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Inhaltsverzeichnis

M0045 Selbstabholerregeln für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-10 (Modulversion 4.11) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Was das Modul leistet

Nicht jede Ware lässt sich überallhin versenden. Eine Werkbank mit 120 Kilogramm, ein Gefahrstoffschrank, eine mannshohe Glasvitrine, ein Lithiumspeicher: Für solche Artikel ist der Paketversand entweder unwirtschaftlich, rechtlich heikel oder schlicht unmöglich – jedenfalls nicht in jedes Land.

Das Modul erlaubt Ihnen, einzelne Artikel länderabhängig auf Selbstabholung zu beschränken. Liegt ein so gekennzeichneter Artikel im Warenkorb und fällt die Lieferanschrift des Kunden unter die hinterlegte Beschränkung, stehen im Bestellvorgang keine Versandarten mehr zur Auswahl – der Kunde kann den Warenkorb nur noch per Selbstabholung bestellen.

Die Beschränkung wird pro Artikel gepflegt und wirkt auf den gesamten Warenkorb. Ein einziger beschränkter Artikel genügt also, um den kompletten Einkauf auf Abholung umzustellen. Das ist Absicht: Ein Warenkorb wird in Gambio als eine Sendung behandelt, eine Teilung nach Versandfähigkeit gibt es nicht.

Gesteuert wird das wahlweise über zweistellige Ländercodes oder über Schlüsselwörter wie „EU“ oder „NONEU“. Damit lassen sich auch Fälle abbilden, in denen Sie ausländische Kunden trotz der Geoblocking-Verordnung auf Abholung verweisen möchten, weil ein Versand in deren Land für Sie nicht darstellbar ist.

Zusätzlich erweitert das Modul den Artikel-Im- und -Export um eine eigene Spalte, so dass sich die Beschränkungen auch für große Sortimente per CSV pflegen lassen, und es bringt eine Serienänderung über ganze Kategorien mit.

2. Wo Sie das Modul im Shop finden

Das Modul erscheint nicht im Gambio-Modul-Center. Sie finden es im eigenen Admin-Menü „Xycons-Module“.

Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module“ ► „Kundenkonto / Setups“ und dort über den TAB „Selbstabholerregeln“.

Admin-Menue Xycons-Module mit dem Eintrag Kundenkonto / Setups und der TAB-Leiste
Abbildung 1: Das Menü „Xycons-Module“ mit dem Eintrag „Kundenkonto / Setups“. In der TAB-Leiste oben steht für jedes installierte Modul ein Reiter – hier „Selbstabholerregeln“ mit der installierten Version.

Eine eigene Bedienoberfläche braucht das Modul nicht. Alles, was Sie im Alltag damit tun, geschieht an den Stellen, an denen Sie ohnehin arbeiten: in der Artikelbearbeitung, in der Kategoriebearbeitung und im CSV-Im-/Export.

3. Das Setup

Richten Sie das Modul zuerst ein, bevor Sie Regeln pflegen. Das Setup ist bewusst schlank gehalten: ein Hauptschalter für die gesamte Funktion und eine Einstellung für einen Sonderfall, den Sie kennen sollten.

Setupseite des Moduls mit Modulstatus, Version, Lizenzstufe und Lizenzangabe
Abbildung 2: Die Setupseite des Moduls.

3.1 Selbstabholerregeln (Modulstatus)

Der Hauptschalter des Moduls, beschriftet mit „Selbstabholerregeln“ und dem Hinweis „Modul einschalten oder ausschalten“. (Standard: ausgeschaltet.)

Steht der Schalter auf eingeschaltet, erscheint das Eingabefeld in der Artikelbearbeitung, die Serienänderung in der Kategoriebearbeitung und die zusätzliche CSV-Spalte – und die hinterlegten Beschränkungen wirken im Bestellvorgang.

Steht er auf ausgeschaltet, ruht das Modul vollständig. Bereits hinterlegte Beschränkungen gehen dabei nicht verloren, sie werden lediglich nicht mehr ausgewertet. Sie können das Modul also jederzeit kurzzeitig abschalten, etwa um zu prüfen, ob ein Problem im Bestellvorgang wirklich von den Abholregeln herrührt, und danach wieder einschalten, ohne etwas neu pflegen zu müssen.

3.2 Wenn keine Selbstabholung verfügbar ist

Diese Einstellung ist Ihr Sicherheitsnetz für einen Fall, der sonst leicht übersehen wird. Das Modul nimmt Versandarten weg und fügt keine hinzu. Ist in Ihrem Shop keine nutzbare Versandart „Selbstabholung“ eingerichtet, bleibt bei greifender Beschränkung gar keine Versandart übrig – und Ihr Kunde kommt im Bestellvorgang nicht weiter.

Auswahl Wirkung
Beschränkung durchsetzen Die Regel gilt kompromisslos. Fehlt die Abholung, ist der Artikel faktisch nicht bestellbar. (Standard.)
Versand ausnahmsweise zulassen Steht keine Abholung zur Verfügung, bleiben die Versandarten stehen, damit Ihr Kunde bestellen kann. Die Beschränkung wird in diesem einen Fall übergangen.

Welche der beiden Einstellungen die richtige ist, hängt davon ab, warum Sie beschränken. Geht es um eine rechtliche oder sicherheitstechnische Grenze – Gefahrgut, Altersfreigabe, Ausfuhrbeschränkung –, lassen Sie es bei „Beschränkung durchsetzen“. Geht es eher um Wirtschaftlichkeit, etwa weil sich der Versand eines sperrigen Artikels ins Ausland kaum lohnt, ist „Versand ausnahmsweise zulassen“ die kundenfreundlichere Wahl.

In beiden Fällen schreibt der Shop einen Hinweis in sein Protokoll, sobald die Situation eintritt. Der eigentliche Fehler liegt nämlich meist woanders: Die Abholung ist gar nicht eingerichtet, versehentlich deaktiviert oder für die Lieferzone des Kunden nicht freigegeben. Prüfen Sie das zuerst – dann spielt die Einstellung hier gar keine Rolle mehr.

3.3 Ihre Version, Lizenzstufe, Ihre Lizenz

Diese drei Felder sind reine Anzeigen und nicht änderbar.

Feld Bedeutung
Ihre Version Die Version des installierten Moduls. Diese Nummer nennen Sie uns bitte bei Rückfragen und vergleichen sie vor einem Shopupdate mit der auf unserer Seite angebotenen Version.
Lizenzstufe Die Ausbaustufe, für die Ihre Lizenz gilt.
Ihre Lizenz: Der erkannte Lizenztyp, etwa „Voll-Lizenz (unbegrenzt gültig)“. Steht hier etwas Unerwartetes, melden Sie sich bitte bei uns.

4. Eine Regel am Artikel hinterlegen

4.1 Das Eingabefeld

Öffnen Sie einen Artikel zur Bearbeitung. Zwischen den Standardfeldern findet sich ein eigener Block „Selbstabholerregeln“ mit einem Eingabefeld und einer kurzen Erläuterung der möglichen Werte.

Der Block Selbstabholerregeln in der Artikelbearbeitung mit Eingabefeld und Erlaeuterung
Abbildung 3: Der Block in der Artikelbearbeitung. Hier ist der Artikel auf Abholung in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschränkt.

Ein leeres Feld bedeutet: keine Beschränkung. Der Artikel verhält sich dann völlig unauffällig und kann wie jeder andere versendet werden. Das ist der Auslieferungszustand jedes Artikels – Sie müssen also nichts tun, solange Sie nichts beschränken wollen.

Speichern Sie den Artikel wie gewohnt. Die Angabe wird mit dem Artikel zusammen gesichert.

4.2 Ländercodes

Der Normalfall: Sie tragen die zweistelligen Ländercodes kommagetrennt ein, also genau die Länder, in denen dieser Artikel nur noch abgeholt werden darf.

DE,AT,CH

Gemeint ist damit: Liefert der Kunde nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz, bekommt er für diesen Warenkorb nur noch die Selbstabholung angeboten. Für alle anderen Länder bleibt der Versand unverändert möglich.

Es sind die üblichen zweistelligen Länderkürzel, wie sie der Shop auch in der Länderverwaltung führt: DE für Deutschland, AT für Österreich, CH für die Schweiz, NL für die Niederlande und so fort. Leerzeichen und Semikolons dürfen Sie verwenden – sie werden beim Speichern automatisch bereinigt, und Kleinbuchstaben werden in Großbuchstaben gewandelt. „de; at“ wird also zu „DE,AT“.

4.3 Die Schlüsselwörter

Statt einer Länderliste können Sie eines von sechs Schlüsselwörtern eintragen. Das ist dann sinnvoll, wenn die Beschränkung einer Logik folgt, die sich sonst in eine lange und pflegeintensive Liste übersetzen würde.

Eintrag Der Artikel ist nur abholbar, wenn die Lieferanschrift liegt …
EU … in einem EU-Land. Außerhalb der EU bleibt der Versand möglich.
EUNODE … in einem EU-Land mit Ausnahme von Deutschland. Deutsche Kunden bekommen den normalen Versand.
EUNOMYISO … in einem EU-Land mit Ausnahme des Landes, in dem Ihr Shop sitzt. Dieselbe Idee wie EUNODE, aber ohne Deutschland fest zu verdrahten – ideal, wenn Ihr Shop zum Beispiel in Österreich beheimatet ist.
NONEU … außerhalb der EU. Innerhalb der EU bleibt der Versand möglich.
NOMYISO … in irgendeinem Land außer dem Sitzland Ihres Shops. Der typische Fall „verschicken wir nur im Inland, alles andere bitte abholen“.
ALL … in irgendeinem Land. Der Artikel ist damit grundsätzlich nur zur Abholung zu haben.
Welches Land ist „mein“ Land? EUNOMYISO und NOMYISO beziehen sich auf das Land, das in den Shopeinstellungen als Standort des Shops hinterlegt ist. Ändern Sie dort das Land, ändern diese beiden Regeln ihre Bedeutung automatisch mit – ein Vorteil gegenüber einer von Hand gepflegten Länderliste.
Schlüsselwörter lassen sich nicht mit Ländercodes mischen. Tragen Sie entweder ein Schlüsselwort ein oder eine Länderliste. Ein Eintrag wie „EU,CH“ wird nicht als „alle EU-Länder und zusätzlich die Schweiz“ verstanden, sondern als gewöhnliche Liste – und wirkt dann nicht so, wie Sie es erwarten. Brauchen Sie eine solche Kombination, schreiben Sie die Länder einzeln aus.

4.4 Regel wieder entfernen

Leeren Sie das Eingabefeld und speichern Sie den Artikel. Danach ist der Artikel wieder ganz normal versendbar.

5. Regeln für eine ganze Kategorie setzen

Bei einem Sortiment, das komplett unter eine Beschränkung fällt – etwa eine Kategorie „Werkstatteinrichtung“ oder „Gefahrstofflagerung“ –, wäre die Pflege Artikel für Artikel mühsam. Dafür bringt das Modul eine Serienänderung mit.

Öffnen Sie die betreffende Kategorie zur Bearbeitung. Unten findet sich der Block „Selbstabholerregeln“.

Serienaenderung in der Kategoriebearbeitung mit den drei Auswahlmoeglichkeiten
Abbildung 4: Die Serienänderung in der Kategoriebearbeitung. Das Eingabefeld erscheint erst, wenn Sie „Selbstabholerregeln setzen“ wählen.

Zuerst entscheiden Sie in der obersten Zeile über die Reichweite:

  • in dieser Kategorie – die Änderung trifft nur die Artikel, die direkt in dieser Kategorie liegen. Das ist die Voreinstellung.
  • in dieser Kategorie und allen Unterkategorien – die Änderung läuft rekursiv durch den gesamten Zweig darunter.

Darunter wählen Sie, was geschehen soll:

Auswahl Wirkung
Daten nicht verändern Die Voreinstellung. Sie können die Kategorie bearbeiten und speichern, ohne dass an den Abholregeln etwas passiert.
Selbstabholerregeln entfernen Löscht die Beschränkung bei allen erfassten Artikeln. Sie sind danach wieder uneingeschränkt versendbar.
Selbstabholerregeln setzen Schreibt den Wert, den Sie in das daneben erscheinende Feld eintragen, in alle erfassten Artikel. Erlaubt ist alles, was auch am einzelnen Artikel erlaubt ist – eine Länderliste oder ein Schlüsselwort.

Die Änderung wird ausgeführt, sobald Sie die Kategorie speichern.

Eine Serienänderung lässt sich nicht zurücknehmen. Sie überschreibt die bisherigen Einträge der betroffenen Artikel ohne Rückfrage. Haben einzelne Artikel in der Kategorie abweichende Regeln, sind diese danach weg. Prüfen Sie vorher, ob Sie wirklich den ganzen Zweig meinen, und ziehen Sie bei großen Sortimenten eine Datensicherung in Betracht.
Nach einer Serienänderung über eine große Kategorie lohnt eine Stichprobe: Öffnen Sie zwei, drei Artikel aus unterschiedlichen Ecken des Zweiges und sehen Sie nach, ob der erwartete Wert dort steht.

6. So wirkt die Regel im Shop

Der Kunde merkt von der Mechanik nichts, solange er nichts Beschränktes im Warenkorb hat. Erst im Bestellvorgang, auf dem Schritt „Versand“, zeigt sich die Wirkung.

Ohne Beschränkung sieht der Kunde alle Versandarten, die Sie in Ihrem Shop eingerichtet haben:

Versandauswahl im Bestellvorgang mit allen eingerichteten Versandarten
Abbildung 5: Der normale Zustand – alle eingerichteten Versandarten stehen zur Wahl.

Liegt dagegen ein Artikel im Warenkorb, dessen Beschränkung auf das Lieferland des Kunden zutrifft, bleibt nur noch die Selbstabholung übrig:

Versandauswahl im Bestellvorgang, es ist nur noch die Selbstabholung uebrig
Abbildung 6: Derselbe Bestellvorgang mit einem auf Abholung beschränkten Artikel im Warenkorb.

Maßgeblich ist dabei immer die Lieferanschrift, nicht die Rechnungsanschrift. Wechselt der Kunde im Bestellvorgang die Lieferadresse in ein Land, das nicht unter die Beschränkung fällt, stehen die Versandarten sofort wieder zur Verfügung.

Richten Sie die Versandart „Selbstabholung“ ein und schalten Sie sie aktiv. Das Modul nimmt Versandarten weg, es fügt keine hinzu. Ist in Ihrem Shop keine Abholung eingerichtet, bleibt dem Kunden am Ende gar keine Versandart – und er kommt im Bestellvorgang nicht weiter. Prüfen Sie das nach dem Einschalten des Moduls einmal selbst, indem Sie einen beschränkten Artikel in den Warenkorb legen und bis zum Versandschritt gehen. Für den Fall, dass es doch einmal passiert, gibt es die Einstellung aus Kapitel 3.2.
Weisen Sie im Artikeltext darauf hin, dass dieser Artikel nur zur Abholung zu haben ist, und beschreiben Sie dort auch gleich, wie die Abholung bei Ihnen abläuft (Ort, Zeiten, Voranmeldung). Der Kunde erfährt sonst erst im Bestellvorgang davon, dass er nicht beliefert werden kann – und das ist spät. Für den Hinweistext bietet sich die Kurzbeschreibung des Artikels an, weil sie auch in Listen und im Warenkorb sichtbar ist.

7. Regeln per CSV ein- und auslesen

Bei einem größeren Sortiment ist die Pflege über den Artikel-Im- und -Export oft der schnellere Weg. Das Modul bringt dafür eine zusätzliche Spalte mit, die sich wie jede andere Spalte in Ihr Export- und Importprofil aufnehmen lässt.

Legen Sie in der Spaltenkonfiguration Ihres Profils eine neue Spalte an:

Angabe Wert
Spaltenname p_pickuprestriction
Spalteninhalt {p_pickuprestriction}

Speichern Sie die Konfiguration. Beim nächsten Export enthält die Datei eine zusätzliche Spalte mit der hinterlegten Beschränkung je Artikel – leer bei allen Artikeln ohne Regel.

Den Inhalt dieser Spalte können Sie außerhalb des Shops bearbeiten und über den gewohnten Importweg wieder einspielen. Erlaubt sind dieselben Werte wie im Eingabefeld am Artikel: eine kommagetrennte Länderliste oder eines der Schlüsselwörter aus Kapitel 4.3. Leerzeichen und Semikolons werden auch hier bereinigt, Kleinschreibung wird gewandelt.

Eine leere Zelle löscht die Beschränkung. Wer die Spalte in sein Importprofil aufnimmt und sie in der Datei leer lässt, entfernt damit beim Import die bestehenden Regeln der betroffenen Artikel. Wollen Sie die vorhandenen Regeln unangetastet lassen, nehmen Sie die Spalte gar nicht erst ins Importprofil auf.
Der sichere Weg bei einer Massenpflege: erst exportieren, die Datei als Sicherung beiseitelegen, dann die Kopie bearbeiten und importieren. Geht etwas schief, spielen Sie die Sicherung zurück.

8. Modultexte ändern

Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern“ im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen.

Das betrifft bei diesem Modul vor allem die Beschriftungen und Hilfetexte in der Artikel- und Kategoriebearbeitung, etwa die Überschrift des Blocks oder die Erläuterung der Schlüsselwörter. Wenn Sie in Ihrem Haus eine eigene Sprachregelung für die Abholung haben – „Werksabholung“, „Abholung am Lager“ –, können Sie die Texte darauf umstellen, ohne eine Datei anfassen zu müssen.

Deutsch und Englisch werden getrennt gepflegt. Passen Sie einen Text an, denken Sie an die zweite Sprache, wenn Ihr Shop mehrsprachig ist.

9. Shopupdate und Modulpflege

Prüfen Sie vor einem Shopupdate auf unserer Seite, ob das Modul für die neue Shopversion freigegeben ist. Steht dort noch keine passende Fassung, warten Sie mit dem Update oder sprechen Sie uns an. Ein Modul passt sich nicht von selbst an eine neue Shopversion an.

Installieren Sie beim Shopupdate immer auch die neuesten Fassungen des Moduls und der Modulumgebung – nicht nur den Shop. Modul und Modulumgebung gehören zusammen; wer nur den Shop aktualisiert, hat danach erfahrungsgemäß ein Modul, das nicht mehr richtig arbeitet, und sucht die Ursache am falschen Ende.

Lassen Sie das Shopupdate durch uns durchführen, aktualisieren wir vorhandene Module und die Modulumgebung immer mit, soweit für die neue Shopversion verfügbar.

Nach dem Update lohnt eine kurze Sichtprüfung: Steht der Modulschalter im Setup noch auf eingeschaltet, erscheint der Block in der Artikelbearbeitung, und bleibt bei einem beschränkten Artikel im Warenkorb tatsächlich nur die Abholung übrig?

10. Häufige Stolpersteine

Der Kunde kommt im Bestellvorgang nicht weiter

Die häufigste Ursache: Es gibt keine aktive Versandart „Selbstabholung“, oder sie ist für die Lieferzone des Kunden nicht freigegeben. Das Modul nimmt Versandarten weg; ist am Ende keine mehr übrig, steht der Bestellvorgang. Richten Sie die Abholung ein und schalten Sie sie aktiv. Bis das erledigt ist, hilft die Einstellung „Wenn keine Selbstabholung verfügbar ist“ aus Kapitel 3.2.

Die Beschränkung greift gar nicht

Prüfen Sie der Reihe nach: Steht der Modulschalter im Setup auf eingeschaltet? Steht am Artikel wirklich ein Wert im Feld? Passt das Lieferland des Kunden zur hinterlegten Regel? Und: Maßgeblich ist die Lieferanschrift – ein Kunde mit deutscher Rechnungsanschrift und einer Lieferadresse in Dänemark wird nach Dänemark beurteilt.

„EU,CH“ wirkt nicht wie erwartet

Schlüsselwörter und Ländercodes lassen sich nicht mischen (siehe Kapitel 4.3). Schreiben Sie die gewünschten Länder einzeln aus.

Nach einer Serienänderung fehlen einzelne Sonderregeln

Eine Serienänderung überschreibt alle erfassten Artikel. Artikel mit abweichenden Einzelregeln müssen danach von Hand nachgepflegt werden. Beim nächsten Mal hilft es, die Reichweite auf „in dieser Kategorie“ zu begrenzen statt den ganzen Zweig zu nehmen.

Nach einem CSV-Import sind alle Regeln weg

Dann war die Spalte im Importprofil enthalten, aber in der Datei leer. Spielen Sie die Exportsicherung zurück und nehmen Sie die Spalte künftig nur dann ins Importprofil auf, wenn Sie die Werte wirklich schreiben wollen.

Der Kunde versteht nicht, warum keine Versandart erscheint

Im Bestellvorgang erfährt er nur, dass bloß die Abholung angeboten wird – nicht, warum. Nehmen Sie den Hinweis deshalb in die Artikelbeschreibung auf, am besten zusammen mit den Abholbedingungen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Einsatz dieses Moduls. Kommen Sie bei Fragen gern auf uns zu.

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Stand: 2026-10-07 17:57:53