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Inhaltsverzeichnis

M0022 VPE-Rechner für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-10 (Modulversion 7.00) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Wofür Sie den Bedarfsrechner einsetzen

Viele Waren werden nicht stückweise verkauft, sondern in Gebinden: Fliesen im Paket, Kantenband auf der Rolle, Wein im Karton, Dämmstoff im Bund. Ihre Kundschaft denkt dabei aber nicht in Paketen, sondern im eigenen Bedarf – „ich brauche 45 Quadratmeter“ oder „ich brauche 23 laufende Meter“.

Genau diese Umrechnung nimmt das Modul ab. Auf der Artikelseite erscheint neben dem gewohnten Mengenfeld ein zweites Feld für den Bedarf. Wer dort seine Quadratmeter, Meter oder Flaschen einträgt, bekommt die passende Zahl Verkaufseinheiten sofort eingesetzt – und darunter in einem Satz erklärt, wie diese Zahl zustande kommt. Umgekehrt geht es ebenso: Wer die Paketzahl ändert, sieht sofort, wie viel Fläche oder Länge das ergibt.

Beide Felder bleiben dabei immer im Einklang. Was im Warenkorb landet, ist die Verkaufseinheit – das Bedarfsfeld ist reine Rechenhilfe und ändert an Preis, Bestand oder Versand nichts. Auf Wunsch begleitet die Angabe den Einkauf weiter: in der Artikelliste, im Warenkorb, auf dem Bestellausdruck und in der Bestellbestätigung.

Artikelseite mit Bedarfsrechner
Abbildung 1: Die Artikelseite mit dem zusätzlichen Bedarfsfeld. Rechts an der Eingabe steht die Mengeneinheit des Artikels, darunter der Hinweistext und das gewohnte Mengenfeld des Shops.

2. Was am Artikel hinterlegt sein muss

2.1 Mengeneinheit, Umrechnungswert und Verkaufseinheit

Der Rechner lebt von Angaben, die Gambio ohnehin am Artikel führt und die Sie in der Artikelbearbeitung finden:

Angabe Bedeutung für den Rechner
Grundpreis-Mengeneinheit Die Einheit, in der Ihre Kundschaft denkt – also m², lfd. m, kg oder Flaschen. Sie erscheint als Beschriftung direkt am Bedarfsfeld.
Grundpreis-Umrechnungswert Wie viel von dieser Einheit in einer Verkaufseinheit steckt. Ein Paket Fliesen mit vier Platten à 0,36 m² bekommt hier 1,44.
Mengeneinheit (Verkaufseinheit) Worin Sie abgeben – „Paket“, „Rolle“, „Karton“. Dieser Name steht im Hinweistext und in allen weiteren Angaben.
Mindestabnahme Die errechnete Stückzahl fällt nie darunter.
Abgabeintervall Die Stückzahl wird auf das nächste erreichbare Vielfache angehoben.
Mengeneinheit und Verkaufseinheit sind zwei verschiedene Dinge. „m²“ ist die Einheit, in der Ihr Kunde rechnet, „Paket“ die Einheit, in der Sie verkaufen. Gambio führt beide getrennt – pflegen Sie beide, dann liest sich der Hinweis rund: „Aufgerundet auf 32 Paket = 46,08 m².“
Sinnvoll ist der Rechner nur, wenn der Umrechnungswert ungleich 1 ist und Mengeneinheit und Verkaufseinheit wirklich auseinanderfallen. Bei einem Artikel, der stückweise verkauft wird, rechnet er zwar korrekt, bringt aber keinen Nutzen – lassen Sie ihn dort einfach aus.

2.2 Das Mengenfeld muss im Theme sichtbar sein

Der Rechner arbeitet mit dem Mengenfeld der Artikelseite zusammen. Im Theme „Malibu“ lässt sich dieses Feld ausblenden, und neuere Gambio-Fassungen liefern es sogar standardmäßig ausgeblendet aus. Ist es nicht da, hat der Rechner nichts, womit er sich abstimmen könnte – er bleibt dann still und richtet keinen Schaden an.

So schalten Sie das Mengenfeld wieder ein:

  • Im StyleEdit4 den Experten-Modus wählen.
  • Zu Bereiche gehen, dort unten Produktseite und anschließend Klassisch.
  • Die Option Mengenfeld ausblenden deaktivieren.
  • Die Auswahl verlassen und die Änderung speichern.

3. Das Setup

Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module“ ► „Kundenkonto / Setups“ und dort über den TAB „VPE-Rechner“.

Setupseite, oberer Teil
Abbildung 2: Der obere Teil der Setupseite mit dem Modulschalter und den Lizenzangaben.
Einstellung Bedeutung
Modulstatus - VPE-Rechner Schaltet das Modul insgesamt ein oder aus. Steht der Schalter auf aus, verhält sich Ihr Shop so, als wäre das Modul nicht vorhanden – die Einstellungen an den Artikeln bleiben dabei erhalten und wirken wieder, sobald Sie es erneut einschalten.
Ihre Version Die installierte Modulversion. Nützlich, wenn Sie uns etwas melden.
Lizenzstufe Die Ausbaustufe, für die Ihre Lizenz gilt.
Ihre Lizenz: Zeigt an, welcher Lizenztyp erkannt wurde, zum Beispiel „Voll-Lizenz (unbegrenzt gültig)“.

3.1 Berechnung und Hinweis

Setupseite, Berechnung und Kundengruppen
Abbildung 3: Rundungsregel, Hinweistext und die Auswahl der Kundengruppen.
Einstellung Bedeutung
Rundung der Stückzahl Immer aufrunden ist die Voreinstellung und für die meisten Sortimente richtig: Der Bedarf wird sicher gedeckt. Immer abrunden passt, wenn Ihre Kundschaft lieber nachbestellt als zu viel liegen zu haben. Kaufmännisch wählt die nächstliegende Stückzahl. Mindestabnahme und Abgabeintervall gelten in jedem Fall zusätzlich, und unter eine Verkaufseinheit geht es nie.
Hinweistext unter dem Bedarfsfeld Erklärt in Worten, wie die Stückzahl zustande kommt. Wir empfehlen, ihn eingeschaltet zu lassen – sonst wundert sich Ihre Kundschaft, warum aus 45 m² plötzlich 46,08 m² werden.

3.2 Wer den Rechner sieht

Einstellung Bedeutung
Rechner nur für diese Kundengruppen Kreuzen Sie die Kundengruppen an, denen der Rechner angezeigt werden soll. Keine Auswahl bedeutet: alle sehen ihn. Sinnvoll etwa, wenn Sie Handwerksbetriebe mit dem Rechner unterstützen, Endkunden aber nicht mit zwei Eingabefeldern verwirren wollen.
Die Einschränkung wirkt überall gleichzeitig – auf der Artikelseite, in der Artikelliste, im Warenkorb und auf den Belegen. Wer den Rechner nicht sehen darf, bekommt auch die zusätzlichen Angaben nicht.

3.3 Weitere Anzeigeorte

Setupseite, weitere Anzeigeorte
Abbildung 4: Die Anzeigeorte außerhalb der Artikelseite und die Spalte für die Schnellpflege.
Einstellung Bedeutung
Angabe in der Artikelliste Zeigt in Kategorie- und Suchergebnislisten, was eine Verkaufseinheit enthält – „1 Paket = 1,44 m²“.
Angabe im Warenkorb Zeigt je Position, welche Menge die bestellten Verkaufseinheiten ergeben. Gilt auch für die Bestellübersicht im letzten Schritt des Kaufabschlusses.
Angabe in der Bestellbestätigung Stellt die Angabe für die Bestellbestätigung bereit. Dazu gehört eine kleine Ergänzung in der Mailvorlage, siehe Abschnitt 6.3.
Angabe auf dem Bestellausdruck Nimmt die Angabe auf den Bestellausdruck auf, den Ihre Kundschaft aus der Bestellhistorie heraus erzeugt.
Spalte in der Schnellpflege Bietet in der Schnellpflege eine Spalte an, über die sich der Rechner für viele Artikel auf einmal schalten lässt, siehe Abschnitt 4.2.
Alle vier Anzeigeorte sind ab Werk ausgeschaltet. So ändert sich beim Einspielen des Moduls zunächst nichts an Ihren Belegen – Sie entscheiden in Ruhe, wo die Angabe erscheinen soll.

4. Den Rechner für einen Artikel einschalten

Der Rechner wird bewusst nicht pauschal für alle Artikel angezeigt, sondern dort, wo er hilft. Dafür gibt es drei Wege.

4.1 Einzeln in der Artikelbearbeitung

Öffnen Sie einen Artikel in der Artikelbearbeitung. Ganz oben finden Sie den zusätzlichen Block Bedarfsrechner anbieten?:

Schalter in der Artikelbearbeitung
Abbildung 5: Der Schalter in der Artikelbearbeitung. Ist er gesetzt, erscheint der Bedarfsrechner auf der Artikelseite im Shop.

Setzen Sie das Häkchen und speichern Sie den Artikel. Mehr ist nicht nötig – die Verpackungsangaben holt sich der Rechner selbst vom Artikel.

4.2 Viele Artikel auf einmal über die Schnellpflege

Für ganze Warengruppen ist die Schnellpflege der schnellste Weg (Menü „Artikel“ ► „QuickEdit“). Das Modul ergänzt dort die Spalte Bedarfsrechner.

Die Spalte ist anfangs ausgeblendet – wie die Spalten „ID“ und „Hersteller“ auch. Blenden Sie sie einmalig über das Zahnradsymbol oben rechts ein; die Einstellung bleibt für Ihren Benutzer gespeichert.

Schnellpflege mit der Spalte Bedarfsrechner
Abbildung 6: Die Schnellpflege mit der eingeblendeten Spalte. Je Zeile lässt sich der Rechner direkt auf Ja oder Nein stellen.

Danach haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Einzeln: In der Zeile auf Ja oder Nein stellen – die Änderung wird sofort gespeichert.
  • Filtern: In der Filterzeile nach Kategorie filtern und zusätzlich danach, ob der Rechner an oder aus ist. So sehen Sie auf einen Blick, wo er noch fehlt.
  • Serienänderung: Die gewünschten Artikel ankreuzen, auf Modus ► Editieren wechseln, in der Spalte Bedarfsrechner den Wert wählen und speichern. Damit stellen Sie eine komplette Kategorie in einem Zug um.

4.3 Über den Artikel-Im- und Export

Haben Sie Hunderte Artikel außerhalb des Shops zu pflegen, lohnt sich der Weg über den Artikel-Im- und Export. Das Modul erweitert diesen um ein Feld für den Rechnerschalter. Legen Sie in Ihrer CSV-Konfiguration eine neue Spalte an:

Feld Eintrag
Name p_calculator
Spalteninhalt {p_calculator}

Speichern Sie die Konfiguration. Beim Export enthält die neue Spalte für jeden Artikel eine 1, wenn der Bedarfsrechner dort eingeschaltet ist, und eine 0, wenn nicht. Sie können die Spalte in der Tabellenkalkulation bearbeiten und die Datei auf dem gewohnten Weg wieder importieren.

Enthält eine Importdatei die Spalte gar nicht, bleibt der Schalter an allen Artikeln unverändert. Sie können also gefahrlos mit Dateien arbeiten, in denen diese Spalte fehlt.

5. So verhält sich der Rechner im Shop

Bedarfsrechner nach Eingabe von 45 Quadratmetern
Abbildung 7: Eingegeben wurden 45 m². Daraus werden 32 Pakete, und das Bedarfsfeld zeigt die daraus entstehenden 46,08 m².
Artikel Eingabe Ergebnis bei „immer aufrunden“
Feinsteinzeug, 1,44 m² je Paket 45 m² 32 Pakete – das sind 46,08 m²
Kantenband, 10 m je Rolle 23 m 3 Rollen – das sind 30 m
Rotwein, 6 Flaschen je Karton 55 Flaschen 10 Kartons – das sind 60 Flaschen

Die Rechnung läuft auch in die andere Richtung: Ändert Ihre Kundschaft die Stückzahl über das Mengenfeld oder die Plus- und Minus-Schaltflächen, wird im Bedarfsfeld sofort nachgezogen, wie viel Fläche, Länge oder Stück das ergibt.

5.1 Der Hinweistext unter dem Feld

Unter dem Bedarfsfeld steht in einem Satz, was passiert ist – „Aufgerundet auf 32 Paket = 46,08 m².“ oder, wenn die Eingabe genau aufgeht, „Das sind genau 30 Paket = 43,2 m².“ Gibt es für den Artikel eine Mindestabnahme oder ein Abgabeintervall, nennt eine zweite Zeile auch diese. Damit versteht Ihre Kundschaft jede Korrektur sofort und muss nicht nachrechnen.

5.2 Mindestabnahme und Abgabeintervall

Beides wirkt mit, und zwar unabhängig von der gewählten Rundungsregel. Haben Sie für einen Artikel eine Mindestabnahme von fünf Paketen hinterlegt und Ihre Kundschaft trägt einen Bedarf ein, der rechnerisch nur drei Pakete ergäbe, setzt der Rechner trotzdem fünf Pakete ein und zeigt den dazu passenden Bedarf an. Ein Abgabeintervall – etwa „nur in Schritten von zehn“ – wird genauso berücksichtigt: Die Stückzahl wandert auf das nächste erreichbare Vielfache nach oben.

Was im Bedarfsfeld steht, ist immer das, was bei der angezeigten Stückzahl wirklich geliefert wird. Die beiden Felder können sich nie widersprechen.

5.3 Komma, Punkt und Tausendertrennzeichen

Der Rechner nimmt die Schreibweise so, wie Menschen sie tippen. „12,5“, „12.5“ und „1.234,5“ führen alle zum erwarteten Ergebnis. Die Ausgabe erfolgt in der Schreibweise Ihres Shops, in einem deutschen Shop also mit Komma.

Die Umrechnung startet kurz nachdem die Eingabe steht – Sie können also in Ruhe zu Ende tippen, ohne dass Ihnen die Zahl unter den Fingern weggerechnet wird.

6. Die Angabe in Liste, Warenkorb und auf den Belegen

6.1 Artikelliste und Warenkorb

In der Artikelliste steht unter dem Artikelnamen, was eine Verkaufseinheit enthält – „1 Paket = 1,44 m²“. Das hilft beim Vergleichen, noch bevor jemand die Artikelseite öffnet.

Artikelliste mit der Verpackungsangabe
Abbildung 8: Die Artikelliste mit der Angabe je Verkaufseinheit.

Im Warenkorb bezieht sich die Angabe dagegen auf die tatsächlich bestellte Menge – „32 Paket = 46,08 m²“. Dieselbe Zeile erscheint in der Bestellübersicht im letzten Schritt des Kaufabschlusses.

Warenkorb mit der Verpackungsangabe
Abbildung 9: Der Warenkorb mit der Angabe je Position.

6.2 Bestellausdruck

Schalten Sie Angabe auf dem Bestellausdruck ein, erscheint die Zeile auch auf dem Ausdruck, den Ihre Kundschaft aus der Bestellhistorie heraus erzeugt.

Bestellausdruck mit der Verpackungsangabe
Abbildung 10: Der Bestellausdruck mit der Angabe je Position.

6.3 Bestellbestätigung per E-Mail

Die Bestellbestätigung erzeugt Ihr Shop aus einer Vorlage, die Sie selbst gestalten können. Deshalb genügt hier der Schalter allein nicht – Sie bestimmen, an welcher Stelle der Mail die Angabe stehen soll.

Gehen Sie dazu im Admin-Bereich auf E-Mail-Vorlagen, öffnen Sie die Vorlage der Bestellbestätigung und fügen Sie innerhalb der Artikelzeile – am besten direkt hinter der Lieferzeit – diese Zeilen ein:

{if $smarty.const.XYCONS_MOD0022_SHOW_CONFIRMATION == 'true' && $order_values.M0022_VPE_INFO}
    <br />{$order_values.M0022_VPE_INFO}
{/if}

Speichern Sie die Vorlage und leeren Sie anschließend den Cache der E-Mail-Vorlagen. Danach steht in jeder Bestellbestätigung unter dem Artikelnamen, welche Menge die bestellten Verkaufseinheiten ergeben.

Die Abfrage auf den Schalter ist mit Absicht Teil der Zeile: Sie können die Angabe später jederzeit im Setup wieder abschalten, ohne die Mailvorlage erneut anfassen zu müssen.

7. Modultexte ändern

Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern“ im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen. Beim Bedarfsrechner betrifft das vor allem die Beschriftung über dem Eingabefeld, die ab Werk „Bedarfsrechner:“ lautet, und die Hinweissätze darunter. Je nach Sortiment passt dort vielleicht „Ihr Bedarf:“, „Benötigte Fläche:“ oder „Wie viel brauchen Sie?“ besser.

In den Hinweissätzen stehen Platzhalter, die das Modul mit Zahlen füllt: %1 ist die Stückzahl, %2 die Verkaufseinheit, %3 die errechnete Menge und %4 die Mengeneinheit. Sie dürfen den Satz frei umformulieren, solange die Platzhalter erhalten bleiben.

Die Mengeneinheit rechts am Feld kommt dagegen nicht aus den Modultexten, sondern aus der Grundpreis-Mengeneinheit des jeweiligen Artikels. Sie ändern sie also am Artikel beziehungsweise in der Gambio-Verwaltung der Mengeneinheiten.

8. Shopupdate und Modulpflege

Prüfen Sie vor einem geplanten Shopupdate auf unserer Seite, ob das Modul für die neue Shopversion freigegeben ist. Overloads und Vorlagen hängen eng an der Shopversion; ein altes Modul passt sich einer neuen Shopversion nicht von selbst an.

Installieren Sie beim Shopupdate immer auch die neuesten Versionen des Moduls und der Modulumgebung – nicht nur den Shop zu aktualisieren ist der häufigste Grund für ein Modul, das danach nicht mehr arbeitet. Lassen Sie das Shopupdate durch uns durchführen, erledigen wir das mit.

Nach einem Versionswechsel meldet die Setupseite gegebenenfalls „Das Modul ist noch nicht initialisiert“. Klicken Sie dort einmal auf Initialisierung durchführen. Werden Sie dabei auf die Cache-Seite geführt, leeren Sie erst den Modul- und dann den Texte-Cache und kehren danach zur Setupseite zurück. Haben Sie die Bestellbestätigung angepasst, leeren Sie zusätzlich den Cache der E-Mail-Vorlagen.

9. Wenn etwas nicht wie erwartet aussieht

Der Rechner erscheint auf der Artikelseite nicht

  • Steht der Modulstatus im Setup auf eingeschaltet?
  • Ist am Artikel das Häkchen „Bedarfsrechner anbieten?“ gesetzt und der Artikel gespeichert?
  • Haben Sie Kundengruppen ausgewählt, zu denen der angemeldete Besucher nicht gehört?
  • Haben Sie nach der Installation den Shopcache geleert?

Das Bedarfsfeld ist da, aber es rechnet nichts

Dann fehlt auf der Artikelseite das Mengenfeld. Schalten Sie es wie in Abschnitt 2.2 beschrieben im StyleEdit4 wieder ein. Dasselbe Bild ergibt sich bei Artikeln, die gar nicht bestellbar sind – dort gibt es kein Mengenfeld, und damit auch nichts zu rechnen.

Im Hinweistext fehlt die Verkaufseinheit

Dem Artikel ist keine Mengeneinheit zugeordnet. Tragen Sie sie in der Artikelbearbeitung nach – „Paket“, „Rolle“, „Karton“.

Die Mengeneinheit neben dem Feld fehlt

Dem Artikel ist keine Grundpreis-Mengeneinheit zugeordnet, oder die Einheit hat für die gerade aufgerufene Shopsprache keine Bezeichnung. Beides tragen Sie in der Artikel- bzw. Mengeneinheitenverwaltung nach.

Die eingegebene Zahl wird korrigiert

Das ist richtig so. Entweder greift die eingestellte Rundungsregel, oder die Eingabe liegt unter der Mindestabnahme beziehungsweise trifft kein erreichbares Vielfaches des Abgabeintervalls. Der Hinweistext unter dem Feld nennt den Grund.

Die Spalte in der Schnellpflege fehlt

Blenden Sie sie über das Zahnradsymbol oben rechts ein, wie in Abschnitt 4.2 beschrieben. Erscheint sie dort gar nicht zur Auswahl, steht im Setup „Spalte in der Schnellpflege“ auf „Nicht anbieten“.

In der Bestellbestätigung fehlt die Angabe

Prüfen Sie, ob die Zeile aus Abschnitt 6.3 in Ihrer Mailvorlage steht, und leeren Sie danach den Cache der E-Mail-Vorlagen. Ohne diesen Schritt arbeitet der Shop weiter mit der alten Fassung der Vorlage.

Nach einem Shopupdate fehlt der Rechner

Installieren Sie die zur neuen Shopversion passende Modulfassung und die passende Modulumgebung und leeren Sie anschließend den Shopcache. Hilft das nicht, melden Sie sich bei uns – nennen Sie dabei bitte Shopversion, Modulversion und das verwendete Theme.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Einsatz dieses Moduls!

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Stand: 2026-10-07 17:46:59