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Inhaltsverzeichnis

M0021 Energieeffizienzklassen für Gambio

Handbuch

Stand: 2026-09 (Modulversion 4.43) · (c) Xycons GmbH & Co. KG - www.xycons.de

1. Was das Modul für Sie leistet

Wer Haushaltsgeräte, Leuchtmittel, Reifen oder Elektronik verkauft, muss die Energieeffizienzklasse zeigen – und zwar dort, wo der Kunde das Produkt sieht. Nicht irgendwo im Kleingedruckten, sondern in der Nähe von Preis und Produktbild. Dazu kommen das EU-Energielabel und das Produktdatenblatt, die abrufbar sein müssen.

Genau das erledigt unser Modul. Es erweitert Ihre Artikelverwaltung um einen eigenen Bereich für die Energiedaten und bringt diese anschließend überall dort zur Anzeige, wo Ihre Artikel auftauchen:

  • als farbiges Pfeil-Piktogramm auf den Produktkacheln und in der Kategorieliste,
  • auf der Artikeldetailseite, wahlweise mit Popup-Fenster oder als eigener Reiter,
  • in den Zusatzboxen (Bestseller, zuletzt angesehen, Angebote, Neu im Sortiment),
  • im Warenkorb und in der Bestellübersicht,
  • im Artikelexport an Preisportale und im Google-Shopping-Feed.

Das EU-Label und das Produktdatenblatt können Sie als Datei hochladen oder als Adresse auf eine externe Quelle hinterlegen – etwa auf die EPREL-Datenbank der EU oder auf das Herstellerportal. Beides lässt sich auch per CSV-Import für viele Artikel auf einmal pflegen.

Angezeigt wird immer nur das, was Sie tatsächlich hinterlegt haben. Artikel ohne Energiedaten bleiben unverändert – Sie müssen also nicht Ihr gesamtes Sortiment anfassen, nur weil ein Teil davon kennzeichnungspflichtig ist.

2. Modul einschalten

Das Setup erreichen Sie über das Menü „Xycons-Module"„Kundenkonto / Setups" und dort über den TAB „Energieeffizienzklassen".

Der erste Punkt ist der Modulstatus. Solange er auf „Ausgeschaltet" steht, bleibt das Modul vollständig untätig: Es wird nichts angezeigt, nichts exportiert und nichts gespeichert. Der Auslieferungszustand ist bewusst „Ausgeschaltet", damit Sie in Ruhe konfigurieren können, bevor etwas im Shop sichtbar wird.

Tipp für den Einstieg: Richten Sie zuerst Ihre Klassen und Farben ein (Kapitel 3.5), pflegen Sie dann einen Testartikel (Kapitel 4) und schalten Sie das Modul erst danach ein. So sehen Sie beim Einschalten sofort ein fertiges Ergebnis.

3. Das Setup

Alle Optionen sind – wie gewohnt – direkt an der jeweiligen Option im Setup beschrieben. Nachfolgend die Punkte, bei denen eine ergänzende Erklärung nützlich ist.

Der Kopf des Setups: Modulschalter, Version, Lizenzstufe und Lizenzschlüssel.
Der Kopf des Setups: Modulschalter, Version, Lizenzstufe und Lizenzschlüssel.

3.1 Anzeige von Label und Datenblatt

Anzeigemodus EU-Label & Produktdatenblatt (Standard: Popup) entscheidet, wie die Dokumente auf der Artikeldetailseite geöffnet werden:

  • Popup: Der Kunde klickt auf das Piktogramm oder den Link neben dem Artikel und bekommt Label und Datenblatt in einem Fenster über der Seite – bei beiden Dokumenten mit Umschaltern zwischen den beiden Ansichten. Das ist der übliche Weg, weil der Kunde die Produktseite nicht verlässt.
  • Reiter: Label und Datenblatt bekommen jeweils einen eigenen Reiter unterhalb der Artikelbeschreibung, neben den Reitern Ihres Shops. Sinnvoll, wenn Ihre Kunden ohnehin gewohnt sind, dort nach Details zu suchen.

In beiden Fällen gilt: Der Link beziehungsweise der Reiter erscheint nur, wenn zum Artikel auch tatsächlich ein Dokument hinterlegt ist.

Anzeigemodus „Popup“: Label und Datenblatt öffnen sich in einem Fenster über der Produktseite.
Anzeigemodus „Popup“: Label und Datenblatt öffnen sich in einem Fenster über der Produktseite.
Anzeigemodus „Reiter“: Label und Datenblatt bekommen eigene Reiter neben der Beschreibung.
Anzeigemodus „Reiter“: Label und Datenblatt bekommen eigene Reiter neben der Beschreibung.

3.2 Ablage der Dateien

Pfad zum Speicherort (Standard: images/eec) legt fest, wohin hochgeladene Labels und Datenblätter gespeichert werden. Der Ordner wird automatisch angelegt und gegen die Ausführung von Programmcode abgesichert. Bitte geben Sie den Pfad ohne führenden und ohne abschließenden Schrägstrich an.

Bitte nicht im laufenden Betrieb ändern. Wenn Sie den Ordner nachträglich umstellen, müssen Sie sämtliche vorhandenen Dateien selbst in das neue Verzeichnis übernehmen. Andernfalls stehen die Einträge zwar weiter am Artikel, die Dateien werden aber nicht mehr gefunden und im Shop erscheint dann nichts.

EU-Label-Datei-Präfix (Standard: EUL), Produktdatenblatt-Datei-Präfix (Standard: DS) und Produkt-ID-Präfix (Standard: Ja) bestimmen, wie hochgeladene Dateien benannt werden. Aus einer hochgeladenen label.pdf beim Artikel mit der Nummer 42 wird so EUL_42_label.pdf.

Wir empfehlen ausdrücklich, beide Präfixe und die Produkt-ID eingeschaltet zu lassen. Alle Artikel legen ihre Dokumente im selben Ordner ab – ohne diese Unterscheidung überschreibt eine zweite Datei mit gleichem Namen die erste, und plötzlich zeigt der eine Artikel das Label eines anderen.

Beim Speichern werden Dateinamen automatisch bereinigt: Leerzeichen, Umlaute und Sonderzeichen werden ersetzt. Ihre Datei „Kühlschrank Label neu.pdf" landet also als „EUL_42_Kuehlschrank_Label_neu.pdf" in der Ablage. Das ist Absicht – solche Namen machen in Adressen sonst zuverlässig Ärger.

Erinnerung an die Prüfung (Standard: 0, also aus) legt fest, nach wie vielen Monaten Sie an eine erneute fachliche Prüfung der Energiedaten erinnert werden – Näheres in Kapitel 4.5.

EPREL-Schlüssel (darf leer bleiben), EPREL-Adresse, Beim Speichern abrufen und Vorhandene Angaben überschreiben gehören zur Anbindung an die EU-Datenbank. Was dahintersteckt, lesen Sie in Kapitel 5.

3.3 Anzeige im Shop steuern

Für Kategorieliste, Produktkacheln und Zusatzboxen können Sie jeweils getrennt festlegen, ob das Pfeilelement (das farbige Piktogramm mit der Effizienzklasse) und ob die Links zu Label und Datenblatt erscheinen sollen. So halten Sie zum Beispiel die Kacheln schlank und zeigen die Dokumente nur auf der Detailseite.

Über EEK im Warenkorb (Standard: Ja) steuern Sie, ob die Energiedaten auch im Warenkorb und in der Bestellübersicht mitlaufen.

Die drei Optionen zur Pfeilrichtung (Kacheln/Kategorie, Detailseite, Boxen; Standard jeweils: rechts) drehen das Piktogramm, damit es zu Ihrem Layout passt.

Nach Änderungen an der Pfeilrichtung, der Kachelhöhe oder dem Ausgleichsbereich müssen Sie den Seitencache Ihres Shops leeren, sonst sehen Sie weiter die alte Darstellung. In hartnäckigen Fällen hilft zusätzlich das Leeren des Browsercaches.

3.4 Kachelhöhe und Ausgleichsbereich

Sobald Piktogramme auf den Kacheln erscheinen, brauchen diese Platz. Zwei Optionen sorgen dafür, dass Ihre Kachelreihen trotzdem gleichmäßig bleiben:

Kachelhöhe (Standard: 385) setzt eine Mindesthöhe für alle Produktkacheln. Lassen Sie das Feld leer, wenn Ihr Design die Höhe selbst regelt.

Auffüllen (Standard: Ja) und Höhe des Ausgleichsbereichs (Standard: 40) betreffen Artikel ohne Energiedaten. Ist „Auffüllen" eingeschaltet, wird bei diesen Artikeln ein leerer Bereich in der Höhe des Piktogramms freigehalten. Preise und Buttons stehen dann in allen Kacheln einer Reihe auf derselben Höhe. Schalten Sie die Option ab, rücken diese Kacheln zusammen – das wirkt kompakter, aber die Reihe steht nicht mehr bündig.

Beides wirkt ausschließlich auf die Kacheln. Im Warenkorb und im Bestellabschluss stehen die Positionen untereinander in einer Tabelle – dort gibt es keine Flucht auszurichten, und ein Ausgleichsbereich würde die Aufstellung nur auseinanderziehen.

Zeigt eine Änderung der Kachelhöhe keine Wirkung, übersteuern die Designanweisungen Ihres Themes unsere Vorgabe. Die Anpassung muss dann direkt in Ihrem eigenen Stylesheet erfolgen; wir helfen Ihnen dabei gern weiter.
Kachelansicht: Alle Kacheln stehen trotz unterschiedlicher Angaben auf gleicher Höhe. Der Artikel ohne Energiedaten (rechts unten) bleibt unberührt.
Kachelansicht: Alle Kacheln stehen trotz unterschiedlicher Angaben auf gleicher Höhe. Der Artikel ohne Energiedaten (rechts unten) bleibt unberührt.

3.5 Klassen und Farben festlegen

Am Ende des Setups finden Sie 14 Klassenbezeichnungen (0 bis 13) und dazu 14 Farbwerte. Diese Paare bilden die Auswahlliste, die Ihnen später am Artikel angeboten wird, und bestimmen die Farbe des Piktogramms.

Ab Werk sind die Stufen 0 bis 6 mit A bis G und den bekannten Ampelfarben von Grün bis Rot belegt; die Stufen 7 bis 13 sind frei. Genau dafür sind sie gedacht: In Umstellungsphasen tragen Sie dort zusätzlich die alten Klassen wie A+++, A++ oder A+ ein und weisen je nach Artikel die alte oder die neue Skala zu. Beide laufen dann parallel.

Eine Klassenbezeichnung darf bis zu vier Zeichen lang sein. Lassen Sie eine Stufe leer, erscheint sie nicht in der Auswahlliste.

4. Energiedaten am Artikel pflegen

Nach dem Einschalten finden Sie in der Artikelverwaltung bei jedem Artikel einen zusätzlichen Bereich „Energieeffizienzklassen Details". Dort tragen Sie alles ein, was zu diesem Artikel gehört.

Für jedes Feld gilt: Nur was Sie ausfüllen, wird später auch angezeigt. Ein Artikel, der nur ein Produktdatenblatt braucht, aber keine Effizienzklasse hat, bekommt eben nur den Datenblatt-Link – ganz ohne Piktogramm.

4.1 Klasse, Farbe und Spektrum

Wählen Sie zunächst die Energieeffizienzklasse aus der Liste, die Sie im Setup angelegt haben. Direkt darunter wählen Sie die zugehörige Farbe – entweder durch Klick auf eines der Farbfelder oder über die Auswahlliste.

Das Spektrum (von / bis) gibt an, welchen Bereich der Skala das Produkt insgesamt abdeckt – bei einer Leuchte etwa von A bis G. Beide Werte müssen gesetzt sein, damit das Spektrum erscheint; lassen Sie beide leer, zeigt das Piktogramm nur die Klasse.

Die Vorschau oben im Bereich zeigt Ihnen sofort, wie das Piktogramm mit Ihren Eingaben aussieht – Sie müssen zum Prüfen also nicht in den Shop wechseln.

Der Bereich „Energieeffizienzklassen Details“ im Artikelstamm mit Vorschau beider Piktogramme.
Der Bereich „Energieeffizienzklassen Details“ im Artikelstamm mit Vorschau beider Piktogramme.

4.2 EU-Label und Produktdatenblatt hochladen

Für das EU-Energielabel und das Produktdatenblatt steht je ein Feld zum Hochladen bereit. Ist der Gambio-Dateimanager in Ihrem Shop installiert und für Inhaltsseiten freigegeben, wählen Sie die Datei stattdessen bequem über dessen Oberfläche aus. Den Dateimanager richten Sie im Hauptmenü unter Module ► Modul-Center ► Dateimanager ein.

Zugelassen sind die Formate JPG, JPEG, PNG, GIF, WEBP und PDF. Wir empfehlen JPG für Labels und PDF für Datenblätter.

Zu PDF: Das Modul erzeugt für PDF-Dateien ein Vorschaubild, sodass Ihre Kunden auch auf dem Mobilgerät sofort etwas sehen. Sollte Ihr Server die dafür nötige Bildbibliothek nicht bereitstellen, wird das PDF wie bisher eingebettet – dann kann die Darstellung je nach Browser leer bleiben. Der Download-Link darüber funktioniert immer. Für das Label selbst fahren Sie mit einer Bilddatei erfahrungsgemäß ruhiger.

Die Größe einer einzelnen Datei darf 16 MB nicht überschreiten. Wenn Sie ohne Dateimanager arbeiten, achten Sie zusätzlich darauf, dass beide Dateien zusammen die Grenzen Ihres Servers nicht sprengen; das Formular warnt Sie ab 4 MB je Datei vorab. Wird eine Datei abgewiesen – etwa weil das Format nicht zugelassen ist oder der Inhalt nicht zur Endung passt –, erscheint beim nächsten Öffnen des Artikels ein deutlicher roter Hinweis mit dem Grund. Die bisher hinterlegte Datei bleibt dabei erhalten.

Über das Kästchen „Löschen" neben dem Feld entfernen Sie eine hinterlegte Datei wieder. Speichern Sie den Artikel anschließend.

4.3 Externe Adressen statt eigener Dateien

Unter jedem der beiden Upload-Felder finden Sie ein Eingabefeld für eine Adresse (URL). Damit können Sie statt einer eigenen Datei direkt auf eine fremde Quelle verweisen – etwa auf den Eintrag in der EPREL-Datenbank der EU oder auf das Downloadportal des Herstellers.

Die Adresse muss vollständig sein: Wenn Sie sie in die Adresszeile eines Browsers einfügen, muss das Label beziehungsweise das Datenblatt erscheinen. Zulässig sind ausschließlich Web-Adressen (http/https) und Pfade innerhalb Ihres eigenen Shops.

Ist eine Adresse hinterlegt, hat sie Vorrang vor einer eventuell zusätzlich hochgeladenen Datei. Das Dateifeld können Sie in diesem Fall leer lassen.

Bei einer externen Quelle geben Sie die Verfügbarkeit aus der Hand. Ist das Portal des Herstellers nicht erreichbar oder ändert sich die Adresse, sehen Ihre Kunden nichts mehr. Für dauerhaft wichtige Dokumente ist die eigene Datei die verlässlichere Wahl.

4.4 Altes und neues Piktogramm

Seit dem 1. September 2021 gilt eine neue Darstellung der Energieskala. Beide Formen sind im Modul enthalten, und Sie sehen beide in der Vorschau am Artikel.

Wenn Sie im Setup „Immer neue Spektrumsanzeige" auf Ja stellen, wird für alle Artikel die neue Darstellung verwendet. Steht die Option auf Nein, bekommen Sie bei jedem Artikel ein eigenes Kästchen, mit dem Sie die neue Anzeige gezielt für diesen Artikel aktivieren. Das ist der richtige Weg, solange Sie Ihr Sortiment schrittweise umstellen.

4.5 Prüfdatum festhalten

Energieklassen werden turnusmäßig neu skaliert, Datenblätter überarbeitet, Hersteller tauschen Modelle aus. Was heute stimmt, kann in zwei Jahren falsch sein – und niemand merkt es, weil im Shop ja etwas steht.

Wenn Sie im Setup unter Erinnerung an die Prüfung eine Zahl in Monaten eintragen, erscheint am Artikel das Datum der letzten fachlichen Prüfung und ein Kästchen beim Speichern als heute geprüft eintragen. Haken setzen, speichern – fertig. Überfällige Artikel sammelt die Prüfliste (Kapitel 6) in einer eigenen Kachel.

Der Wert 0 schaltet die Erinnerung ab; dann taucht das Feld am Artikel gar nicht erst auf. Das Datum dient allein Ihrer Übersicht und erscheint nirgends im Shop.

Verwechseln Sie das nicht mit „Zuletzt abgerufen" aus Kapitel 5: Das hält fest, wann das Modul zuletzt bei der EU-Datenbank nachgesehen hat. Das Prüfdatum hier bestätigen Sie – nämlich dass die Angaben zum tatsächlich gelieferten Gerät passen.

5. Daten aus der EU-Datenbank holen

Die Europäische Union führt eine eigene Datenbank, in der Hersteller jedes kennzeichnungspflichtige Gerät registrieren müssen: EPREL. Dort liegen genau die Angaben, die Sie ohnehin pflegen – die Energieeffizienzklasse, die Skala, das Energielabel und das Produktdatenblatt. Statt alles abzutippen und Dateien einzeln hochzuladen, holt das Modul diese Angaben direkt von dort.

Sie brauchen dafür nur eine Zahl: die Registriernummer des Geräts. Sie steht auf dem Energielabel des Herstellers und steckt im QR-Code darauf.

5.1 Voraussetzungen

Für den normalen Betrieb brauchen Sie nichts weiter einzurichten. Die Auskünfte, die das Modul abfragt, sind dieselben, die auch die öffentliche EPREL-Website anzeigt – sie stehen ohne Anmeldung zur Verfügung. Sie tragen die Registriernummer ein und rufen ab.

Im Setup finden Sie dennoch ein Feld EPREL-Schlüssel. Das dürfen Sie leer lassen. Es ist für den Fall gedacht, dass Sie bei der Europäischen Kommission einen eigenen Zugangsschlüssel beantragt haben – dann wird er bei jeder Abfrage mitgesendet.

Wann lohnt ein eigener Schlüssel? Wenn Sie die Daten in großem Umfang oder über den eigenen Shop hinaus nutzen möchten, ist der offizielle Weg der richtige. Den Antrag stellen Sie auf der EPREL-Website der Europäischen Kommission unter Öffentlichen API-Schlüssel beantragen. Der Ablauf hat drei Schritte: Formular ausfüllen und die erzeugte EPREL-Erklärung herunterladen; die Erklärung mit einem qualifizierten elektronischen Siegel oder einer qualifizierten elektronischen Signatur Ihrer Organisation versehen; die gesiegelte Erklärung an die darin genannte E-Mail-Adresse senden. Gemeint ist dabei kein eingescannter Namenszug, sondern ein rechtlich anerkanntes Zertifikat nach EU-Recht, das Sie von einem zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter beziehen.

Unabhängig davon, auf welchem Weg Sie die Daten beziehen, gelten zwei Punkte, die Ihren Shop betreffen: Sie dürfen die Angaben in Ihrem Angebot verwenden, aber nicht als solche weiterverkaufen, und vorhandene Herkunftsangaben müssen erhalten bleiben. Da das Modul Label und Datenblatt unverändert übernimmt, erfüllen Sie das im Normalfall automatisch. Die Kommission stellt die Daten ausdrücklich „wie besehen" bereit, ohne Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität.

Die Seite „Energieeffizienzklassen (EPREL)“ finden Sie unter „Xycons-Module“.
Die Seite „Energieeffizienzklassen (EPREL)“ finden Sie unter „Xycons-Module“.
Die Seite im Überblick: Zählwerk, Prüfliste, Verbindungstest, Nummernübernahme und Massenabruf.
Die Seite im Überblick: Zählwerk, Prüfliste, Verbindungstest, Nummernübernahme und Massenabruf.

5.2 Verbindung prüfen

Ob auf Ihrem Server alles zusammenpasst, prüfen Sie über Verbindung prüfen auf der Seite Energieeffizienzklassen (EPREL) im Menü „Xycons-Module". Geben Sie dort eine beliebige Registriernummer ein, zu der Sie ein Gerät kennen. Die Antwort sagt Ihnen im Klartext, ob die Datenbank erreichbar ist und ob zu der Nummer ein Eintrag existiert.

Nehmen Sie sich diesen Test vor dem ersten Massenlauf. Er zeigt Ihnen in zwei Sekunden, ob alles erreichbar ist – sonst suchen Sie den Fehler später zwischen hunderten Artikeln.

5.3 Einzelnen Artikel abrufen

Im Artikel finden Sie im Bereich der Energiedaten das Feld EPREL-Registriernummer und daneben den Knopf Daten abrufen. Tragen Sie die Nummer ein und drücken Sie den Knopf. Sie dürfen auch die vollständige EPREL-Adresse einfügen – die Nummer wird daraus übernommen.

Verwechseln Sie die Registriernummer nicht mit der Modellbezeichnung. Gemeint ist eine reine Zahl wie 385294, die auf dem Energielabel und in dessen QR-Code steht – nicht die Typenbezeichnung des Herstellers wie WGE03204FR. Beides steht auf der EPREL-Website oft direkt nebeneinander.

Das Ergebnis erscheint sofort im Formular: Klasse, Farbe und Spektrum sind ausgefüllt, Label und Datenblatt sind heruntergeladen und liegen in Ihrer Ablage. Sie sehen also vor dem Speichern, was sich ändert – und speichern erst, wenn es Ihnen passt.

5.4 Alle Artikel auf einmal

Für bestehende Sortimente gibt es die Seite Energieeffizienzklassen (EPREL) im Menü „Xycons-Module". Sie zeigt zuerst eine Übersicht: wie viele Artikel Energiedaten haben, bei wie vielen eine Registriernummer hinterlegt ist und wie viele davon noch unvollständig sind.

Zwei Läufe stehen bereit:

  • Registriernummern aus Adressen übernehmen: Wenn Sie bisher EPREL-Adressen als externe Verweise gepflegt haben, steckt die Nummer bereits darin. Dieser Lauf trägt sie überall dort nach, wo das Feld noch leer ist. Ein guter erster Schritt.
  • Daten für alle Artikel abrufen: Arbeitet anschließend alle Artikel mit Registriernummer ab.

Der Abruf geht in kleinen Schritten vor und legt zwischen den Anfragen eine kurze Pause ein, damit die EU-Datenbank nicht überlastet wird. Der Fortschritt läuft mit, jeder Artikel erscheint in einer Liste. Sie können jederzeit anhalten und später fortsetzen – bereits abgearbeitete Artikel werden dabei nicht erneut angefasst.

Bei großen Sortimenten lassen Sie den Lauf einfach im geöffneten Browserfenster arbeiten. Er läuft in Schritten und kann Ihren Shop deshalb nicht ausbremsen.
Verbindungstest, Übernahme von Nummern aus vorhandenen Adressen und der Massenabruf.
Verbindungstest, Übernahme von Nummern aus vorhandenen Adressen und der Massenabruf.

5.5 Was übernommen wird – und was nicht

Standardmäßig füllt der Abruf ausschließlich leere Felder. Alles, was Sie selbst gepflegt haben, bleibt unangetastet – auch dann, wenn die Datenbank etwas anderes sagt. Ihre Arbeit geht also nicht verloren.

Wollen Sie das umgekehrt haben, gibt es zwei Wege: die Setup-Option Vorhandene Angaben überschreiben für den Dauerbetrieb, oder das Kästchen direkt am Artikel beziehungsweise am Massenlauf, wenn Sie nur einmal auffrischen möchten.

Die EU-Datenbank hält das Produktdatenblatt in allen Amtssprachen bereit. Das Modul wählt automatisch die Fassung in der Hauptsprache Ihres Shops und weicht auf Deutsch beziehungsweise Englisch aus, wenn es diese nicht gibt.

Label und Datenblatt werden heruntergeladen und in Ihrer Ablage gespeichert, nicht bloß verlinkt. Ihr Shop zeigt die Dokumente damit auch dann noch, wenn die EU-Datenbank einmal nicht erreichbar ist. Jede geladene Datei durchläuft dieselbe Prüfung wie ein Upload von Hand: Nur zugelassene Bild- und PDF-Formate werden übernommen, und der Inhalt muss zur Dateiendung passen.

Wenn Sie möchten, kann der Abruf auch beim Speichern eines Artikels automatisch laufen – einzustellen im Setup. Bedenken Sie dabei, dass das Speichern dadurch etwas länger dauert und von der Erreichbarkeit der Datenbank abhängt. Für die tägliche Arbeit ist der Knopf am Artikel meist die angenehmere Wahl.

Die Angaben stammen aus der Registrierung des Herstellers. Bleibt die Verantwortung für das, was in Ihrem Shop steht, trotzdem bei Ihnen – prüfen Sie deshalb bei den ersten Abrufen stichprobenartig, ob Klasse und Dokumente zum tatsächlich gelieferten Gerät passen.

5.6 Nummern in der Schnellpflege eintragen

Für viele Artikel auf einmal ist das Abtippen im Artikelstamm mühsam. Das Modul ergänzt deshalb die Schnellpflege Ihres Shops um eine Spalte EPREL-Registriernummer. Dort tragen Sie die Nummern zeilenweise ein – einzeln oder über die Stapelbearbeitung – und speichern wie gewohnt.

Die Spalte müssen Sie einmalig einschalten. Öffnen Sie in der Schnellpflege oben rechts das Zahnrad, setzen Sie den Schalter bei EPREL-Registriernummer und schieben Sie die Spalte an die Stelle, an der Sie sie haben möchten. Ohne diesen Schritt bleibt sie unsichtbar, weil Ihr Shop sich Ihre Spaltenauswahl dauerhaft merkt.

Auch hier dürfen Sie eine vollständige EPREL-Adresse einfügen – gespeichert wird die Nummer daraus. Ein geleertes Feld entfernt die Nummer wieder. Eine Eingabe, die keine Nummer ergibt, wird nicht gespeichert.

Damit haben Sie den bequemsten Weg für ein ganzes Sortiment: Nummern in der Schnellpflege eintragen, danach den Massenlauf aus Kapitel 5.4 starten – Klasse, Spektrum, Label und Datenblatt holt das Modul dann selbst.

Über das Zahnrad der Schnellpflege blenden Sie die Spalte „EPREL-Registriernummer“ ein.
Über das Zahnrad der Schnellpflege blenden Sie die Spalte „EPREL-Registriernummer“ ein.
Die Schnellpflege mit der zusätzlichen Spalte: Nummern lassen sich direkt in der Liste eintragen.
Die Schnellpflege mit der zusätzlichen Spalte: Nummern lassen sich direkt in der Liste eintragen.

6. Lücken finden: die Prüfliste

Energiedaten pflegt man selten an einem Stück. Ein Artikel bekommt die Klasse, das Label soll später folgen – und bleibt liegen. Genau solche angefangenen Sachen findet die Prüfliste auf der Seite Energieeffizienzklassen (EPREL) im Menü „Xycons-Module".

Sie sehen sechs Kacheln mit je einer Trefferzahl. Ein Klick auf eine Kachel zeigt die betroffenen Artikel mit Artikelnummer und Bezeichnung; die Artikelnummer ist verlinkt und öffnet die Artikelpflege in einem neuen Reiter.

  • Klasse ohne Energielabel – die Effizienzklasse ist gepflegt, aber es gibt weder eine Datei noch eine Adresse für das Label. Im Shop erscheint dann ein Piktogramm ohne Nachweis dahinter.
  • Klasse ohne Produktdatenblatt – dasselbe für das Datenblatt.
  • Datei fehlt im Ablageordner – am Artikel steht ein Dateiname, die Datei ist aber nicht da. Meist von Hand gelöscht oder umbenannt. Im Shop wird dann nichts angezeigt.
  • Spektrum unvollständig – es ist nur ein Ende der Skala gepflegt. Angezeigt wird das Spektrum erst, wenn von und bis gesetzt sind.
  • Registriernummer ohne Daten – eine EPREL-Nummer ist hinterlegt, die Klasse fehlt noch. Ein Abruf nach Kapitel 5 erledigt das.
  • Prüfung überfällig – die Energiedaten wurden länger nicht bestätigt als im Setup eingestellt, oder noch nie. Erscheint nur, wenn Sie eine Erinnerung eingerichtet haben (Kapitel 4.5).
  • Artikel ganz ohne Energiedaten – hier ist gar nichts hinterlegt.
Die letzte Kachel ist über das gesamte Sortiment wenig hilfreich – dort steht dann schlicht die Zahl aller Artikel ohne Energiedaten, Schrauben und Zubehör eingeschlossen. Nützlich wird sie, sobald Sie oben auf einen Hersteller oder eine Kategorie einschränken: Dann beantwortet sie die Frage, um die es Ihnen tatsächlich geht – nämlich ob in Ihrer Waschmaschinen-Kategorie noch jemand ohne Energiedaten steht.

Über den Filter grenzen Sie auf einen Hersteller, eine Kategorie oder auf aktive Artikel ein und drücken Prüfen. Jede Trefferliste lässt sich außerdem als CSV speichern – praktisch, wenn mehrere Personen die Lücken abarbeiten oder Sie eine Liste an den Lieferanten schicken möchten.

Die Prüfliste sagt Ihnen, wo Ihre Daten unvollständig sind. Sie sagt Ihnen nicht, welcher Artikel gesetzlich kennzeichnungspflichtig ist – das hängt an der Produktart und kann Ihnen kein Shopsystem abnehmen. Nutzen Sie die Liste als Arbeitshilfe, nicht als Freigabe.
Die Prüfliste zeigt, wo Angaben fehlen. Ein Klick auf eine Kachel führt zu den betroffenen Artikeln.
Die Prüfliste zeigt, wo Angaben fehlen. Ein Klick auf eine Kachel führt zu den betroffenen Artikeln.

7. So sieht es im Shop aus

Das Piktogramm baut sich dynamisch aus dem auf, was Sie hinterlegt haben – in Kacheln, Listen, auf der Detailseite und in den Boxen gleichermaßen:

  • Nur Klasse hinterlegt: ein farbiger Pfeil mit dem Klassenbuchstaben.
  • Klasse und Spektrum hinterlegt: zusätzlich der Skalenbereich neben beziehungsweise unter dem Buchstaben.
  • Nur Dokumente hinterlegt: kein Pfeil, sondern allein die Links zu Label und Datenblatt.
  • Nichts hinterlegt: keine Anzeige.

Dieselbe Anzeige begleitet den Artikel bis zum Schluss: Sie erscheint auch im Warenkorb und in der Bestellübersicht, die Ihr Kunde vor dem Absenden der Bestellung sieht. Wenn Sie das nicht möchten, schalten Sie im Setup EEK im Warenkorb ab.

Die Farbe des Pfeils stammt aus der Farbe, die Sie der Klasse im Setup zugewiesen haben.

Klickt Ihr Kunde auf das Piktogramm oder einen der Links, öffnet sich das Dokument. Bilddateien werden direkt angezeigt. Bei PDF-Dateien erzeugt das Modul beim ersten Aufruf ein Vorschaubild und zeigt dieses – ein Klick darauf öffnet die vollständige PDF. Das ist zuverlässiger als die frühere Einbettung, die vor allem auf Mobilgeräten häufig leer blieb. Ein Downloadlink steht in jedem Fall darüber.

Zusätzlich gibt das Modul die Effizienzklasse und die Skala unsichtbar als strukturierte Daten mit aus. Das ist die Form, in der Suchmaschinen Produktangaben lesen – Ihre Energiedaten können damit in den Suchergebnissen erscheinen, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen.

Artikeldetailseite: Piktogramm mit den Links zu Label und Datenblatt.
Artikeldetailseite: Piktogramm mit den Links zu Label und Datenblatt.
Listenansicht einer Kategorie – auch die Zusatzboxen links zeigen das Piktogramm.
Listenansicht einer Kategorie – auch die Zusatzboxen links zeigen das Piktogramm.
Warenkorb: Piktogramm und Dokumente bleiben bis zur Bestellung sichtbar.
Warenkorb: Piktogramm und Dokumente bleiben bis zur Bestellung sichtbar.

8. Energiedaten per CSV pflegen

Für größere Sortimente lohnt sich der Weg über den Artikel-Import und -Export Ihres Shops. Das Modul erweitert diesen um eigene Spalten für die Energiedaten – Sie können sie also exportieren, in einer Tabellenkalkulation bearbeiten und wieder einspielen.

8.1 Die Spalten einrichten

Ergänzen Sie Ihr Export-/Import-Profil je nach Bedarf um diese Spalten. Links steht der Spaltenname, rechts der Spalteninhalt:

Spaltenname Spalteninhalt Bedeutung
p_eec_letter {p_eec_letter} Energieeffizienzklasse
p_eec_color {p_eec_color} Nummer der Farbstufe
p_eec_spectrum_from {p_eec_spectrum_from} Spektrum von
p_eec_spectrum_to {p_eec_spectrum_to} Spektrum bis
p_eec_spectrum_new {p_eec_spectrum_new} neue Darstellung ein/aus
p_eec_label_file {p_eec_label_file} Dateiname des EU-Labels
p_eec_datasheet {p_eec_datasheet} Dateiname des Datenblatts
p_eec_label_url {p_eec_label_url} Adresse des EU-Labels
p_eec_datasheet_url {p_eec_datasheet_url} Adresse des Datenblatts
p_eec_eprel_id {p_eec_eprel_id} EPREL-Registriernummer

Speichern Sie das Profil anschließend. Beim nächsten Export sind die Energiedaten enthalten.

8.2 Was in die Spalten gehört

  • Klasse und Spektrum müssen exakt so geschrieben sein, wie Sie die Klassen im Setup angelegt haben. Ein A+ in der Tabelle, dem im Setup nichts entspricht, führt zu keiner Anzeige.
  • Farbstufe ist die Nummer der Stufe aus dem Setup (0 bis 13), nicht der Farbwert selbst.
  • Neue Darstellung: 1 = aktiviert, 0 = nicht aktiviert.
  • Dateinamen verweisen auf Dateien, die bereits im Ablageordner liegen. Diese Dateien müssen Sie separat per FTP dorthin übertragen – der CSV-Import trägt nur den Namen ein, er lädt keine Dateien hoch.
  • Adressen müssen vollständige Web-Adressen sein.
  • EPREL-Registriernummer: die reine Zahl. Sie dürfen auch eine vollständige EPREL-Adresse eintragen – beim Import wird die Nummer daraus übernommen.
Der schnellste Weg für ein ganzes Sortiment: Tragen Sie in der CSV nur die Spalte p_eec_eprel_id und die Artikelnummer ein und spielen Sie die Datei ein. Anschließend starten Sie auf der Seite Energieeffizienzklassen (EPREL) den Massenlauf (Kapitel 5.4). Klasse, Spektrum, Label und Datenblatt holt das Modul dann für alle Artikel selbst. Sie pflegen also genau eine Zahl je Artikel – alles Übrige kommt aus der EU-Datenbank.

8.3 Dateien automatisch zuordnen

Wenn Sie viele Labels auf einmal per FTP hochladen, können Sie sich das Ausfüllen der Dateispalten sparen. Steht im Setup „Autom. Verbindung beim Upload" auf Ja, sucht das Modul beim CSV-Import selbst nach passenden Dateien im Ablageordner und verbindet sie mit dem Artikel. Maßgeblich ist dabei die Artikelnummer (das Modell).

Erkannt werden diese Schreibweisen – jeweils mit dem im Setup eingestellten Präfix und der Artikelnummer:

EU-Label:         EUL_<Artikelnummer>.jpg
                  <Artikelnummer>_EEL.jpg

Produktdatenblatt: DS_<Artikelnummer>.pdf
                  <Artikelnummer>_PDS.pdf

Haben Sie in der CSV selbst einen Dateinamen angegeben, hat dieser Vorrang – die automatische Zuordnung füllt nur Lücken. Steht die Option auf Nein, zählt ausschließlich, was in der Tabelle steht.

9. Export an Preisportale

An Ihren bestehenden Exportprofilen für Preisportale müssen Sie nichts ändern. Maßgeblich ist allein die Setup-Option „Export (Preis-Portale) – Artikelnamen ergänzen" (Standard: Nein).

Steht sie auf Ja, hängt das Modul die Energiedaten an den Artikelnamen an – so, wie es manche Portale für die Kennzeichnung verlangen. Ist beim Artikel nur die Klasse hinterlegt, wird nur diese ergänzt; ist zusätzlich ein Spektrum gepflegt, wird die vollständige Angabe ausgegeben. Artikel ohne Energiedaten bleiben unverändert.

10. Google-Shopping-Feed

Für Google Shopping legt das Modul in Ihren vorhandenen Google-Exportprofilen zusätzliche Felder an – für die Energieeffizienzklasse, den Minimal- und Maximalwert der Skala, den Bildlink zum Label, den Link zum Produktdatenblatt sowie die EPREL-Zertifizierung.

Diese Felder sind zunächst deaktiviert, damit sich an Ihrem laufenden Feed nichts ungefragt ändert. Sie schalten im Exportprofil gezielt die Felder frei, die Sie übertragen möchten. Die EPREL-Angabe ermittelt das Modul dabei selbst aus der hinterlegten Adresse, sofern diese eine EPREL-Nummer enthält.

11. Modultexte ändern

Modultexte können Sie – wie bei allen Modulen von uns – über die Shopfunktion „Texte ändern" im Admin-Bereich an eigene Bedürfnisse anpassen.

Das betrifft zum Beispiel die Beschriftung „Energieeffizienzklasse (EEK)" am Artikel, die Bezeichnungen der Reiter für Label und Datenblatt, den Text des Download-Links oder die Wörter „von" und „bis" in der Spektrumsangabe. Ein Eingriff in Dateien ist dafür nicht nötig.

12. Shopupdate und Modulpflege

Bevor Sie Ihren Shop auf eine neue Version heben – ob Service Pack oder Master-Update –, prüfen Sie bitte auf unserer Seite, ob das Modul für die neue Shopversion bereits freigegeben ist. Ein Modul passt sich nicht von selbst an eine neue Shopversion an.

Installieren Sie beim Update immer die jeweils neuesten Versionen des Moduls und der Modulumgebung – nicht nur den Shop. Wer allein den Shop aktualisiert, hat danach unter Umständen ein Modul, das nicht mehr sauber arbeitet, und sucht die Ursache erfahrungsgemäß an der falschen Stelle.

Wenn wir die Aktualisierung Ihres Shops für Sie durchführen, aktualisieren wir immer auch vorhandene Xycons-Module und die Modulumgebung mit, sofern diese für die neue Shopversion verfügbar sind.

13. Häufige Stolpersteine

Im Shop erscheint nichts

Prüfen Sie der Reihe nach: Steht der Modulstatus auf „Eingeschaltet"? Ist am Artikel überhaupt eine Klasse oder ein Dokument hinterlegt? Sind für den betreffenden Bereich – Kacheln, Kategorieliste oder Boxen – die Anzeigeoptionen eingeschaltet? Und haben Sie nach Änderungen den Seitencache geleert?

Am Artikel steht ein Dateiname, aber nichts wird angezeigt

Dann verweist der Eintrag auf eine Datei, die im Ablageordner nicht (mehr) vorhanden ist – etwa weil sie dort von Hand gelöscht oder umbenannt wurde. In der Artikelverwaltung werden Sie mit einem Warnsymbol darauf hingewiesen. Stellen Sie die Datei wieder her, laden Sie sie erneut hoch oder entfernen Sie den Eintrag.

Eine hochgeladene Datei wurde nicht übernommen

Beim nächsten Öffnen des Artikels erscheint ein roter Hinweis mit dem Grund. Meist ist das Format nicht zugelassen oder der Inhalt der Datei passt nicht zur Endung – etwa weil eine Datei nachträglich von Hand umbenannt wurde. Speichern Sie die Datei im richtigen Format neu und laden Sie sie erneut hoch.

Ein Artikel zeigt plötzlich das Label eines anderen

Das passiert, wenn zwei Artikel Dateien mit demselben Namen bekommen haben – die zweite überschreibt die erste. Schalten Sie die Präfixe und das Produkt-ID-Präfix im Setup ein (Kapitel 3.2) und laden Sie die betroffenen Dateien noch einmal hoch.

Der CSV-Import trägt keine Klasse ein

Die Schreibweise in der Tabelle muss exakt der Klassenbezeichnung im Setup entsprechen – inklusive Groß- und Kleinschreibung sowie eventueller Pluszeichen. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Tabellenprogramm die Spalte nicht in ein anderes Format umgewandelt hat.

Die Kacheln stehen ungleich hoch

Schalten Sie „Auffüllen" ein und passen Sie die Höhe des Ausgleichsbereichs an (Kapitel 3.4). Wenn das keine Wirkung zeigt, gibt Ihr Theme die Kachelhöhe fest vor; dann ist eine kleine Anpassung in Ihrem eigenen Stylesheet nötig.

Nach einem Wechsel des Ablageordners fehlen alle Dokumente

Der Ordnerwechsel verschiebt keine Dateien. Kopieren Sie den kompletten Inhalt des alten Verzeichnisses eins zu eins in das neue, dann sind alle Zuordnungen wieder gültig.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Einsatz dieses Moduls!

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Stand: 2026-09-18 09:50:24