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Inhaltsverzeichnis

M0087 AdCell-Tracking für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-10 (Modulversion 2.18) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Was das Modul leistet

Das Modul verbindet Ihren Shop mit dem Partnerprogramm-Netzwerk AdCell. Es erzeugt an allen dafür vorgesehenen Stellen im Shop automatisch die Aufrufe, die AdCell benötigt, um Besuche und Käufe dem werbenden Partner zuzuordnen und Ihre Provision korrekt abzurechnen.

Übermittelt werden:

  • der abgeschlossene Kauf mit Bestellnummer und Umsatz – die Grundlage der Provisionsabrechnung,
  • der Aufruf der Startseite,
  • der Aufruf einer Artikelseite mit Artikelnummer, Artikelname und Kategorie,
  • der Aufruf einer Kategorieseite mit den dort gezeigten Artikeln,
  • eine Suche mit Suchbegriff und Treffern,
  • der Inhalt des Warenkorbs.

Jeder gemeldete Kauf wird zusätzlich in einer eigenen Auswertung in Ihrer Shopverwaltung festgehalten. Dort sehen Sie jederzeit, was mit welchem Betrag an AdCell gegangen ist – und welche dieser Bestellungen inzwischen storniert wurden.

1.1 Wofür Sie weiterhin AdCell brauchen

Das Modul erzeugt die Datenübermittlung – es wertet sie nicht aus. Ihre Partner, Ihre Werbemittel und Ihre Abrechnung sehen Sie unverändert im AdCell-Konto. Fragen zu Provisionssätzen oder zur Freigabe von Vorgängen richten Sie bitte direkt an AdCell.

Die Auswertung im Modul zeigt Ihnen, was Ihr Shop gesendet hat. Sie ist damit genau das Gegenstück, mit dem Sie die Zahlen von AdCell nachvollziehen können.

2. Wo Sie das Modul einstellen

Alle Einstellungen finden Sie in der Shopverwaltung im Menü „Xycons-Module“ unter „Kundenkonto / Setups“. Dort ist jedem Modul ein eigener Reiter zugeordnet – wählen Sie den Reiter „AdCell-Tracking“.

Das Setup liegt im Menü „Xycons-Module“ unter „Kundenkonto / Setups“.
Abbildung 1: Das Setup liegt im Menü „Xycons-Module“ unter „Kundenkonto / Setups“.

Die Auswertung liegt an anderer Stelle: Sie finden sie in der Shopverwaltung unter „Statistiken“ als Eintrag „AdCell-Auswertung“.

Die Auswertung finden Sie unter „Statistiken“.
Abbildung 2: Die Auswertung finden Sie unter „Statistiken“.
Das Modul erscheint nicht im Modul-Center von Gambio. Wenn Sie es dort suchen, werden Sie es nicht finden.

3. Die Einstellungen im Einzelnen

3.1 Modulstatus

Der Modulstatus schaltet das Modul insgesamt ein oder aus.

Solange der Modulstatus auf „Ausgeschaltet“ steht, wird in Ihrem Shop kein einziger Aufruf an AdCell erzeugt. Es werden weder Käufe noch Seitenaufrufe gemeldet, und es entstehen keine Provisionen. Nach der Installation steht der Status bewusst auf „Ausgeschaltet“, damit nichts unbeabsichtigt anläuft – schalten Sie ihn ein, sobald Ihre Kennungen hinterlegt sind.
Abbildung 3: Der Kopf des Setups mit Modulstatus, Version und Lizenzangaben.

3.2 Ihre AdCell-Kennungen

Zwei Werte bekommen Sie von AdCell und müssen sie hier eintragen:

Feld Bedeutung
PID Die Kennung Ihres Programms bei AdCell. Ohne diesen Wert erzeugt das Modul überhaupt keinen Code – das Feld ist damit gleichzeitig ein zweiter Ausschalter.
EventID Die Kennung des Vorgangs, dem ein Kauf zugerechnet wird. AdCell legt fest, welche EventID zu welchem Provisionsmodell gehört.

Beide Werte finden Sie in Ihrem AdCell-Konto. Übertragen Sie sie genau so, wie AdCell sie ausweist – ohne zusätzliche Leerzeichen.

Die AdCell-Kennungen, die Neukunden-Kennung, die Gültigkeit und die Consent-Einstellungen.
Abbildung 4: Die AdCell-Kennungen, die Neukunden-Kennung, die Gültigkeit und die Consent-Einstellungen.

3.3 Abweichende Kennung für Neukunden

Viele Partnerprogramme vergüten die Gewinnung eines neuen Kunden höher als eine Folgebestellung. Wenn Sie mit AdCell eine solche Regelung vereinbart haben, hinterlegen Sie die dafür vorgesehene zweite EventID im Feld „Abweichende EventID für Neukunden“.

Das Modul verwendet diese Kennung automatisch bei Kunden, die bisher noch keine Bestellung in Ihrem Shop hatten. Lassen Sie das Feld leer, wird immer die reguläre EventID gemeldet.

In der Auswertung sind diese Vorgänge mit „Neukunde“ gekennzeichnet – so können Sie jederzeit nachvollziehen, wofür die höhere Vergütung angefallen ist.

3.4 Gültigkeit der Zuordnung

Die Gültigkeit legt fest, wie viele Tage lang ein über einen Werbepartner gekommener Besucher diesem Partner zugeordnet bleibt – auch dann, wenn er den Shop zwischendurch verlässt und später direkt zurückkehrt.

Üblich und empfohlen sind 30 bis 60 Tage. Maßgeblich ist, was Sie mit AdCell vereinbart haben.

4. Der gemeldete Betrag

Der Betrag, den Ihr Shop beim Kaufabschluss an AdCell meldet, ist die Grundlage Ihrer Provision. Drei Einstellungen bestimmen, wie er zustande kommt. Prüfen Sie alle drei gegen Ihre Vereinbarung mit AdCell – hier entscheidet sich, ob Ihre Abrechnung stimmt.

Grundsätzlich gilt: gemeldet wird ein Nettobetrag, also der Warenwert ohne Umsatzsteuer.

Die drei Stellschrauben für den gemeldeten Betrag: Versandkosten, Gutscheine und Meldewährung.
Abbildung 5: Die drei Stellschrauben für den gemeldeten Betrag: Versandkosten, Gutscheine und Meldewährung.

4.1 Versandkosten

Diese Einstellung entscheidet, ob die Versandkosten Teil des gemeldeten Betrags sind.

Einstellung Wirkung
Ja Der gemeldete Nettobetrag enthält die Versandkosten.
Nein Die Versandkosten werden herausgerechnet; gemeldet wird nur der Warenwert.
In den meisten Partnerprogrammen wird die Provision auf den Warenwert ohne Versand berechnet – dann gehört die Einstellung auf „Nein“.

4.2 Gutscheine und Rabatte

Löst ein Kunde einen Gutschein ein oder erhält er einen Rabatt, zahlt er weniger, als die Waren kosten. Über die Einstellung „Gutscheine und Rabatte“ bestimmen Sie, ob dieser Abzug auch im gemeldeten Betrag berücksichtigt wird.

Einstellung Wirkung
Ja Gutscheine und Rabatte werden vom gemeldeten Betrag abgezogen. Gemeldet wird das, was der Kunde tatsächlich bezahlt hat.
Nein Gemeldet wird der volle Warenwert vor Abzug.

Welche Positionen einer Bestellung als Gutschein oder Rabatt gelten, steht im Feld „Rabattpositionen“. Voreingestellt sind die Standardpositionen Ihres Shops. Setzt ein weiteres Modul eigene Rabattpositionen ein, ergänzen Sie deren Bezeichner dort – mehrere Angaben trennen Sie durch Komma.

Die meisten Partnerprogramme vergüten nicht auf den Betrag vor Abzug. Klären Sie die Einstellung mit AdCell ab, bevor Sie sie ändern – sonst rechnen Sie über Monate auf einer falschen Grundlage ab.

4.3 Die Meldewährung

Ihr Shop führt alle Bestellsummen in seiner Standardwährung. Solange Ihr Partnerprogramm in derselben Währung abrechnet, ist hier nichts zu tun – lassen Sie das Feld „Meldewährung“ einfach leer. Das ist der Regelfall.

Rechnet AdCell in einer anderen Währung ab, tragen Sie deren Kürzel ein, zum Beispiel EUR. Das Modul rechnet den gemeldeten Betrag dann mit dem Umrechnungskurs um, den Sie in Ihrem Shop hinterlegt haben.

Verkaufen Sie in mehreren Währungen, weist die Auswertung Sie darauf hin und zeigt, welche Bestellwährungen vorgekommen sind. Kontrollieren Sie in diesem Fall Ihre hinterlegten Umrechnungskurse regelmäßig – ein veralteter Kurs verfälscht jede Meldung.

5. Zustimmung der Besucher (Consent)

Tracking für Werbezwecke setzt in aller Regel die Einwilligung des Besuchers voraus. Das Modul arbeitet dafür mit dem Cookie-Consent-Tool von Gambio zusammen: Es erzeugt die Aufrufe an AdCell erst dann, wenn der Besucher dem passenden Zweck zugestimmt hat.

5.1 Die Purpose-ID ermitteln

Legen Sie im Consent-Tool von Gambio einen Eintrag für das AdCell-Tracking an. Die zugehörige Purpose-ID tragen Sie anschließend im Setup ein. Sie finden die ID so:

  • Consent-Tool öffnen, Seite „Zwecke“ aufrufen.
  • Im Kontextmenü Ihres Eintrags „Integration anzeigen“ wählen.
  • Im angezeigten Code steht data-purposes="X" – die Zahl an der Stelle X ist Ihre Purpose-ID.

Lassen Sie das Feld auf 0 stehen, wenn Sie das Consent-Tool von Gambio nicht einsetzen. Das Modul bindet die Aufrufe dann ohne Zustimmungsprüfung ein.

Ohne Consent-Tool liegt es allein bei Ihnen, die für Sie geltenden rechtlichen Vorgaben zur Einwilligung einzuhalten. Klären Sie das im Zweifel mit Ihrer Rechtsberatung.

5.2 Das 1st-Party-Tracking

AdCell setzt neben dem eigentlichen Tracking eine kleine Erkennungsfunktion ein, die im Namensraum Ihres eigenen Shops arbeitet. Über die Einstellung „1st-Party-Tracking“ bestimmen Sie, ob diese Funktion auch ohne vorliegende Zustimmung eingebunden wird.

Einstellung Wirkung
Ja Die Erkennungsfunktion wird immer eingebunden – auch ohne Zustimmung.
Nein Die Erkennungsfunktion wird nur nach erteilter Zustimmung eingebunden.

Im Zweifel bleiben Sie bei „Nein“. Das ist die zurückhaltendere Einstellung.

6. So läuft die Erfassung im Shop ab

Ein Besucher, der über ein AdCell-Werbemittel zu Ihnen kommt, betritt den Shop über eine Adresse, an die AdCell eine Partnerkennung angehängt hat – sie erscheint in der Adresszeile als bid=…. Das Modul erkennt diese Kennung, merkt sie sich für die laufende Sitzung und hinterlegt sie – sofern die Zustimmung vorliegt – zusätzlich für die eingestellte Gültigkeitsdauer.

Ab diesem Moment meldet der Shop die in Abschnitt 1 genannten Vorgänge an AdCell. Beim Kaufabschluss wird zusätzlich der Umsatz übermittelt und der Vorgang in der Auswertung festgehalten.

Besucher ohne Partnerkennung lösen keinerlei Meldung an AdCell aus. Ihr normaler Shopbetrieb bleibt davon vollständig unberührt.

7. Die AdCell-Auswertung

Die Auswertung finden Sie in der Shopverwaltung unter „Statistiken“ → „AdCell-Auswertung“. Sie zeigt, was Ihr Shop tatsächlich an AdCell gemeldet hat – Bestellung für Bestellung.

Über die Schaltflächen am Kopf der Seite wählen Sie den Zeitraum: 7 Tage, 30 Tage, 90 Tage, ein Jahr oder alles.

Die Auswertung mit Kennzahlen, offenen Entwertungen und den Einzelvorgängen.
Abbildung 6: Die Auswertung mit Kennzahlen, offenen Entwertungen und den Einzelvorgängen.

7.1 Die Kennzahlen

Vier Zahlen fassen den gewählten Zeitraum zusammen:

Kennzahl Bedeutung
Gemeldete Vorgänge Wie viele Käufe an AdCell übermittelt wurden.
Gemeldeter Umsatz Die Summe der gemeldeten Beträge – die Grundlage Ihrer Provision.
Durchschnitt je Vorgang Wie hoch ein über AdCell vermittelter Kauf im Mittel ausfällt.
davon Neukunden Wie viele Vorgänge unter der abweichenden Neukunden-Kennung liefen.

Direkt darunter steht in einer Zeile, mit welchen Einstellungen gemeldet wird: die Meldewährung, ob Gutscheine abgezogen werden und ob die Stornoerkennung eingeschaltet ist. So sehen Sie auf einen Blick, wie die Zahlen darüber zustande kommen.

7.2 Die Einzelvorgänge

Die Tabelle darunter listet jeden gemeldeten Kauf mit Bestellnummer, Kunde, Datum, Partnerkennung, EventID, Bestellsumme, abgezogenem Rabatt und dem tatsächlich gemeldeten Betrag. Die Bestellnummer ist ein Link – ein Klick bringt Sie direkt in die Bestellung.

Die letzte Spalte zeigt den heutigen Bestellstatus, nicht den zum Zeitpunkt der Meldung. Bestellungen, die inzwischen storniert wurden, sind gelb hinterlegt; bereits entwertete Vorgänge stehen durchgestrichen.

Weicht Ihre AdCell-Abrechnung von Ihrer Erwartung ab, vergleichen Sie sie mit dieser Tabelle. Sie zeigt exakt den Betrag, den Ihr Shop gesendet hat – damit lässt sich jede Differenz zuordnen.

8. Stornierte Bestellungen entwerten

Wird eine Bestellung storniert oder vollständig zurückgesendet, ist die dafür gemeldete Provision nicht mehr gerechtfertigt. Bisher mussten Sie solche Vorgänge selbst im AdCell-Konto heraussuchen und entwerten. Das Modul nimmt Ihnen das Suchen ab.

8.1 Die Stornostatus festlegen

Tragen Sie im Setup im Feld „Stornostatus“ die Nummern der Bestellstatus ein, die für Sie eine Stornierung bedeuten – üblicherweise „Storniert“ und, falls vorhanden, „Retoure“. Mehrere Nummern trennen Sie durch Komma.

Die Nummern Ihrer Bestellstatus finden Sie in der Shopverwaltung in der Verwaltung der Bestellstatus.

Lassen Sie das Feld leer, ist die Stornoerkennung ausgeschaltet und der Bereich erscheint gar nicht erst in der Auswertung.

Stornostatus und die optionale Rückmeldeadresse.
Abbildung 7: Stornostatus und die optionale Rückmeldeadresse.

8.2 Vorgänge entwerten

Sobald eine gemeldete Bestellung einen dieser Status erhält, erscheint sie in der Auswertung im Bereich „Offene Entwertungen“. Sie müssen dafür nichts anstoßen – das Modul vergleicht bei jedem Aufruf der Seite den aktuellen Stand Ihrer Bestellungen.

Sie haben dann zwei Wege:

  • Stornoliste herunterladen. Sie erhalten eine CSV-Datei mit allen offenen Vorgängen, die Sie in Ihrem AdCell-Konto weiterverwenden können.
  • Vorgänge kennzeichnen. Nach der Erledigung markieren Sie die Vorgänge als entwertet. Sie verschwinden aus der Liste und erscheinen in der Übersicht durchgestrichen.

Vorgänge, die Sie noch nicht entwerten möchten – etwa weil eine Rücksendung noch nicht abgeschlossen ist – nehmen Sie einfach vor dem Kennzeichnen aus der Auswahl heraus. Sie bleiben in der Liste stehen.

Offene Entwertungen: auswählen, kennzeichnen oder als Stornoliste herunterladen.
Abbildung 8: Offene Entwertungen: auswählen, kennzeichnen oder als Stornoliste herunterladen.

8.3 Die Rückmeldeadresse

Haben Sie mit AdCell eine Adresse vereinbart, über die Ihr Shop Entwertungen unmittelbar melden darf, tragen Sie diese im Setup im Feld „Rückmeldeadresse für Entwertungen“ ein. Das Modul ruft sie dann beim Kennzeichnen für jeden Vorgang auf und vermerkt das Ergebnis.

In der Adresse dürfen Sie folgende Platzhalter verwenden, die das Modul durch die Werte des jeweiligen Vorgangs ersetzt:

{ORDER_ID}   Bestellnummer
{BID}        Partnerkennung
{EVENTID}    EventID des Vorgangs
{AMOUNT}     gemeldeter Betrag
{PID}        Ihre AdCell-PID
{CURRENCY}   Meldewährung
Es gibt keine allgemeingültige Adresse dafür – sie wird zwischen Ihnen und AdCell vereinbart. Lassen Sie das Feld leer, wenn Sie keine haben; die Entwertung läuft dann über die Stornoliste. Das ist der übliche Weg.

9. Produktdaten für AdCell exportieren

Für Werbemittel, die Ihre Artikel direkt zeigen, benötigt AdCell einen regelmäßigen Produktdatenexport. Das Modul erweitert dafür den CSV-Export Ihres Shops um die von AdCell verlangten Felder und bringt ein fertiges Exportprofil mit.

9.1 Das vorbereitete Exportprofil anlegen

Melden Sie sich in Ihrem Shop als Administrator an und rufen Sie anschließend im selben Browser folgende Adresse auf:

{IhreShopAdresse}/m0087_create_profile.php

Sie erhalten eine kurze Rückmeldung, ob das Profil angelegt wurde oder bereits vorhanden war. Danach finden Sie es in der Übersicht der CSV-Profile für Preissuchmaschinen unter dem Namen „[Xycons] Adcell ProduktExport“.

Sie können dieses Profil unverändert nutzen, an Ihre Bedürfnisse anpassen oder als Kopiervorlage für eigene Exporte verwenden.

Der Aufruf ist geschützt: Ohne angemeldetes Administratorkonto und bei ausgeschaltetem Modul passiert nichts. Sie können die Datei nach getaner Arbeit trotzdem per FTP aus dem Hauptverzeichnis Ihres Shops entfernen – sie wird nur für diesen einen Einrichtungsschritt gebraucht.

9.2 Die zusätzlichen Exportfelder

Wenn Sie ein eigenes Exportprofil aufbauen, stehen Ihnen zusätzlich zu den Feldern Ihres Shops diese drei Feldbezeichner zur Verfügung:

Feldbezeichner Inhalt
p_image_url Vollständige Adresse des großen Artikelbildes
p_previewimage_url Vollständige Adresse des Vorschaubildes
p_vpe_baseprice Grundpreis in dem von AdCell erwarteten Zahlenformat

Die Felder stehen nur zur Verfügung, solange das Modul eingeschaltet ist.

10. Prüfen, ob alles funktioniert

So überzeugen Sie sich, dass die Übermittlung läuft:

  • Rufen Sie Ihren Shop mit einer Testadresse auf, die eine Partnerkennung enthält – etwa https://ihr-shop.de/?bid=1.
  • Stimmen Sie im Consent-Hinweis dem Zweck für das AdCell-Tracking zu.
  • Legen Sie einen günstigen Artikel in den Warenkorb und schließen Sie eine Testbestellung ab.
  • Öffnen Sie die AdCell-Auswertung. Der Vorgang muss dort mit dem erwarteten Betrag stehen.
  • Sehen Sie kurz darauf auch in Ihrem AdCell-Konto nach, ob er dort ankommt.

Setzen Sie die Testbestellung anschließend auf einen Ihrer Stornostatus – der Vorgang muss dann in der Auswertung unter „Offene Entwertungen“ auftauchen. Damit haben Sie beide Richtungen geprüft.

Halten Sie sich bei der Prüfung an die Testvorgaben von AdCell und entwerten Sie Testvorgänge dort anschließend, damit sie nicht in Ihre Abrechnung einfließen.

11. Wenn etwas nicht stimmt

Es kommt überhaupt nichts bei AdCell an

Prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Steht der Modulstatus auf „Eingeschaltet“? Ist die PID hinterlegt? Ist die EventID hinterlegt? Haben Sie beim Test tatsächlich zugestimmt? Fehlt einer dieser Punkte, erzeugt das Modul bewusst keinen Code. Die Auswertung weist Sie auf die beiden häufigsten Fälle ausdrücklich hin.

Die Auswertung ist leer, obwohl Bestellungen vorliegen

Festgehalten werden nur Bestellungen, die über einen Werbepartner zustande kamen. Bestellungen ohne Partnerkennung erscheinen dort nicht – das ist richtig so, denn für sie fällt auch keine Provision an.

Der gemeldete Betrag weicht von der Bestellsumme ab

Gemeldet wird ein Nettobetrag, nicht der Bruttobetrag der Rechnung. Zusätzlich entscheiden die drei Einstellungen aus Abschnitt 4, ob Versandkosten enthalten sind, ob Gutscheine abgezogen wurden und in welcher Währung gemeldet wird. Die Auswertung zeigt Ihnen zu jeder Bestellung Bestellsumme, Rabatt und gemeldeten Betrag nebeneinander – damit ist jede Abweichung nachvollziehbar.

Ein stornierter Vorgang erscheint nicht bei den offenen Entwertungen

Prüfen Sie, ob die Nummer des betreffenden Bestellstatus im Feld „Stornostatus“ eingetragen ist. Und: Es erscheinen nur Bestellungen, die zuvor auch an AdCell gemeldet wurden.

Neukunden werden mit der falschen Kennung gemeldet

Die abweichende Neukunden-Kennung greift nur bei Kunden, die im Shop angemeldet bestellen und dort noch keine frühere Bestellung haben. Bestellungen als Gast lassen sich nicht zuverlässig einer Kundenhistorie zuordnen und werden deshalb mit der regulären Kennung gemeldet.

Nach einem Shopumzug oder Domainwechsel bleibt alles leer

Die Zuordnung eines Besuchers hängt an Ihrer Shopadresse. Nach einem Domainwechsel beginnt die Erfassung neu; bereits laufende Zuordnungen gehen verloren. Informieren Sie AdCell rechtzeitig über einen geplanten Wechsel.

12. Modultexte ändern

Sämtliche Texte, die das Modul in Ihrem Shop und in der Shopverwaltung anzeigt, sind austauschbar. Sie ändern sie über die Shopfunktion „Texte ändern“ in der Shopverwaltung – ganz so, wie Sie es von den übrigen Texten Ihres Shops gewohnt sind.

Damit passen Sie Bezeichnungen an Ihre Ansprache an oder ergänzen Hinweise für Ihre Mitarbeiter, ohne dass dafür ein Eingriff durch uns nötig wäre. Ihre Änderungen bleiben bei einem Modulupdate erhalten.

13. Shopupdate und Modulpflege

Planen Sie ein Service Pack oder ein Master-Update Ihres Shops, prüfen Sie vorher, ob das Modul und die Modulumgebung für die neue Shopversion bereits freigegeben sind. Fehlt die Freigabe, warten Sie mit dem Shopupdate, bis sie vorliegt – sonst kann das Modul nach dem Update ausfallen.

Installieren Sie bei jedem Shopupdate immer beides in der jeweils neuesten Fassung: die aktuelle Modulversion und die aktuelle Modulumgebung. Die beiden gehören zusammen; eine veraltete Modulumgebung kann ein aktuelles Modul ausbremsen.

Führen wir das Shopupdate für Sie durch, aktualisieren wir Ihre Xycons-Module und die Modulumgebung selbstverständlich mit, sofern für die Ziel-Shopversion Fassungen verfügbar sind.

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Stand: 2026-10-04 10:11:30