange im Betrachtungszeitraum echte Bestellungen vorliegen, werden diese gemeldet; erst wenn keine vorhanden sind, springt der Promotionsbetrieb ein. Für Shops mit unregelmäßigem Bestelleingang ist das die praktischste Einstellung. (Standard: Realistisch)

Bitte lesen Sie zu den Promotions-Modi unbedingt Kapitel 5.

Cut-Off-Zeit / Betrachtungszeitraum Wie weit das Modul für echte Verkäufe in die Vergangenheit schaut, in Minuten. 1440 entspricht einem Tag, 10080 einer Woche, 43200 einem Monat, 129600 drei Monaten. Je kürzer der Zeitraum, desto aktueller wirken die Meldungen – aber desto eher gehen sie Ihnen aus. Prüfen Sie ehrlich, wie viele Bestellungen in dem gewählten Fenster tatsächlich zusammenkommen. (Standard: 43200, also ein Monat)
Zu berücksichtigende Bestellstatus Kommagetrennte Liste der Bestellstatus-IDs, deren Bestellungen gemeldet werden dürfen. Die IDs finden Sie im Shop unter „Einstellungen ► Bestellstatus". Lassen Sie das Feld leer, werden alle Bestellungen herangezogen – auch stornierte. Wir empfehlen ausdrücklich, hier die Status einzutragen, die für Sie einen gültigen Verkauf darstellen, und stornierte oder abgebrochene Bestellungen auszulassen. (Standard: leer)
Promotionartikel Kommagetrennte Liste der Artikel-IDs, die in den Promotions-Modi gemeldet werden sollen. Bleibt das Feld leer, wählt das Modul zufällige, sichtbare Artikel aus Ihrem Sortiment. Die genannten Orte stammen in diesem Fall zufällig aus Ihren Kundendaten. (Standard: leer)

3.3 Wo und wann die Anzeige erscheint

Der mittlere Teil des Setups: wo und wann die Anzeige erscheint und was in ihr steht

Abbildung 4: Der mittlere Teil des Setups: wo und wann die Anzeige erscheint und was in ihr steht

Einstellung Bedeutung
Anzeigeposition Ecke, in der die Box erscheint: oben links, oben rechts, unten links oder unten rechts. Auf schmalen Bildschirmen erscheint sie immer oben und über die volle Breite. Prüfen Sie Ihre Wahl gegen andere eingeblendete Elemente – Cookie-Hinweis, Chat-Symbol oder ein „Nach oben"-Pfeil sitzen gern in denselben Ecken. (Standard: Oben, links)
Smartphones Ob die Box auch auf kleinen Geräten erscheint. Auf einem Telefon nimmt sie spürbar Platz weg; deshalb ist sie dort ab Werk abgeschaltet. (Standard: Nein, auf Smartphones nicht anzeigen)
Checkout sperren Unterdrückt die Anzeige während des Bestellvorgangs, also ab der zweiten Warenkorbseite. Wer sich gerade durch Versand und Zahlung arbeitet, soll nicht abgelenkt werden. (Standard: Nein) – wir empfehlen dennoch, hier auf „Ja" zu stellen.
Anzeigezeit Wie viele Sekunden eine Meldung stehen bleibt, bevor sie wieder verschwindet. Zu kurz ist ärgerlich, weil niemand sie zu Ende liest; zu lang wirkt aufdringlich. Bewährt haben sich 8 bis 15 Sekunden. (Standard: 10)
Update-Frequenz Wie viele Sekunden mindestens vergehen, bevor die nächste Meldung erscheint. Kleine Werte erzeugen ein hektisches Bild und wirken schnell unglaubwürdig. (Standard: 180; sinnvoll sind 120 bis 300)
Update-Karenz Ein Zufallszuschlag in Sekunden, der auf die Update-Frequenz addiert wird. Damit erscheinen die Meldungen nicht im starren Takt, sondern unregelmäßig – deutlich natürlicher. (Standard: 10)
Faustregel für ein ruhiges Bild: Anzeigezeit 10 Sekunden, Update-Frequenz 180 Sekunden, Update-Karenz 60 Sekunden. Ein Besucher sieht dann während eines typischen Besuchs zwei bis drei Meldungen – genug, um wahrgenommen zu werden, zu wenig, um zu stören.

3.4 Was in der Anzeige steht

Einstellung Bedeutung
Personalisierung Bestimmt die erste Zeile der Box. Zur Wahl stehen sechs Stufen, von „Ein Kunde aus XYZ kaufte" über „Petra aus XYZ kaufte" und „Petra S. aus XYZ kaufte" bis zu „P. S. aus X. kaufte". Je mehr Sie preisgeben, desto persönlicher wirkt die Meldung – und desto genauer sollten Sie Kapitel 5 lesen. (Standard: Ein Kunde aus XYZ kaufte)
Verlinkung Ob der gemeldete Artikel anklickbar ist und auf seine Artikelseite führt. Das ist der eigentliche Nutzen der Anzeige, deshalb sollte die Verlinkung eingeschaltet bleiben. (Standard: Ja)
Bewertungssterne Blendet die Bewertungssterne des Artikels ein. Verwendet werden ausschließlich die im Shop selbst gespeicherten Bewertungen. Hat ein Artikel keine Bewertung, erscheinen auch keine Sterne. (Standard: Nein)
Produktnummer Stellt die Artikelnummer dem Artikelnamen voran. Sinnvoll in Shops, in denen die Kundschaft nach Nummern sucht – im Endkundengeschäft eher nicht. (Standard: Ja)
Produktbild Zeigt ein kleines Vorschaubild des Artikels. Ein Bild macht die Meldung deutlich greifbarer. (Standard: Ja)
Produktbild-Größe Breite des Vorschaubildes in Pixeln; bewährt sind 20 bis 30. Auf Smartphones wird wegen des knappen Platzes grundsätzlich kein Bild angezeigt. (Standard: 30)
Länge Produktname Maximale Zeichenzahl des Artikelnamens in der Box; ein gekürzter Name endet mit drei Punkten. Bleibt das Feld leer, wird der vollständige Name angezeigt. Bei langen Namen sprengt die Box sonst schnell ihr Format. (Standard: leer)

3.5 Farben und Schriftgrößen

Der untere Teil des Setups: Farben, Schriftgrößen und Ausschlüsse

Abbildung 5: Der untere Teil des Setups: Farben, Schriftgrößen und Ausschlüsse

Die Box übernimmt bewusst nicht automatisch die Farben Ihres Themes, damit sie sich abheben kann. Wählen Sie die Farben so, dass die Box zu Ihrem Shop passt, aber nicht darin verschwindet.

Einstellung Bedeutung
Farbe Hintergrund Hintergrundfarbe der gesamten Box. (Standard: Weiß)
Farbe 1. Zeile Schriftfarbe der Einleitungszeile („Ein Kunde aus …"). (Standard: Schwarz)
Schriftgröße 1. Zeile Schriftgröße der Einleitungszeile in Pixeln. (Standard: 12)
Farbe 2. Zeile Schriftfarbe der Artikelzeile. Da diese Zeile den Link trägt, darf sie ruhig auffallen. (Standard: ein kräftiges Blau)
Schriftgröße 2. Zeile Schriftgröße der Artikelzeile in Pixeln. (Standard: 14)
Rechtliche Absicherung Steuert die dritte, kleingedruckte Zeile. „Ja, bitte anzeigen" nennt automatisch den Betrachtungszeitraum, aus dem die Daten stammen – zum Beispiel „Daten der letzten 4 Wochen". Bei einem Produkttipp aus dem Promotionsbetrieb erscheint stattdessen automatisch der passende Hinweis, dass es sich um eine Empfehlung aus dem Sortiment handelt. Mit „Meine eigene Zeile anzeigen" verwenden Sie einen selbst formulierten Text. (Standard: Ja, bitte anzeigen)
Farbe rechtl. Absicherung Schriftfarbe der dritten Zeile. (Standard: ein dezentes Grau)
Schriftgröße rechtl. Absicherung Schriftgröße der dritten Zeile in Pixeln. Sie darf klein sein, muss aber lesbar bleiben. (Standard: 10)

3.6 Ausschlüsse

Einstellung Bedeutung
Unterkategorien einbeziehen Sperren Sie eine Kategorie für den Verkaufsmelder (siehe Kapitel 4), gelten mit dieser Einstellung auch alle darunterliegenden Kategorien als gesperrt. Das ist fast immer gewünscht – wer eine Warengruppe ausnimmt, meint in aller Regel die ganze Warengruppe. (Standard: Ja, Unterkategorien mitsperren)
Eigene Käufe ausblenden Ob einem angemeldeten Kunden seine eigenen Käufe in der Anzeige vorenthalten werden. „Ja" wirkt souveräner: Wer seinen eigenen Einkauf gemeldet bekommt, verliert schnell das Vertrauen in die ganze Anzeige. (Standard: Nein, eigene Käufe auch anzeigen)
Ausschluss Kunden Kommagetrennte Liste von Kundenkonten-IDs, deren Käufe niemals gemeldet werden. Gedacht für Ihre eigenen Testkonten, für Mitarbeiterbestellungen und für Kunden, die einer Nennung widersprochen haben. (Standard: leer)

4. Einzelne Artikel und Kategorien ausnehmen

Nicht jeder Verkauf eignet sich als Aushängeschild. Wer Hygieneartikel, Medikamente, Trauerfloristik oder auch nur Restposten führt, möchte diese Käufe nicht öffentlich melden – aus Rücksicht auf die Kundschaft und im eigenen Interesse. Dafür bringt das Modul zwei Schalter mit.

4.1 Einen einzelnen Artikel ausnehmen

Öffnen Sie den Artikel im Backend zur Bearbeitung. Im oberen Bereich der Artikelbearbeitung finden Sie den Abschnitt „Verkaufsmelder" mit dem Ankreuzfeld:

Diesen Artikel für den Verkaufsmelder IGNORIEREN (nicht anzeigen)?

Der Schalter in der Artikelbearbeitung

Abbildung 6: Der Schalter in der Artikelbearbeitung

Setzen Sie den Haken und speichern Sie den Artikel. Ab sofort wird er nicht mehr gemeldet – weder als echter Verkauf noch als Produkttipp.

4.2 Eine ganze Kategorie ausnehmen

Öffnen Sie die Kategorie zur Bearbeitung. Über den Kategoriedetails finden Sie denselben Abschnitt mit dem Ankreuzfeld:

Diese Kategorie für den Verkaufsmelder IGNORIEREN (nicht anzeigen)?

Derselbe Schalter in der Kategoriebearbeitung, hier für die Kategorie

Abbildung 7: Derselbe Schalter in der Kategoriebearbeitung, hier für die Kategorie "Körperpflege"

Nach dem Speichern sind alle Artikel dieser Kategorie von der Anzeige ausgenommen. Ob die darunterliegenden Kategorien ebenfalls betroffen sind, steuern Sie im Setup über „Unterkategorien einbeziehen".

Beide Schalter erscheinen nur, wenn das Modul eingeschaltet ist. Vermissen Sie sie, prüfen Sie zuerst den Modulstatus im Setup.

5. Rechtliches: was Sie anzeigen dürfen

Der Verkaufsmelder zeigt Angaben über Ihre Kundschaft an. Damit tragen Sie Verantwortung – die Ihnen kein Modul abnehmen kann. Die folgenden Punkte sind der Rahmen, in dem wir das Modul verstanden wissen wollen; eine Rechtsberatung ersetzen sie nicht.

5.1 Melden Sie nur, was auch stattgefunden hat

In den Promotions-Modi wird ein Artikel angezeigt, der so nicht gekauft wurde. Eine Meldung, die einen Kauf behauptet, der nicht stattgefunden hat, ist eine irreführende geschäftliche Handlung und kann abgemahnt werden. Kombinieren Sie diese Modi deshalb niemals mit einer Personalisierung, die Namen echter Kunden zeigt.

Das Modul unterstützt Sie dabei gleich zweifach. Stammt eine Anzeige aus dem Promotionsbetrieb, erscheint in der dritten Zeile automatisch ein neutraler Hinweis auf einen Produkttipp statt der Angabe eines Betrachtungszeitraums. Und unabhängig davon, welche Personalisierung Sie eingestellt haben, nennt eine Promotionsmeldung niemals einen Kundennamen – dort bleibt es bei der Ortsangabe. Ein Name gehört nicht an einen Kauf, den diese Person nicht getätigt hat.

Formulieren Sie die Einleitungszeile über die Textanpassung (Kapitel 7) am besten ebenfalls neutral, wenn Sie überwiegend im Promotionsbetrieb arbeiten – etwa „Beliebt bei unseren Kunden:" statt „… kaufte".

5.2 Sparsam mit personenbezogenen Angaben

Vorname, Anfangsbuchstabe des Nachnamens, Wohnort und gekaufter Artikel zusammen können auf eine bestimmte Person zurückführen – besonders in kleinen Orten und bei ungewöhnlichen Namen. Je weniger Sie anzeigen, desto unproblematischer ist der Betrieb. Wir empfehlen die Voreinstellung „Ein Kunde aus XYZ kaufte" und raten von den Varianten mit ausgeschriebenem Vornamen ab, wenn Sie keinen guten Grund für mehr haben.

Nehmen Sie außerdem Kundenkonten, deren Inhaber einer Nennung widersprochen haben, über „Ausschluss Kunden" von der Anzeige aus, und erwähnen Sie die Funktion in Ihrer Datenschutzerklärung.

5.3 Die dritte Zeile ist Ihre Absicherung

Die kleingedruckte Zeile nennt den Zeitraum, aus dem die Angaben stammen. Sie kostet Sie nichts, nimmt der Anzeige aber den Anschein, hier werde in Echtzeit ein soeben getätigter Kauf gemeldet. Lassen Sie sie eingeschaltet.

6. Das Aussehen anpassen

Farben, Schriftgrößen und Position stellen Sie bequem im Setup ein; für die meisten Shops genügt das. Wer darüber hinausgehen möchte, hat zwei weitere Möglichkeiten.

6.1 Eigenes CSS

Das Modul bringt eigene Designvorschriften mit, die auf die verschiedenen Bildschirmgrößen abgestimmt sind. Ändern Sie diese Datei bitte nicht direkt – sie wird bei einem Modulupdate überschrieben, und Ihre Arbeit wäre verloren. Hinterlegen Sie eigene Vorschriften stattdessen über „Eigenes CSS hinzufügen" in Ihrem Theme beziehungsweise im StyleEdit. Die Box trägt dafür eigene Kennungen, die Sie im Quelltext Ihrer Seite ablesen können.

6.2 Die Anzeigevorlage

Der Aufbau der Box selbst – Reihenfolge von Einleitung, Bild, Sternen und Artikelnamen – liegt in einer kleinen Vorlagendatei im Modulordner unter Shop/Assets. Sie können darin umstellen und ergänzen. Behalten Sie dabei die vorgegebenen Platzhalter und die Grundstruktur bei, sonst fehlen einzelne Angaben in der Anzeige. Auch diese Datei wird bei einem Modulupdate ersetzt; sichern Sie Ihre Fassung deshalb vor jeder Aktualisierung.

Eigenmächtige Änderungen an Designvorschriften und Vorlage erfolgen auf eigenes Risiko. Sieht die Anzeige nach einer Änderung merkwürdig aus, stellen Sie zur Prüfung zuerst den Auslieferungszustand wieder her.

7. Modultexte ändern

Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern" im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen. Beim Verkaufsmelder betrifft das insbesondere:

  • die Einleitungszeile, also etwa „Ein Kunde aus %s kaufte" – Sie können daraus „Gerade bestellt aus %s:" oder „Beliebt in %s:" machen,
  • die kleingedruckte dritte Zeile, sowohl den Hinweis auf den Betrachtungszeitraum als auch den Hinweis für Produkttipps,
  • Ihre eigene Absicherungszeile, wenn Sie im Setup „Meine eigene Zeile anzeigen" gewählt haben,
  • die Voranstellung der Artikelnummer, im Auslieferungszustand „Art. %s - ".

Die Platzhalter %s stehen für die vom Modul eingesetzten Angaben und müssen erhalten bleiben – auch ihre Reihenfolge. Leeren Sie nach jeder Textänderung den Texte- und Seiten-Cache, sonst sehen Sie im Shop noch die alte Fassung.

8. Shopupdate und Modulpflege

Planen Sie ein Service Pack oder ein Master-Update Ihres Shops, prüfen Sie vorher auf unserer Seite, ob dieses Modul für die neue Shopversion freigegeben ist. Ein Modul passt sich nicht von selbst an eine neue Shopversion an.

Installieren Sie im Zuge eines Shopupdates immer die neuesten Versionen sowohl des Moduls als auch der Modulumgebung – nicht nur den Shop. Beides greift ineinander; ein aktueller Shop mit veralteter Modulumgebung führt zu Ausfällen, die schwer zuzuordnen sind.

Lassen Sie die Aktualisierung Ihres Shops durch uns durchführen, aktualisieren wir vorhandene Xycons-Module und die Modulumgebung immer mit, sofern sie für die Shop-Masterversion verfügbar sind.

9. Häufige Stolpersteine

9.1 Es erscheint überhaupt keine Anzeige

  • Steht der Modulstatus auf „Eingeschaltet"?
  • Ist noch der Admin-Modus aktiv? Dann sehen nur angemeldete Administratoren die Box.
  • Kann Ihre Konfiguration überhaupt ein Ergebnis liefern? Wer nur 15 Minuten betrachtet und keinen Promotionsbetrieb eingerichtet hat, sieht nichts, wenn in diesen 15 Minuten niemand bestellt hat. Setzen Sie zum Prüfen den Betrachtungszeitraum probeweise auf einen Monat.
  • Haben Sie „Zu berücksichtigende Bestellstatus" gefüllt und dort versehentlich Status eingetragen, die in Ihren Bestellungen gar nicht vorkommen?
  • Sind Sie auf einem Smartphone unterwegs, während die Anzeige dort abgeschaltet ist?
  • Befinden Sie sich im Bestellvorgang, während „Checkout sperren" auf „Ja" steht?
  • Nach dem Einschalten dauert es einen Moment: Die erste Meldung erscheint bewusst um einige Sekunden verzögert.

9.2 Es erscheinen immer dieselben ein, zwei Artikel

Dann ist Ihre Auswahlmenge zu klein. Vergrößern Sie den Betrachtungszeitraum, prüfen Sie, ob Sie zu viele Artikel oder Kategorien ausgenommen haben, und schauen Sie in die Liste der ausgeschlossenen Kundenkonten.

Ein zweiter, oft übersehener Grund: Damit dieselben Artikel nicht endlos wiederholt werden, nimmt das Modul aus dem Betrachtungszeitraum je Artikel nur einige wenige Verkäufe auf. Verkaufen Sie überwiegend eine Handvoll Dauerbrenner, ist die Auswahl entsprechend klein – ein längerer Betrachtungszeitraum bringt dann mehr als jede andere Einstellung.

9.3 Die Anzeige sieht merkwürdig aus

  • Prüfen Sie Ihre Farbwahl. Weiße Schrift auf weißem Grund ist zwar dezent, aber unlesbar.
  • Ist der Artikelname sehr lang, begrenzen Sie ihn über „Länge Produktname".
  • Überlagert die Box ein anderes eingeblendetes Element, wählen Sie eine andere Anzeigeposition.
  • Haben Sie eigenes CSS oder die Anzeigevorlage verändert? Stellen Sie zur Prüfung den Auslieferungszustand wieder her.

9.4 Die Meldungen wirken zu hektisch

Erhöhen Sie die Update-Frequenz und setzen Sie eine Update-Karenz. Ein Wert von 180 Sekunden Frequenz plus 60 Sekunden Karenz wirkt ruhig und natürlich. Eine Box, die im Sekundentakt springt, wird als Werbung erkannt und verliert genau die Wirkung, um die es geht.

9.5 Ein bestimmter Artikel soll nie erscheinen

Setzen Sie den Haken in der Artikelbearbeitung (Kapitel 4). Soll eine ganze Warengruppe verschwinden, nehmen Sie stattdessen die Kategorie aus und lassen Sie „Unterkategorien einbeziehen" eingeschaltet.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Einsatz dieses Moduls!

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Stand: 2026-10-04 09:53:12